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Freitag, 27. Juli 2018

Rezension zu "Mozart und der Fall des Harlekins " von Klaus Zeh, Books on Demand, Roman

Titel: Mozart und der Fall des Harlekins
Autor: Klaus Zeh
Seitenzahl: 288 Seiten, TB, Auflage: 4(8.5.18)
Verlag: Books on Demand
Isbn Nr. 13-978-3746026114
Preis:  9,90 Euro


Verlagsinfo:
"Am 18. November 1791 wird Wolfgang Amadeus Mozart zum letzten Mal in Wien öffentlich gesehen. Zwei Tage später legt er sich krank zu Bett und stirbt am 5. Dezember. Von diesem letzten Tag in der Öffentlichkeit wissen die Chronisten wenig. Der Roman dichtet ihn nach.
Mozart irrt durch Wien, von Erinnerungen heimgesucht, von der Musik in ihm getrieben, von einem geheimnisvollen Brief in Aufruhr versetzt. Ein mysteriöser Fremder begegnet ihm, er sucht Hilfe in Kaffeehäusern, besucht Freunde, will bei seiner Geliebten unterkommen, gequält von der Angst, dass man ihn vergiften will.
Der Roman schlüpft in die Haut des weltberühmten Komponisten und zeigt ihn als zerrissene, leidenschaftliche und geltungsbedürftige Künstlerseele, die Schutz sucht vor der Welt und doch auf ihre Gunst nicht verzichten kann."

Über den Autor:
Klaus Zeh, Jahrgang 1965, wirkt als Sänger, Liedermacher und Musikjournalist und war für mehr als zehn Jahre mit einem musikalisch-literarischen Irlandprogramm unterwegs. Er lebt in Reutlingen. Sein erster Roman "Taxi" erschien 2015. Es folgten die Gedichtbände "Die Leichtigkeit des Windes" und "An Ufern aus Jade". Das vorliegende Buch "Mozart oder der Fall des Harlekins" ist sein zweiter Roman.

Eigene Meinung:
Klaus Zeh erzählt über den letzten Tag von Mozart, lässt den Künstler auf sein Leben zurückblicken, durch Wien irren, sich mit Bekannten treffen und über sein Leben sinnieren. Man kommt dem Komponisten sehr nahe, da er uns an seinen Begegnungen mit Freunden, seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben lässt.

Ich denke, dieser Auszug aus dem Leben Mozarts, über das der Autor über ein Jahr lang recherchiert hat, ist etwas für Fans von Mozart, für Klassik- oder Opernfans. Ich habe mich mit dem Buch etwas schwer getan, da ich bisher noch keinen Zugang zu Opern gefunden habe und ich in der Schule genug über Mozart erfahren habe.
 
Man merkt, dass es Klaus Zeh wichtig ist, etwas über die letzten Tage von Mozart zu schreiben. Auch der Aufbau des Buches ist super und die Wortwahl geht in Richtung  der alten Meister, passt also in die Zeit als der Komponist lebte. 
Schaut einfach mal bei Amazon in das Buch rein. Dann merkt ihr schnell, ob das was für euch ist.

Freitag, 1. Dezember 2017

Rezension zu " " von Liebe und Lügen" von Anna Schneider Jugendthriller

Titel: Von Liebe und Lügen
Autorin: Anna Schneider
Seitenzahl: 402 Seiten, (20.10.17)
ISBN Nr. 13- 978-3743159907
Verlag: Books on demand
Preis: 11,99 Euro

Verlagsinfo:
"Alte Liebe, neue Liebe, keine Liebe: Was ist Wahrheit, was ist Lüge?
Jonah und Lynn sind ein Traumpaar und geben in ihrer Clique den Ton an. Doch dann muss Lynn ein Jahr vor dem Abitur mit ihren Eltern nach Asien umziehen. Sie hinterlässt eine Lücke: Nicht nur für Jonah ändert sich ohne Lynn alles, auch die Clique gerät aus dem Gleichgewicht. Plötzlich scheint jeder sein eigenes Spiel zu spielen, niemand weiß mehr, was der andere tut, was Wahrheit ist und was Lüge.
Was Jonah niemandem erzählt: Er fühlt sich immer wieder beobachtet. Wird er langsam verrückt und sieht Gespenster? Aber Gespenster können keine Todessymbole hinterlassen, oder?"

Über die Autorin:
Anna Schneider wurde 1966 in Bergneustadt im oberbergischen Kreis geboren und lebt heute in der Nähe von München.

2008 begann sie Kurzkrimis zu schreiben und gewann im selben Jahr den 1. Preis eines Kurzgeschichten-Wettbewerbes. 2013 gewann sie das Stipendium "Tatort Töwerland" der Insel Juist. Ihr Jugendthriller "Cool Girls can´t die" war unter dem Titel "Bald wird es Nacht, Prinzessin" (ab 2017: Cool Girls can´t die) 2015 für den UH!-Literaturpreis der Monheimer jungen Leser nominiert.

Die Autorin schreibt unter diesem Namen vorrangig All-Age Romane und Shortstories. Krimis und Thriller für Erwachsene erscheinen unter dem Pseudonym "Anna Martens".

Mehr über Anna Schneider finden Sie unter www.schneideranna.com

Eigene Meinung:

Dieser Thriller hat mir total gut gefallen. Er ist fesselnd, temporeich und spannend geschrieben. Man rätselt, wer die Figur im Prolog ist, nach der gesucht wird, und wer die Ich-Erzählerin ist.

Die Figuren sind interessant, sehr lebendig und reagieren authentisch auf die Ereignisse.

Ich glaube, schon fast jeder hat diese Dynamik, die in einer Gruppe oder einer Clique herrscht, miterlebt, deshalb macht es die Geschichte noch interessanter. Jeder hat schon einmal beobachten können, was passiert, wenn ein Mitglied eine Gruppe verlässt oder eine neue Person hinzukommt. Das ist hier auch sehr schön beschrieben.

Zum Ende hin wird der Spannungsbogen noch einmal so richtig erhöht und am Schluss sind alle Geheimnisse und Rätsel gelöst.

Meine absolute Leseempfehlung für diesen Pageturner, der Jugendliche, wie Erwachsene begeistern wird und dem ich viele Leser wünsche.




Freitag, 12. Mai 2017

Rezension zu "Mit Müh und Not" von Kai Blum, Books on Demand, Auswandererkrimi

Titel: Mit Müh und Not
Autor: Kai Blum
Seitenzahl: 176 Seiten (TB, 12.4.17)
Isbn Nr. 13-978-3743162563
Verlag: Books on Demand
Preis: 7,95 Euro

Verlagsinfo:
 "1886 wird die Millionenmetropole Chicago, deren Bevölkerung zu einem Drittel aus deutschen Einwanderern besteht, zum Schauplatz des ersten Bombenanschlags in der Geschichte der USA. Die Brüder Jack und Bob Hunhoff, zwei ehemalige Polizisten aus Chicago, die jetzt im Dakota-Gebiet leben, kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück, um durch eigene Ermittlungen die Freilassung ihres Freundes Andreas Brenner zu erreichen, der nach dem Anschlag verhaftet wurde.
"Mit Müh und Not" ist der dritte Band in Kai Blums Auswanderer-Serie, die einen Bogen von den 1880er Jahren bis ans Ende des Zweiten Weltkriegs spannt."

Über den Autor:
Kai Blum ist ein Autor von Ratgebern und historischen Kriminalromanen. Er lebt seit 22 Jahren in den USA und hat bisher sieben Bücher geschrieben: die praktischen Ratgeber "Alltag in Amerika", "Immobilien in den USA" und "Bessersprecher Englisch (US)", den unterhaltsamen "Fettnäpfchenführer USA" sowie die historischen Auswanderer-Krimis "Hoffnung ist ein weites Feld", "Man erntet, was man sät" und "Mit Müh und Not".

Eigene Meinung:
"Mit Müh und Not" ist der dritte Teil der Auswanderer-Krimi Reihe von Kai Blum. Ich kenne die Vorgänger nicht, was bei dieser Reihe gar kein Problem ist.

Die Brüder Jack und Bob Hunhoff, die im Dakota-Gebiet leben, kehren nach Chicago zurück um die Freilassung eines Freund, der bei einer Kundgebung der Anarchisten verhaftet wurde, zu erwirken. Beide Brüder waren in Chicago als Polizisten tätig und haben entsprechende Kontakte. Bob allerdings musste Chicago verlassen, da er schon damals Kontakte zu den Anarchisten hatte und das in Polizeikreisen nicht gerne gesehen wurde. Andreas arbeitet als Reporter bei Dakota-Zeitung, was ihm in Chicago sehr hilfreich ist. Er befragt als Reporter viele Polizisten, die auf der Kundgebung verletzt wurde  und auch Anhänger der Anarchisten um herauszufinden, was an der Kundgebung genau passiert ist. Er kommt einigen Ungereimtheiten auf die Spur.

Kai Blum bildet einen interesssanten Einblick in das Leben der frisch eingewanderten Arbeiter in Chicago, ihre Not, ihren täglichen Kampf ums Überleben und wie sie von den Fabrikanten ausgebeutet werden und sich über Streiks und Kundgebungen zu wehren versuchten. Polizisten stehen auf der Seite der Mächtigen und Reichen und sehen Kommunisten, Sozialisten und Anarchisten als ihre Feinde an. Sie haben die Möglichkeit, über Einschüchterungen, falsche Zeugenaussagen und Bestechungen das Geschehen zu manipulieren.

Kai Blum gibt uns über "Mit Müh und Not" einen gut recherchierten, spannenden und interessanten Einblick in eine Zeit, in der viele Deutsche nach Amerika ausgewandert sind. Der Krimi lebt von den Gesprächen zwischen Jack und einigen Zeugen und zeigt das bunte Leben in Chicago.


Montag, 20. März 2017

Rezension zu "An den Ufern aus Jade - Bodenseemomente" von Klaus Zeh, Books on Demand, Gedichtesammlung

Titel: An Ufern aus Jade - Bodenseemomente
Autor: Klaus Zeh
Seitenzahl: 100 Seiten, broschiert  Auflage: 3 (24.2.17)
Isbn Nr. 13-978-3741281587
Verlag: Books on Demand
Preis: 7,00 Euro

Verlagsinfo:
""An Wortufern werden wir Hungrigen satt." Es ist ein besonderer See, im Süden des Landes, zwischen Südseegrün und Schneegebirge. Ein Gnadensee mit Ufern aus Jade, ägäischen Anmutungen und dem Lockruf leichten, intensiven Lebens. Die Gedichte treten eine Reise an ins Herz des Gestades, ins Herz der dürstenden Seele, ins Herz der Suche nach Erlösung oder mindestens der Geborgenheit im täglichen Sein. Ihre Sprache reicht an das Geheimnis des Es-werde-Licht, an die Fundamente der Sinngebung. Wer diesen Spuren folgt, erreicht das Ziel nur als Verwandelter."

Über den Autor: 
Klaus Zeh, Jahrgang 1965, wirkt als Sänger, Liedermacher und Musikjournalist und war für mehr als zehn Jahre mit einem musikalischen-literarischen Irlandprogramm unterwegs. Er lebt in Reutlingen. Bisher veröffentlichte er Gedichtbände und Musik-CDs. Sein Roman "Taxi" erschien 2015; 2016 erschien der Gedichtband "Die Leichtigkeit des Windes".

Eigene Meinung: 

Nach seinem Gedichtband "Die Leichtigkeit des Windes" hat sich Klaus Zeh diesmal den Bodensee vorgenommen und seine Gedanken, seine Gefühle und die Atmosphäre, die am Schwäbischen Meer herrscht, in lyrischer Form zu Papier gebracht.

Man merkt den Gedichten an, dass der Bodensee Klaus Zeh sehr am Herzen liegt.

Die Gedichte lesen sich leicht und lassen Bilder im Kopf entstehen. Szenen an Hafenmauern, Momente auf den verschiedenen Inseln, Fahrten über den See, verschiedene Städte rund um den See, das geschäftige Treiben rund um den See, sowie die Naturschönheit des Sees oder Wolkenformationen, die Lust zum Träumen wecken,  hat der Autor wunderbar eingefangen. Die Gedichte erwecken die Sehnsucht, dem Schwäbischen Meer mal wieder einen Besuch abzustatten.

"An Ufern aus Jade - Bodenseemomente" ist eine bunte Gedichtsammlung, in der der Autor verschiedene Szenen am Bodensee eingefangen hat. Für alle Leser ist ein Gedicht in dem Bändchen zu finden, ob Romantiker, Melancholiker, Träumer oder Realist. Alle werden hier auf ihre Kosten kommen.

5/5 Sterne für diese wunderschöne Hommage an den Bodensee.







 

Montag, 27. Juni 2016

Rezension zu "Die Leichtigkeit des Windes - Ostseegedichte" von Klaus Zeh, Books on demand, Gedichtband

Titel: Die Leichtigkeit des Windes - Ostseegedichte
Autor: Klaus Zeh
Seitenzahl: 60 Seiten (11.5.16)
Isbn Nr. 13-978-3842332447
Verlag: Books on Demand
Preis: 4,99 Euro

    Verlagsinfo: "Mare Balticum. Der morbide Charme der Badehotels; Strandkiefern, die sich dem Wind beugen; Waschbrettgeriffel im Flachwasser. Man bummelt an den alten Villen vorbei, wandert in den Dünen, liebt sich in der Wellengischt, schaut den Sportdrachen zu, wie sie oben im Blau stramm stehen, und wünscht sich nichts als die Leichtigkeit des Windes.."

    Über den Autor:
    Klaus Zeh, Jahrgang 1965, wirkt als Sänger, Liedermacher und Musikjournalist und war für mehr als zehn Jahre mit einem musikalisch-literarischen Irlandprogramm unterwegs. Er lebt in Reutlingen. Bisher veröffentlichte er Gedichtbände und Musik-CDs. Sein erster Roman "Taxi" erschien 2015.

    Eigene Meinung:

    Klaus Zeh hat auf 60 Seiten seine Urlaube an der Ostsee in lyrischer Form zu Papier gebracht. Dieser Gedichtband liest sich leicht und er weckt das Fernweh.

    Mit seinen Gedichten macht er Lust auf das Meer, auf einsame Strände, beschauliche Ortschaften, auf milde Sommerabende oder Strandspaziergänge. Man spürt seine Liebe zur Ostsee in den Gedichten.

    Mal nachdenklich, mal humorvoll oder melancholisch, in dieser Sammllung findet jeder etwas. Witzig sind seine Wortschöpfungen, z. B. "Waschbrettgeriffel".


    Sonntag, 29. März 2015

    Rezension zu "Taxi" von Klaus Zeh, Roman, Books on Demand

    Titel: Taxi
    Autor: Klaus Zeh
    Seitenzahl: 180 Seiten

    Isbn Nr.: 13-978-3-7347-6290-1 (Paperback)
    Verlag: BoD Verlag
    Preis: 6,90 Euro
     
    Klappentext:
    "Ein Heiligabend im Taxi. Mit Heiligabenden hat der Fahrer und Besitzer des Taxis so seine Erfahrungen. Vor zwei Jahren schoss ihm ein Junkie ins Bein, und dass er danach wieder mit dem Boxen anfing, macht die Sache nicht besser. Doch dieser Heiligabend ist anders. Unterwegs auf den schneeverwehten Straßen, in der Stadt, über Land, immer wartend auf eine Nachricht von Malaika, seiner verheirateten Geliebten, ereignet sich Unerwartetes. Immer wieder rühren die Erlebnisse an seine Vergangenheit: seine Kindheit mit dem alkoholkranken, gewalttätigen Vater; seine Schwester, die ihm immer Zuflucht und Ermutigung bot; sein waghalsiges Intermezzo in Detroit, der Stadt des Soul; den langen Kampf um die Befreiung aus seinem inneren Gefängnis; und nicht zuletzt an seine Liebe zur Musik. Als die nächtliche Irrfahrt fast zu Ende ist, geschieht dann doch noch ein kleines Wunder."

    Über den Autor:
    Klaus Zeh, Jahrgang 1965, wirkt als Sänger, Liedermacher und Musikjournalist und war für mehr als zehn Jahre mit einem musikalischen-literarischen Irlandprogramm unterwegs. Er lebt in Reutlingen. Bisher veröffentlichte er Gedichtbände und Musik-CDs. Taxi ist sein erster Roman.

    Eigene Meinung:
    Der Reutlinger Klaus Zeh hat  mit "Taxi" seinen ersten Roman geschrieben. Er liest sich gut, dieser Roman, in dem der Protagonist aus der Ich-Perspektive von seinen Begegnungen an Heiligabend als Taxifahrer berichtet. Abwechselnd dazu nehmen wir im nächsten Kapitel an seiner schweren Kindheit in den siebziger Jahren teil oder an seinen Erlebnissen in Detroit. Nach Detroit hat es ihn verschlagen, weil er auf der Suche nach dem Soul war. Ob er den gefunden hat? Lest selbst.

    Klaus Zehs Schreibstil gefällt mir gut. Schonungslos offen beschreibt er, was sein Protagonist mit seinem alkoholkranken Vater erleben musste.

    In dieser Lovestory, der Tragödie, dem Roadmovie mit Lokalkolorit - denn Reutlingen erkennt man hier auch ganz gut wieder -  oder wie immer man diesen Roman nennen möchte, spielt die Musik eine große Rolle in und zwischen den Zeilen.

    Der "Ton" des Roman ist etwas melancholisch gestimmt, voller Tristesse und gleichzeitig hoffnungsvoll, denn der Protagonist wurde nicht zum Ebenbild seines Vaters. Er hat einen anderen Weg gewählt.

    5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung für dieses wortgewaltige, spannend geschriebene Debüt, das uns manchmal nur durch einen Nebensatz sprachlos werden lässt. Einziger Nachteil: viel zu schnell gelesen.


    Rezension zu "Verborgen - 1. Fall für Gefängnisärztin Eva Korell" von Anna Simons, Penguin Verlag, Kriminalroman

    Titel: Verborgen - 1. Fall für Gefängnisärztin Eva Korell Autorin: Anna Simons Seitenzahl : 432 Seiten, (TB, Broschur, 8.10.18) Isbn Nr...