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Mittwoch, 17. Mai 2017

Rezension zu "Das Labyrinth der Lichter " von Carlos Ruiz Zafón, übersetzt von Peter Schwaar, S. Fischer Verlag, Roman

Titel: Das Labyrinth der Lichter
Autor: Carlos Ruiz Zafon
Übersetzt von: Peter Schwaar
Seitenzahl:  966 Seiten, Hardcover (19.3.17)
Isbn Nr. 13-978-3-10-002283-7
Verlag: S. Fischer Verlag
Preis: 25,00 Euro

  Verlagsinfo: 
"Packend, rasant und voller Magie - der neue Zafón!

Carlos Ruiz Zafón, Autor des Weltbestsellers ›Der Schatten des Windes‹, ist zurück! Mit seinen Romanen rund um den Friedhof der Vergessenen Bücher schuf der spanische Bestsellerautor eine der faszinierendsten Erzählwelten aller Zeiten. Die Verheißung, die mit ›Der Schatten des Windes‹ begann, findet mit seinem neuen großen Roman ›Das Labyrinth der Lichter‹ ihre Vollendung.

Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

Meisterlich verknüpft Carlos Ruiz Zafón die Erzählfäden seiner Weltbestseller ›Der Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹ zu einem spannenden Finale.

Über den Autor:
Carlos Ruiz Zafón begeistert mit seinen Barcelona-Romanen um den Friedhof der Vergessenen Bücher ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt. ›Der Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹ waren allesamt internationale Bestseller. Auch ›Marina‹, der Roman, den er kurz vor den großen Barcelona-Romanen schuf, stand wochenlang auf den Bestsellerlisten. Seine ersten Erfolge feierte Carlos Ruiz Zafón mit den drei phantastischen Schauerromanen ›Der Fürst des Nebels‹, ›Mitternachtspalast‹ und ›Der dunkle Wächter‹. Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und teilt seine Zeit heute zwischen Barcelona und Los Angeles.

Eigene Meinung:
"Das Labyrinth der Lichter" ist der vierte Band der Reihe um die Bibliothek Sempere und Söhne und um den Friedhof der vergessenen Bücher. Jedes Buch kann auch einzeln gelesen werden und man kann die Reihenfolge variieren, da sich jede Story um eine andere Person dreht.

Alicia Gris ist in diesem Band eine der Hauptfiguren. Sie soll im Auftrag der politischen Polizei  in Barcelona das plötzliche Verschwinden des Ministers Maruicio Vall aufklären. In Valls Besitz war ein geheimnisvolles Buch aus der Reihe "Das Labyrinth der Lichter". Natürlich kommt Alicia durch dieses Buch in die Buchhandlung Sempere und Söhne und wir treffen dort die wohlbekannten Figuren aus den drei Vorgängerbänden wieder.

Auch dieser Band ist im typischen Zafon-Stil geschrieben, lyrisch, flüssig und spannend zu lesen mit einem Fesselfaktor, so dass die über 900 Seiten nur so dahinfliegen.risch

Die Figuren des Schriftstellers sind sehr eigensinnig und allesamt sind sie nicht perfekt. Alicia Gris hat eine dunkle und eine sehr verletzliche Seite. Sie ist sehr lebendig, geheimnisvoll und betörend. Auch Fermin, der zu meinen Lieblingsfiguren dieser Reihe gehört,  mischt kräftig mit und seinen Zynismus und seine treffsicheren Kommentare mag ich ganz besonders.

Carlos Ruiz Zafón hat mich mit dieser Story wieder in seinen Bann gezogen. Er spielt mit Krimielementen, trifftet ab in den phantastischen Bereich und überrascht den Leser immer wieder neu. Ein gelungener Abschluss einer außergewönlichen Reihe, die ihr unbedingt lesen solltet. 



 



Mittwoch, 14. November 2012

Rezension zu "Der Gefangene des Himmels" von Carlos Ruiz Zafón,S. Fischer Verlag

Titel: Der Gefangene des Himmels
Autor: Carlos Ruiz Zafón
Isbn Nr. 978-3-100954022
Seitenzahl: 416 Seiten
Verlag: S. Fischer Verlag
Preis: 22,99 Euro


Klappentext: 
"Barcelona. Weihnachten 1957. Ein Fremder betritt die Buchhandlung Sempere und Söhne. Er ersteht das teuerste Buch im Laden eine Ausgabe des Grafen von Monte Christo, und widmet sie Fermin, über den er mehr zu wissen scheint, als gut ist. Für Fermin und Daniel Sempere, den Helden aus "Der Schatten des Windes", ist es der Auftakt einer dramatischen Gesichte von Verfolgung und Heimsuchung, die sie an schmerzliche Punkte der Vergangenheit führen und ihr ganzes Glück bedrohen wird. Fermin muss sich seiner dunkelsten Zeit stellen und ein anderer werden, um schließlich ganz er selbst zu sein. Mit erzählerischen Furor, seinem Humor und seiner ganzen Kunst führt Carlos Ruiz Zafón im dritten Roman die Fäden seines Werkes über Barcelona zusammen"


Über den Autor:
Carlos Ruiz Zafón begeisterte mit "Der Schatten des Windes" und "Das Spiel des Engels" bereits ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt. "Der Gefangene des Himmel" ist der dritte Roman in der großen Barcelona-Trilogie um den Friedhof der Vergessenen Bücher. Auch "Marina", der Roman, den er kurz vor den großen Barcelona-Romanen schuf, stand wochenlang auf der "Spiegel"-Bestseller-Liste. Seine ersten Erfolge feierte Carlos Ruiz Zafón mit den drei phantastischen Schauerromanen "Der dunkle Wächter", "Der Fürst des Nebels" und "Mitternachtspalast", die bei Fischer FJB erschienen sind.

Eigene Meinung:

Dieser grandios erzählte Roman entführt den Leser in das alte Barcelona und lässt ihn zusammen mit alten Bekannten aus den beiden Büchern der Barcelona-Trilogie "Der Schatten des Windes" und "Das Spiel des Engels" , Daniel Sempere und Fermin,  geheimnisvolle Abenteuer erleben.

Diesmal spielt Fermin die Hauptrolle. Wir erfahren in "der Gefangene des Himmels" Fermins Geschichte. Wie ein Sog werden wir in die Geschichte hineingezogen und fiebern mit, ob es Fermin schaffen wird, seinen grausamen Gegenspielern zu entkommen und ob er sein Glück finden wird.

Carlos Ruiz Zafóns Erzählstil ist einzigartig. humorvoll, spannend, atmosphärisch und etwas unheimlich.

Zafón hat großartige Figuren geschaffen. Der wortgewandte, schlagfertige uns sehr sympatische Fermin ist eine starke Figur, die wir neben Daniel Sempere bereits "Im Schatten des Windes" lieb gewonnen haben. Hier erfahren wir mehr über ihn, insbesondere, wie er den Autoren David Martin kennengelernt hat. Auch die Gegenspieler, wie den Gefängnisdirektor Mauricio Valls, sind starke Figuren. Valls ist so abgrundtief böse, geldgierig und machthungrig, das man meinen könnte,  er wäre ein Dämon in Menschengestalt. Der Leser hofft darauf, dass diesem Dämonen Einhalt geboten wird.

Natürlich spielen Bücher und der Friedhof der vergessenen Bücher in dieser Geschichte wieder eine besondere Rolle.

Das Ende des Romans ist bereits der Beginn einer neuen Geschichte, diesmal wird wohl Daniel mehr über seine Mutter und ihrer Verbindung zu dem Autoren David Martin  erfahren.

5/5 Sterne für diese großartige, wortgewaltige, spannende und geheimnisvolle Geschichte, die uns in das alte, teilweise sehr dunkle Spanien entführt. Fast unerträglich ist es, dass wir nun auf wohl etwas auf die neue Geschichte warten müssen ..

Die Bücher kann man zwar unabhängig voneinander lesen, ich würde trotzdem empfehlen mit "Der Schatten des Windes" anzufangen (gibt es jetzt übrigens als Taschenbuch):

Ich gestehe, ich bin Zafón-Fan, auch diese großartig erzählte Geschichte hat mich nicht enttäuscht.  Ihr ahnt sicher,  woher mein Blog seinen Namen hat?

Rezension zum Hörbuch "So bitter die Rache" von Eric Berg, gekürzte Fassung gelesen von Vera Veltz, Randomhouse Audio, Kriminalroman

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