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Mittwoch, 12. Juni 2013

Rezension zu "Wurmstichig" von Fred Ink, CreateSpace Independent Publishing Platform, Horrornovelle

Titel: Wurmstichig
Autor: Fred Ink
Seitenzahl: 152 Seiten, TB
Verlag:  CreateSpace Independent Publishing Platform (31. Mai 2013)
Isbn Nr.  978-1484805442
Preis: 6,95 Euro

Klappentext:
"Etwas regt sich unter der schwäbischen Alb. Feindliche Mächte wühlen seit undenkbaren Zeiten in den Eingeweiden des Planeten. Sie trachten danach, uns zu verändern, wollen uns kontrollieren, damit wir ihrem Gott dienen. Kosmisches Grauen droht, uns alle ins Verderben zu stürzen. Und jetzt haben Dinge zu gehen gelernt, denen zu kriechen gebührt ... Wurm ist alles und alles ist Wurm!"

Über den Autor:

Fred Ink wurde im Mai 1980 in Tübingen geboren. Nach Abitur und Zivildienst absolvierte er eine Ergotherapie-Ausbildung, fasste in diesem Beruf jedoch nie Fuß. Stattdessen verschlug es ihn zum Studieren nach Berlin. Mittlerweile darf er sich auch Diplombiologe nennen.
Seit seiner Kindheit verschlingt Fred Ink fantastische Bücher jeglicher Art. Von der Fantasy kam er über die Science-Fiction zum Horror und schließlich zu knallharten Thrillern. Diese breitgefächerte Palette findet sich auch in Inks Werken: Von klassischem Horror bis zum verrückten Genremix ist alles dabei - Hauptsache, es ist originell, spannend und "anders".
Derzeit pendelt Fred Ink zwischen Baden-Württemberg und Berlin, hält sich mit Nebenjobs über Wasser und arbeitet gemeinsam mit seiner Freundin an der Übernahme der Welt... ähm, daran, irgendwann vom Schreiben leben zu können.

Eigene Meinung:

Ein Mann, den wir später noch näher kennenlernen werden, dringt in die Wohnung eines Arztes ein. Er bedroht den Arzt mit einem Revolver und bittet ihn, ihm den Bauch aufzuschlitzen, sobald er ihm seine unglaubliche Geschichte erzählt hat und er davon überzeugt ist, dass der Arzt im seine Geschichte abnimmt. Er möchte schließlich nicht im Irrenhaus landen.

Wir erfahren im Laufe der Geschichte, dass der Erzähler Erich Zann heißt, und Vertreter für Futtermittel ist. Dieser Hausierer kommt in ein abgelegenes Dorf mit etwas eigenwilligen Gestalten, die gute Kunden von ihm sind. Die Häuser dieser Gestalten darf der Hausierer nie betreten, als er einmal ein Haus betreten möchte, werden die Bewohner des Dorfes sauer.
Zann beginnt sich für das Dorf und die Bewohner zu interessieren und stößt auf Zeitungsartikel, die Meteoritenabstürze in der Gegend und vermisste weibliche Wandergruppen dokumentieren. Er beginnt sich zu fragen, ob die Ereignisse,die über Jahrzehnte geschehen sind,irgendwie zusammenhängen und bekommt Kontakt mit einem Mann namens Faiss, der eine Verschwörung vermutet. Die e-Mails, die er mit diesem Mann austauscht, sind jedoch sehr widersprüchlich.

Zann beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, gerät in die Fänge von 2 undurchschaubaren Polizisten, ob sie wohl Teil der Verschwörung sind? Er landet schließlich im Haus des Seismologen Faiß. Zann ermittelt weiter, er schleicht sich nachts in das Dorf und  träumt erotische Träume von einer wunderschönen blonden Frau. Zann kommt dem Schrecken, der sich im Dorf breit macht, und aus der Tiefe zu kommen scheint, langsam auf die Spur und gerät dabei natürlich in Lebensgefahr.
 
Fred Ink hat mit "Wurmstichig" wieder einmal eine spannende Horrornovelle im Stil der klassischen Horrorgeschichten entworfen.
Der Erzähler beschreibt seine Geschichte in einer etwas altmodischen Sprache, der Arzt als Zuhörer tritt nie in Erscheinung. Die Geschehnisse finden in der Gegenwart in einem kleinen, etwas abgeschieden gelegenen Dorf auf der Schwäbischen Alb statt.

Fred Ink gelingt es sehr gut, mit der altmodischen Sprache des Erzählers und der modernen Sprache, die ein Mann namens Faiss, in seinen e-Mails benutzt, abzuwechseln.

Die verschrobenen Bewohner des Dorfes sind sehr gut beschrieben. Fred Ink gelingt es, unser Kopfkino in Gang zu setzen und uns den Schrecken, dem Zann ausgesetzt ist, auszumalen, ohne ins Detail zu gehen. Witzig ist der Einfall, welches Mittel gegen die Würmer hilft.

Der Name des Protagonisten Zann kommt euch bekannt vor? Dann googelt mal schön ..

Wer auf altmodisch anmutende Horrorgeschichten steht, die in der Gegenwart spielen, die wunderbar im Stil von Lovecraft geschrieben sind, ist mit dieser fesselnden, spannenden Horrornovelle sehr gut beraten.
Die Geschichte ist gruselig und temporeich, sie wird immer spannender, bis sich gegen Ende die Ereignisse überschlagen. 5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Rezension zu "Fida" von Stefanie Maucher, Psychothriller, CreateSpace Independent Publishing Platform

Titel: Fida
Autorin: Stefanie Maucher
Isbn Nr. 978-1483957517
Seitenzahl: 229 Seiten

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (26. März 2013)
Preis: 9,99 Euro


Klappentext:
"Nach einem Besuch in der Stadtbücherei wurde die dreizehnjährige Laura zum letzten Mal lebend gesehen. Was ist mit ihr geschehen? Wie gehen ihre Eltern mit dem Verschwinden des einzigen Kindes um? Das erzählt Stefanie Maucher in ihrem neuen Buch "Fida".

Was würden Sie tun, wenn Ihr Kind einfach verschwindet? Wenn SIe nicht wissen, ob es noch am Leben oder tot ist? Würde Ihre Familie näher zusammenwachsen oder unter der Last auseinanderbrechen?

Wann würden Sie die Hoffnung aufgeben? Und wie weit würden Sie gehen, wenn Sie den Täter finden?"


Über die Autorin: 
Stefanie Maucher wurde 1976 in Stuttgart geboren und lebt, nach einem mehrjährigen Ausflug nach Graz in Österreich, mit einem Mann und zwei Kindern im Baden Württembergischen Schorndorf. Als situationsangepasste Lebenskünstlerin sammelte sie Erfahrung in verschiedenen Berufszweigen und widmet sich nun ihrem heimlichen Kindheitstraum, dem Schreiben spannender Geschichten. Sie veröffentlichte bereits den Roman Franklin Gothic Medium. Beim Verlag dotbooks erschien ihr Thriller Kalte Berechnung – Eine Rachegeschichte. Im März 2013 erschien ihre Kurzgeschichte Mängelexemplar in der Anthologie "Mängelexemplare".

Eigene Meinung: 

Stefanie Maucher erzählt in kurzen Kapiteln und kurzen Sätzen in  verschiedenen Erzählperspektiven.
Im 1. Kapitel begegnen wir Tatjana, deren Tochter Laura ungefähr vor einem Jahr nach einem Besuch in der Stadtbücherei,  verschwunden ist. Tatjanas Sicht der Dinge hat Stefanie Maucher in der Gegenwart beschrieben. In weiteren Kapiteln erfahren wir, was Laura ein Jahr zuvor passiert ist. Diese Kapitel hat die Autorin in der Vergangenheit geschrieben. Wir lernen weitere Personen kennen, z. B. den ermittelnden Kommissar, den Täter und seine abartige Geschichte und  seinen Vater,  die uns ihre Sicht der Dinge mitteilen.

Stefanie Maucher hat mit "Fida" einen verstörenden, brutalen Psychothriller geschaffen. Wir erleben Lauras Grauen mit und lernen einen abgrundtief bösen Täter näher - viel zu nahe - kennen.

In diesem Thriller stehen nicht die Ermittlungen der Kripo im Vordergrund, hier sind die Qualen der Eltern,  die Problematik in der Familie nach dem Verschwinden ihrer Tochter, Lauras Qualen, die Persönlichkeit des Täters und sein Sadismus im Vordergrund der Geschichte.

4/5 Sterne für diesen brutalen, beklemmenden, verstörenden Thriller mit einem ungewöhnlichen, überraschenden Ende, der mir ganz gut gefallen hat.

Das Buch habe ich mir gekauft (meine Kids haben mir ein Muttertagsgutschein für ein Buch geschenkt Ich habe es direkt bei der Autorin bestellt, die mir netterweise eine tolle Zeichnung in das Buch gemalt hat und eine Widmung hineingeschrieben hat). 

Rezension zum Hörbuch "So bitter die Rache" von Eric Berg, gekürzte Fassung gelesen von Vera Veltz, Randomhouse Audio, Kriminalroman

Titel: So bitter die Rache Autor: Eric Berg Sprecherin: Vera Veltz Laufzeit: ca 8 h 48 min mp3-CD (19.3.18) Isbn Nr. 13-978-3-8371-41...