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Freitag, 21. September 2018

Rezension zu "Die Familie des Wurdalak - eine alte Vampirgeschichte" von Alexei K. Tolstoi, herausgegeben von Uwe Siebert, illustriert von Daniel Brandt, Pandämonium Verlag, klassischer Schauerroman

Titel: Die Familie des Wurdalak - eine alte Vampirgeschichte
Autor: Alexei K. Tolstoi 
Herausgegeben von: Uwe Siebert
Illustriert von: Daniel Brandt
Seitenzahl: 64 Seiten (gebundene Ausgabe, 22.5.18)
Isbn Nr. 13-978-3944893174
Verlag: Pandämonium Verlag
Preis: 17,95 Euro
 

Verlagsinfo:
 "Ein französischer Adeliger reist in diplomatischer Mission durch die Ländereien jenseits der Moldau. Als er notgedrungen in einem serbischen Dorf rasten muss, lernt er die schöne Zdenka kennen und verliebt sich in sie. Doch die junge Frau und ihre Familie schweben in großer Gefahr, denn die Gegend wird von einem Wurdalak, einer besonders heimtückischen Art von Vampir, heimgesucht.

Bereits seit über hundert Jahren zieht die Schauergeschichte des russischen Schriftstellers Alexei K. Tolstoi die Menschen in ihren Bann. Längst gilt „Die Familie des Wurdalak“ als ein Klassiker des Genres, der mit dieser Veröffentlichung als bibliophile Ausgabe vorliegt."

Über den Autor:

Graf Alexei Konstantinowitsch Tolstoi wurde am 24. August 1817 in Sankt Petersburg geboren und starb am 28. September 1875 in Krasny Rog. Er war ein russischer Schriftsteller, Dramatiker und Dichter. Tolstoi stammte aus der bekannten russischen Adelsfamilie der Tolstois und war ein Cousin von Leo Tolstoi. Einige seiner Werke sind: 1841 Der Vampir, 1858 Die Sünderin, 1862 Don Juan, 1864 Der Tod Iwans des Schrecklichen, 1868 Zar Fjodor Joannowitsch, 1875 Der Drache und 1876 Zar Boris

    Eigene Meinung:

    Ein französischer Adeliger, der "Marquis", berichtet von einem unheimlichen Ereignis, das er auf seiner Reise nach Moldawien hatte. Er musste - bedingt durch einen Wintereinbruch - Rast in einem kleinen Dorf jenseits der Moldau machen. Die Dorfbewohner dort glauben an Vampire und laut den Bewohnern soll dort ein besonders heimtückischer Vampir, ein Wurdalak, sein Unwesen treiben. Der Marquis glaubt nicht an Vampire, er hält das für einen Aberglauben. Er muss bald feststellen, dass es den Wurdalak doch gibt ...

    Die Geschichte ist sehr atmosphärisch und natürlich spielt die Liebe auch eine Rolle in dieser Vampirgeschichte.  Im Gegensatz zu den meisten aktuellen Vampirgeschichten kommt diese Story ohne brutale Splatterszenen aus, sie lebt von der Erzählkraft des Schriftstellers.  Daniel Brandt hat das Büchlein wundervoll mit vielen passenden Bildern illustriert und jede Seite verziert.

    Ich empfehle dieses Highlight gerne weiter.







     



    Mittwoch, 12. September 2018

    Rezension zu "Nach vielen Sommern sterben die Schwäne" von Oliver M. Fehn, Pandämonium Verlag, Erzählungen

    Titel: Nach vielen Sommern sterben die Schwäne
    Autor: Oliver M. Fehn
    Seitenzahl: 240 Seiten (TB, 21.8.18)
    Isbn Nr. 13-978-3944893198
    Verlag: Pandämonium Verlag
    Preis: 16,95 Euro

    Verlagsinfo:
     "14 Geschichten – 14 Reisen zu den unterschiedlichsten Orten der Welt: eine kleine, verwunschene Pension in Südfrankreich; eine sagenumwobene Stadt in Spanien, wo eine seltsame Frau ihr Unwesen treibt; ein Dorf, in dem Jugendliche sich zu einer spiritistischen Sitzung treffen; Paris, New York oder die Badlands von New Mexico. Es ist unmöglich, Oliver Fehns psychologische Erzählungen zu lesen, ohne in die dunkelsten Bereiche der eigenen Seele vorzudringen.

    Inhalt:
    -Es gibt keine hellen Nächte
    -Die Stadt im Nebel
    -Untern Linden
    -Zuhause ist ein einsamer Ort
    -Die sich ans Licht wagen
    -Lady in Black
    -Tastee, der Eisverkäufer
    -Des Mondes fette Beute
    -American Gigolo
    -Nach vielen Sommern sterben die Schwäne
    -"Sag ihnen, ich bin tot ..."
    -Antares
    -Bevor die Zeit begann
    -Ein Indianersommer"

    Über den Autor:
    Oliver Fehn, geboren 1960, ist Autor und Übersetzer zahlreicher Romane und Musikfachbücher. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören die Romane "Verfluchter Sommer" und "Die Klavierbrücke" sowie die Kurzgeschichtensammlung "Hitzemond". Er wohnte mehrmals längere Zeit in den USA, in den 80er Jahren auch in New York City. Heute lebt er mit seiner Familie zurückgezogen in einer ländlichen Gegend und verbringt einen Großteil seiner Zeit mit dem Schreiben und Übersetzen von Musikliteratur sowie seiner großen Liebe, dem Klavierspiel. 

    Auf der Verlagssseite des Pandämonium Verlages gibt es ein interessantes Interview mit Oliver M. Fehn:   Interview mit Oliver M. Fehn

    Eigene Meinung:

    Oliver M. Fehns 14 Erzählungen führen den Leser rund um die Welt. Der Autor erzählt sehr atmosphärisch, wort- und bildgewaltig, so dass das Kopfkino stark angeregt wird.

    Die Geschichten sind teilweise etwas unheimlich, manche sind etwas melancholisch, andere sind etwas nostalgisch, wieder andere surreal.

    Es ist ein Genuss, die Protagonisten zu begleiten um Zeuge von seltsamen, nicht greifbaren Ereignissen zu werden.

    Ich würde gerne noch mehr solcher Stories lesen und kann diese Kurzgeschichtensammlung nur weiterempfehlen. Ganz besonders gefallen haben mir "Indianersommer", "Nach vielen Sommern sterben die Schwäne", "Bevor die Zeit begann", "Lady in Black" und "Antares".



    Freitag, 22. Juni 2018

    Rezension zu "Aufruhr der Engel" von Anatole France, übersetzt von Oliver M. Fehn, Pandämonium Verlag, Klassiker der Weltliteratur


    Titel: Aufruhr der Engel
    Autor: Anatole France
    Übersetzt von: Oliver M. Fehn
    Seitenzahl: 268 Seiten (TB, 1.4.18)
    Isbn Nr. 13-978-3-944-893181
    Verlag: Pandämonium Verlag
    Preis: 16,95 Euro

    Verlagsinfo:
    "Sie sind wieder da.
    Viele Äonen nach dem ersten Fall Satans macht sich ein neues Heer von Engeln auf, um gegen den Gott des Alten Testaments zu rebellieren – diesmal mit eher ungewöhnlichen Waffen.
    Ein neuer Krieg steht bevor, der auch die Schöpfung zu gefährden droht. Doch die Macht und Anziehungskraft der Menschentöchter ist größer als vermutet und sorgt für allerlei Wirrungen. Im frivolen Paris des frühen 20. Jahrhunderts kommt es zu amourösen Eskapaden und mehrmals sogar zum blanken Verbrechen.
    Wie die Welt, in der wir leben, wirklich zur besten aller Welten werden kann, offenbart sich erst bei Satans glamourösem Auftritt.

    Über den Autor:
    Anatole France (1844 – 1924) war ein bekannter französischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger. International bekannt wurden seine Romane Die Insel der Pinguine und Thaïs.
    In kirchlichen Kreisen jedoch munkelte man, er sei mit dem Teufel im Bunde; aus diesem Grund setzte der Vatikan sein Gesamtwerk auf die Liste der verbotenen Bücher.
    In seinem Roman Aufruhr der Engel kommen Freunde der dunklen Mächte und der kunstvollen Satire gleichermaßen auf ihre Kosten."

    Übersetzt wurde dieses Meisterwerk der dunklen Literatur von Oliver M. Fehn. Uwe Siebert, der Inhaber des Verlages Pandämonium hat dem Übersetzer 10 interessante Fragen zu "Aufruhr der Engel" gestellt. Lest hier: Interview zu "Aufruhr der Engel"

    Eine Leseprobe gibt es hier: Leseprobe Aufruhr der Engel


    Eigene Meinung:
    In der Bibliothek des Hauses d'Esparvieu geschehen 1912 seltsame Dinge. Der Bibliothekar verzweifelt fast, da sich Bücher bewegen und verschwinden. Die Bücher erscheinen zwar später wieder, doch wie und wohin die Bücher verschwinden, bleibt rätselhaft. Die Familie, die im Besitz der Bibliothek ist, interessiert sich zunächst nicht für die Probleme des Bibliothekars, da sie die Bibliothek, in der sich wertvolle theologische und philosophische Werke befinden, nur deshalb pflegen, weil es im Testament so verlangt wurde. Maurice, der Sohn der Familie, ein Lebemann, wie er im Buche steht, kommt dem seltsamen Geschehen auf die Spur. Er macht  Bekanntschaft mit seinem Schutzengel Arcade und bekommt heraus, dass dieser die Bücher entwendet um sie zu lesen.

    Durch seine Lektüre ist Arcade davon überzeugt, dass Gott gestürzt werden muss und verlässt Maurice, um in Paris nach anderen Engeln zu suchen und Gott zu stürzen. Er begegnet dort vielen, verschiedenen Engeln, die seit dem Sturz Luzifers auf der Erde weilen. Maurice sucht nach Arcade und ist entsetzt über die Pläne seines ehemaligen Schutzengels. Nectaire, der Gärtner erzählt über den ersten Aufstand der Engel und was aus diesem Aufstand wurde. Die Götter der Antike und das dunkle Mittelalter, werden hier neu interpretiert.

    Maurice und Arcade sind sehr interessante Charaktere, die sich im Laufe der Geschichte verändern, da Maurice versucht, seinen Schutzengel zu beschützen.

    Oliver M. Fehn hat den feinen Humor des Autoren, der in dieser Geschichte die Rolle Gottes und Satans neu interpretiert, sehr gut in die deutsche Sprache übersetzt.

    Satan begleitet hier die Menschen, hilft ihnen dabei, sich weiterzuentwickeln, das Schöne in der Welt zu sehen und neugierig zu bleiben. Gott hingegen ist der Bösewicht, der Leid und Elend in die Welt gebracht hat.

    Die Geschichte wurde zwar 1912 geschrieben und entsprechend bezieht sie sich auch auf das Leben in Frankreich zu dieser Zeit. Sie bleibt jedoch auch sehr aktuell mit ihrer Botschaft, dass Macht den Charakter verdirbt.

    Ein absolutes Highlight für Leser, die Satire lieben.



    Donnerstag, 2. November 2017

    Rezension zu "Der immerwährende Oliver-Fehn-Kalender" von Oliver Fehn, Pandämonium Verlag

    Titel: Der immerwährende Oliver-Fehn-Kalender
    Autor: Oliver Fehn
    Seitenzahl: 212 Seiten, (TB,1.9.17)
    Isbn Nr. 13-978-3-944893-16-7
    Verlag: Pandämonium Verlag
    Preis:  14,99 Euro

    Verlagsinfo:
    365 Kurztexte, Weisheiten, Aphorismen und Gedichte von Oliver Fehn.
    Zum Lesen für zu Hause oder im Bus, vor dem Schlafengehen oder beim täglichen Spaziergang.

    Oliver Fehn begleitet den Leser in diesem immerwährenden Kalender durch ein ganzes Jahr.

    Bibliophile Ausgabe mit zahlreichen Illustrationen.

    Über den Autor:
    Oliver Fehn, geboren 1960, ist Autor und Übersetzer zahlreicher Romane und Musikfachbücher. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören die Romane "Verfluchter Sommer" und "Die Klavierbrücke" sowie die Kurzgeschichtensammlung "Hitzemond". Er wohnte mehrmals längere Zeit in den USA, in den 80er Jahren auch in New York City. Heute lebt er mit seiner Familie zurückgezogen in einer ländlichen Gegend und verbringt einen Großteil seiner Zeit mit dem Schreiben und Übersetzen von Musikliteratur sowie seiner großen Liebe, dem Klavierspiel.


    Eigene Meinung: 

    Dieser immerwährende Kalender muss man nicht am 1.1. beginnen, man kann an jedem Tag des Jahres den dazugehörigen Text, das Gedicht, eine der Aphorismen oder eine der Weisheiten von Oliver Fehn aufsaugen (bei einem Text bleibt es sicher nicht). Stimmige Illustrationen ergänzen diesen Kalender.

    Die Gedanken, Texte und Gedichte von Oliver Fehn stimmen teilweise nachdenklich, manche sind sie etwas zynisch, manche erheiternd oder stimmen traurig. Alle Texte, Gedichte und Aphorismen wirken nach.
     
    Laut Intro des Autoren stammen die Texte aus 5 Jahren "Alltagserleuchtung", manche kommen mir bekannt von von Olivers Beiträgen auf Facebook, andere kenne ich nicht.

    Er liest sich auf jeden Fall gut, dieser Kalender und ich kann ihn nur empfehlen. Er eignet sich auch sehr gut als Geschenk an sich selbst oder an einen guten Freund.

    Hier ein kleiner Blick in den Kalender:



    Freitag, 1. September 2017

    Rezension zu "Von Teufeln, Geistern und Dämonen " von Gustavo Adolfo Bécquer,übersetzt von Hans Krüger-Welf, illustriert von Paul Haase, Pandämonium Verlag

    Titel: Von Teufeln, Geistern und Dämonen
    Autor: Gustavo Adolfo Becquer
    übersetzt von: Hans Krüger-Welf
    Illustrationen: Paul Haase
    neu bearbeitet und mit Anmerkungen versehen von: Oliver M. Fehn
    Seitenzahl: 248 Seiten, (TB, 1.7.17)
    Isbn Nr. 13-978-3944893143
    Verlag: Pandämonium Verlag
    Preis. 14,95 Euro

    Verlagsinfo:
    "Gustavo Adolfo Bécquer gilt längst als Wegbereiter der spanischen Literatur. Auch wenn er zu Lebzeiten keine große Berühmtheit erlangte, so sind seine atmosphärischen Schauergeschichten dennoch unvergessen geblieben.
    Düstere Legenden, Spukphänomene, okkulte Beschwörungen und unerklärliche Ereignisse aus lange vergangenen Zeiten bilden den Kern der 18 in diesem Buch enthaltenen Geschichten: Meister Perez, der Organist; Das Teufelskreuz; Glaubet an Gott!; Die Höhle der Maurin; Das Miserere; Das weiße Reh; Die grünen Augen; Der Geisterberg; Der Mondstrahl; Kobold; Das Kruzifix mit dem Totenschädel; Das Gelöbnis; Die Passionsblume; Das goldene Armband; Der Kuss; Der Tod der alten Kaska; Die Zauberburg; Die Hexen von Trasmoz"

    Über den Autor:
    Gustavo Adolfo Bécquer (wirklicher Name: Gustavo Adolfo Dominguez Bastida) wurde am 17. Februar 1836 in Sevilla geboren und starb am 22. Dezember 1870 in Madrid. Er war einer der bekanntesten Autoren der spanischen Romantik. Mehr über Gustavo Adolfo Bécquer, sowie eine Bibliographie steht in "Von Teufeln, Geistern und Dämonen"

    Eigene Meinung:
    Gustavo Adolfo Bécquer hat in diesem Sammelband insgesamt 18 schauerlich, schöne Sagen und Legenden zu Papier gebracht. Hans Krüger-Welf schreibt am Anfang des Buches etwas über den Dichter, dann erfolgt das Vorwort des Dichters persönlich und ein Nachwort schließt den Geschichtenband dann ab. In den Geschichten geht es um Hexen, um Spukphänomene, um Geister und um weitere übernatürliche Geschehnisse.

    Die Geschichten wurden mit passenden Illustrationen von Paul Haase versehen.

    Jede dieser Sagen und Legenden ist spannend geschrieben und ein Muss für Freunde phantastischer Geschichten und unerklärlicher Ereignisse.

    Dieses kleine Highlight kann ich euch nur empfehlen.






    Mittwoch, 8. März 2017

    Rezension zu "Der Pfeifer vor dem Tor zum Tag oder warum sich alles zum Guten wendet" von Oliver Fehn, illustriert von Tobias Könemann, Pandämonium Verlag, Erzählung

    Titel: Der Pfeifer vor dem Tor zum Tag oder warum sich alles zum Guten wendet
    Autor: Oliver Fehn
    Nach Motiven von Kenneth Grahames Kinderbuch "Wind in the willows"
    Illustriert von: Tobias Könemann
    Seitenzahl: 35 Seiten, (Hardcover, 10.2.17)
    Isbn Nr. 13-978-394-489-3105
    Verlag: Pandämonium Verlag
    Preis: 14,99 Euro

    Verlagsinfo:
    "Ein Buch für Kinder, zum Trösten – und für Erwachsene, um zu begreifen.

    Ein Buch ohne pädagogische Absicht oder moralische Botschaft, aber auch ein Buch voller Weisheit. Die Natur spricht ihre eigene Sprache.

    Kenneth Grahames rätselhafte, oft verschwiegene Geschichte vom „Pfeifer vor dem Tor zum Tag“ – neu erzählt von Oliver Fehn, mit Illustrationen von Tobias Könemann."

    Über den Autor:
    Oliver Fehn, geboren 1960, ist Autor und Übersetzer zahlreicher Romane und Musikfachbücher. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören die Romane "Verfluchter Sommer" und "Die Klavierbrücke" sowie die Kurzgeschichtensammlung "Hitzemond". Er wohnte mehrmals längere Zeit in den USA, in den 80er Jahren auch in New York City. Heute lebt er mit seiner Familie zurückgezogen in einer ländlichen Gegend und verbringt einen Großteil seiner Zeit mit dem Schreiben und Übersetzen von Musikliteratur sowie seiner großen Liebe, dem Klavierspiel.

    Über den Illustrator:
    Tobias Könemann, 1985 in Minden geboren, bewegt sich freiberuflich im Bereich der Kunst und Musik. Seine große Passion gilt hierbei der traditionellen Malerei und Illustration. Auch wenn die einzelnen Arbeiten vorwiegend eine dunkle, alptraumhafte Atmosphäre erzeugen, können diese nur schwer in ein bestimmtes Genre eingeordnet werden. Im Pandämonium-Verlag arbeitete er bereits an mehreren Buchgestaltungen und Illustrationen mit.

    Eigene Meinung: 
    Schon das Vorwort von Oliver Fehn ist interessant zu lesen. Das Kapitel über Pan, wie der gehörnte Gott, bezeichnet wird, wurde bei vielen Volksausgaben von dem Buch "Der Wind in den Weiden" ausgespart, da Kenneth Grahame zu den Heiden zählte.

    Oliver Fehn erzählt die Geschichte vom Maulwurf und seinem Freund dem Wasserratz, die auf der Suche nach dem kleinen Otterjungen gehen, der verschwunden ist, und dabei eine Begegnung mit einer mystischen Gestalt, dem Pan, haben. Die Begegnung haben die beiden vergessen, aber sie hat bei den beiden etwas in ihrem Inneren hinterlassen, das nachwirkt. Ob sie das Otterbaby wohl gefunden haben?

    Die Geschichte wurde vom Illustrator Tobias Könnemann mit wunderschönen, sehr stimmungsvollen Bildern ausgestattet.

    Ich kann nur bestätigen, was Oliver Fehn in seinem Buch im Vorwort schreibt, es ist ein Buch zum Lachen, Weinen, Träumen und zum Nachdenken. Die Geschichte ist sehr stimmungsvoll erzählt und hat einen ganz besonderen Zauber inne, der bei den Lesern nachwirkt und jung und alt gleichermaßen zum Staunen bringt.



    Samstag, 17. Dezember 2016

    Rezension zu "Das verlogene Paradies - eine moderne Version von John Miltons Paradise Lost" von Oliver Fehn, Pandämonium Verlag

    Titel: Das verlogene Paradies - Eine moderne Version von John Miltons Paradise Lost
    Autor: Oliver Fehn
    Seitenzahl: 128 Seiten (TB, 1.10.16)
    Isbn Nr. 13-978-3944893129
    Verlag: Pandämonium Verlag 
    Preis: 9,95 Euro


    Verlagsinfo: 
    "Was geschah wirklich im Paradies?
    Wie kam es zum Sturz des Satan?
    Wer war er?
    Was waren seine Pläne für den Menschen?
    Konnte er diese Pläne in letzter Sekunde doch noch verwirklichen?
    Und was wurde aus dem Garten Eden?
    Antwort auf all diese Fragen gibt John Miltons bekanntes Versepos „Das verlorene Paradies“ (erschienen 1667) – hier in neuer, zeitgemäßer Sprache erzählt von dem bekannten Autor Oliver Fehn. Abweichungen vom Original sind beabsichtigt und zeichnen ein neues Bild des „gefallenen Engels“, der vielleicht nicht ganz so schlecht war wie sein Ruf."

    Über den Autor:

    Oliver Fehn, geboren 1960, ist Autor und Übersetzer zahlreicher Romane und Musikfachbücher. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören die Romane "Verfluchter Sommer" und "Die Klavierbrücke" sowie die Kurzgeschichtensammlung "Hitzemond". Er wohnte mehrmals längere Zeit in den USA, in den 80er Jahren auch in New York City. Heute lebt er mit seiner Familie zurückgezogen in einer ländlichen Gegend und verbringt einen Großteil seiner Zeit mit dem Schreiben und Übersetzen von Musikliteratur sowie seiner großen Liebe, dem Klavierspiel.

    Eigene Meinung: 
    Ich kenne das Original von John Milton nicht, bin jedoch durch die Version von Oliver Fehn neugierig auf diesen Klassiker geworden.

    Der Autor erzählt hier den Fall der Engel und den Sündenfall der Menschen in moderner Sprache und fesselt den Leser von der ersten Seite an. Die einzelnen Kapitel sind wunderschön illustriert mit Bildern von John Martin.

    Interessanterweise erzählt hier der gefallene Engel Satan sein Sichtweise der Geschehnisse und der Gott des alten Testaments kommt dabei nicht sehr gut weg. Dieser Gott  fordert bedingungslosen Gehorsam des Menschen und nimmt es mit der Wahrheit auch nicht so genau, während Satan für Freiheit, Neugier Selbstbestimmung plädiert.

    Wer märchenhafte Geschichten, Sagen oder Legenden mag und diese noch in moderner Sprache mit etwas Humor, der sollte diese Version von Paradise Lost unbedingt lesen. Mir hat sie sehr gut gefallen, ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.





    Freitag, 6. November 2015

    Rezension zu "Das Wolkenhotel" von Oliver Fehn, Pandämonium Verlag, Roman

    Titel: Das Wolkenhotel
    Autor: Oliver Fehn
    Seitenzahl: 172 Seiten (broschiert, 30.9.15)
    Isbn Nr. 13-978-3944893037
    Verlag: Pandämonium Verlag
    Preis: 12,90 Euro

    Verlagsinfo:
    "In dem aufwühlend erzählten Roman "Das Wolkenhotel" schildert Oliver Fehn die Odyssee der beiden Teenager Sparrow und Wolfi in das verruchte „Wolkenhotel“, einen in den Wäldern versteckten Umschlagplatz für die unheilvolle Droge Cloud 13, die Menschen in eine Welt versetzt, in der sie alles wiederfinden können, was sie je verloren haben. Unter dem Einfluss von Cloud 13 trifft Sparrow seine geliebte Mutter wieder, die sich selbst das Leben nahm. Zu spät erkennt er, dass der Flug auf Wolke dreizehn auch der Weg ins nackte Grauen ist."

    Über den Autor:
    Oliver Fehn, Autor und Musiker, schrieb nicht nur Romane wie „Die Klavierbrücke“ und „Verfluchter Sommer“, er ist auch als Autor, Lektor und Übersetzer von Musikfachbüchern der …für Dummies-Reihe (Verlag Wiley/VCH, Weinheim) tätig. In seiner Jugend lebt er abwechselnd in Deutschland und Amerika und reiste in der Welt herum. Seit einigen Jahren führt er mit seiner Familie ein anonymes und zurückgezogenes Leben in einer Kleinstadt. 

    Eigene Meinung:
    Auf "Das Wolkenhotel" habe ich mich total gefreut. Durfte ich doch schon einen Ausschnitt aus der Geschichte auf Olivers Blog lesen.

    Wie üblich, hat der Autor eine wundervolle, poetische Sprache gewählt. Die Geschichte fesselt von Anfang an. Sie ist spannend und sehr atmosphärisch erzählt.

    Wolfi und den Ich-Erzähler Sparrow kennt der Leser bereits aus "Die Klavierbrücke", die ich jedem Leser empfehle. Sie gehört, wie das Wolkenhotel, zu den ganz besonderen Geschichten, die lange nachklingen.

    Die Personen sind sehr gut charakterisiert und teilweise etwas skurril. Alle Personen haben zwei Seiten, sie sind nicht nur "gut" oder "böse". Fast alle Protagonisten sind auf der Suche nach etwas, das ihnen fehlt oder nach einer Person, die sie kennenlernen, oder wiedersehen möchten. Dafür benutzen sie die Droge Cloud 13. Doch alles im Leben hat seinen Preis, wie es in dem Roman so schön heißt.  Ist es ein Trugbild, was sie da sehen? Ist es Realität oder Traum, was sie erleben?

    Die Story ist spannend und unheimlich. Wer sucht, der findet Musik in der Geschichte. Die verschiedenen Personen, wie Marla, die Psychiaterin, oder Husky, erzählen ihre ganz eigenen Geschichten.

    Meine absolute Leseempfehlung für diese etwas unheimliche, wunderschön erzählte Geschichte, die von Anfang an einen traurigen Unterton hat.


    Dienstag, 3. Juni 2014

    Rezension zu "Judith und Jolanthe" von Oliver Fehn, Pandämonium Verlag, Novelle

    Titel: Judith und Jolanthe
    Autor: Oliver Fehn
    Seitenzahl: 104 Seiten (30.4.14
    Verlag: Pandämonium Verlag
    Isbn Nr. 13-978-3944893044
    Preis: 8,99 Euro




    Klappentext:
    "Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Jolanthe, die bäuerlich-herbe Raumpflegerin in der Nachtbar 49th Parallel, und die Serviererin Judith – jung, attraktiv und alles andere als ein Kind von Traurigkeit. Die beiden Frauen werden Freundinnen und erzählen sich aus ihrem Leben – doch als Judiths 12jähriger Sohn Levin auftaucht, der jede Nacht nach Sperrstunde zauberhafte Klänge auf dem Barpiano spielt, gerät Jolanthes Welt jäh aus den Fugen. Sie beginnt, den Jungen auf fanatische Weise zu vergöttern, und zeichnet ein Bild von ihm, dem Levin nicht gerecht werden kann.

    Oliver Fehns erste längere Arbeit seit der „Klavierbrücke“ – eine Novelle voller Fantasie und Farben, die von Liebe handelt, von der Musik und vom versäumten Leben. Zu „Judith und Jolanthe“ komponierte der Autor auch vier Klavierstücke (Levin’s Theme, Judith’s Rag, Jolanthe’s Waltz und In Search of My Father), die er vielleicht irgendwann auf CD einspielen wird."

    Über den Autor:
    Oliver Fehn, geboren 1960, ist Autor zahlreicher Romane und Sachbücher. Im Pandämonium-Verlag erschienen bisher sein Roman "Die Klavierbrücke", die Kurzgeschichtenbände "Keiner will mehr nach San Francisco" und "Hitzemond", sowie seine Übersetzung von Mark Twains Roman "Der geheimnisvolle Fremde". Neben seiner Autorentätigkeit arbeitet er vor allem als Übersetzer von Büchern aus dem Musikfachbereich.

    Eigene Meinung: 
    Judith, die als Bedienung in der Bar "49th Parallel" arbeitet, ist jung, schön, eben Lebensfreude pur. Sie lernt die Raumpflegerin Jolanthe kennen, die in derselben Bar arbeitet.Jolanthe hatte ein hartes Leben, was man ihr anmerkt.  Die beiden total gegensätzlichen Frauen freunden sich an. Als Judiths zwölfjähriger Sohn Levin zu Besuch kommt, scheint Jolanthe aufzublühen. 

    Auch diese Novelle über zwei Frauen und das Leben, das doch gelebt werden möchte, ist von Oliver Fehn wunderbar erzählt. Er hat interessante Figuren erschaffen und lässt uns Nächte im "49th Parallel" in einer wunderschönen Atmosphäre verbringen. Levins Musik verzaubert uns genauso wie Jolanthe. Wenn wir genau hinhören, können wir seine Musik ganz leise zwischen den Zeilen heraushören.

    5/5 Sterne für diesen fast schon etwas zu kurzen, sehr stimmungsvollen Lesespaß, der in uns eine Saite zum Erklingen bringt und noch lange nachhallt. 

    Montag, 28. Oktober 2013

    Rezension zu "Hitzemond " von Oliver Fehn, Pandämonium Verlag, Kurzgeschichtensammlung

    Titel: Hitzemond
    Autor: Oliver Fehn
    Isbn Nr. 13- 978-3981348293
    Verlag: Pandämonium Verlag 1. Auflage (9/13)
    Seitenzahl: 212 Seiten, broschiert

    Preis: 17,95 Euro

     Klappentext:

    "Lesen Sie das Buch nicht, wenn Sie soeben ein seelisches Tief durchlaufen oder sich allgemein leicht ängstigen“, warnt der Autor seine Leser in der Vorbemerkung. Doch in dem neuen Buch von Oliver Fehn geht es keineswegs um Geister, Vampire und Monster – nein, die Ängste, Abgründe und Schattenseiten des Menschen sind Thema dieser 12 Geschichten, die in trostlosen Dörfern, alten Schulhäusern, unheimlichen Dachböden, einsamen Bars, gigantischen Städten bei Nacht – und manchmal auch in ganz schlichten Kinderzimmern spielen. Der Autor, bekannt für seine bedrückenden Schilderungen des Bösen und Morbiden, führt hier seine Erzählkunst in neue Höhen, und das Risiko, bei vielen seiner Leser verschüttete Albträume zu neuem Leben zu erwecken, nimmt er dabei gern in Kauf."

    Über den Autor:
    Oliver Fehn, geboren 1960, ist Autor zahlreicher Romane und Sachbücher. Im Pandämonium-Verlag erschienen bisher sein Roman "Die Klavierbrücke", der Kurzgeschichtenband "Keiner will mehr nach San Francisco", sowie seine Übersetzung von Mark Twains Roman "Der geheimnisvolle Fremde". Neben seiner Autorentätigkeit arbeitet er vor allem als Übersetzer von Büchern aus dem Musikfachbereich.

    Eigene Meinung: 

    Oliver Fehn hat hier zwölf Kurzgeschichten geschaffen, die uns in die Abgründe der menschlichen Seele führen. Auch hier begegenen wir wieder  Oliver Fehns poetischem, geheimnisvollem Erzählstil, der hier jedoch etwas düster gehalten ist. Manche Geschichten sind leicht psychodelisch, surreal, manche nicht so richtig greifbar. In den  Geschichten spielt das Böse und Morbide eine größere Rolle.

    Wie bereits in "Keiner will mehr nach San Francisco", begleitet Oliver Fehn uns durch seine Kurzgeschichtensammlung, indem er jede einzelne Geschichte durch einige Sätze einführt. Es entsteht so der Eindruck, Oliver würde neben uns sitzen und uns die Geschichten erzählen.

    Besonders gut gefallen haben mir z. B. die Geschichten "Teen Angel" und "Schmuddelbuddel". In "Teen Angel" erzählt ein Junge ziemlich schonungslos einer Person namens "Azraela" seine ganz persönliche, ziemlich brutale Wahrheit. "Schmuddelbuddel" handelt von einem Freund eines Jungen, der nur für den Jungen sichtbar ist. "Vergessen, wie die Rosen" und "Türen aus Rauch" hängen zusammen und handeln von einer geliebten Lehrerin. Auch der "Ich"-Erzähler aus der "Klavierbrücke" ist in diesem Band vertreten.

    4,5/5 Sterne für diese verstörende Kurzgeschichtensammlung. Gegruselt habe ich mich allerdings nicht, auch nicht unbedingt geängstigt. Ganz klare Leseempfehlung!




    Mittwoch, 21. August 2013

    Rezension zu "Keiner will mehr nach San Francisco" von Oliver Fehn, Pandämonium Verlag, Kurzgeschichten

    Titel: Keiner will mehr nach San Francisco
    Autor: Oliver Fehn
    Isbn Nr. 978-3-9813482-8-2
    Seitenzahl: 231 Seiten
    Verlag: Pandämonium Verlag
    Preis: 18,95 Euro

    Klappentext:

    "Keiner will mehr nach San Francisco ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, Aphorismen, Gedichten und Essays des Autors Oliver Fehn.
    Von der ersten Seite an begleiten wir ihn durch sein faszinierendes Schaffenswerk, das so stimmungsvoll anmutet wie die Jahreszeiten und so vielfältig ist wie das Leben selbst.

    Erleben Sie witzige, aber auch verträumte Texte eines jugendlichen Oliver Fehn, der von der großen weiten Welt träumt. Begleiten Sie ihn hinaus in die Städte, auf endlose Straßen, zu vielen Begegnungen, die den Jungen zu dem Mann machten, der er heute ist."

    Über den Autor:

    Oliver Fehn, geboren 1960, ist Autor zahlreicher Sachbücher und Romane. Im Pandämonium-Verlag erschienen bisher sein Roman „Die Klavierbrücke“ (2012), sowie die packende Neu-Übersetzung von Mark Twains "Der geheimnisvolle Fremde" (2012). Hauptberuflich jedoch ist er inzwischen als Übersetzer tätig; zu seinen bevorzugten Genres gehören Romane sowie Fachbücher aus den Bereichen Gesundheit, Religionswissenschaft und Musik/Gitarre/Klavier.

    Eigene Meinung:

    Oliver Fehn hat einen ganz eigenen Schreibstil, der den Leser sofort zum Teil der Geschichte werden lässt. Poetisch, mit der Sprache spielend, zieht der Autor den Leser in seinen Bann. Es ist ein ganz besonderer Genuss, seine Texte, Gedichte und Aphorismen zu lesen. Die Aphorismen sind treffend, die Geschichten sind von unheimlich bis humorvoll, traurig, erinnern an die 1. Liebe, teils nostalgisch, teils surreal. In einer Geschichte treffen wir auf einige bekannte Protagonisten aus "Die Klavierbrücke".

    Die Gedichte sind stimmungsvoll, jeder Text besitzt ein Eigenleben, berührt den Leser. Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass der Autor ein guter Freund von mir ist, der mir aus seinem Leben erzählt.

    Man könnte das Buch wie einen Kalender verwenden und jeden Tag einen Text durchlesen, doch machen die Texte es einem schwer, das zu tun. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen, man muss es in einer Nacht durchlesen.

    Oliver schreibt, er hoffe bei der Auswahl seiner unveröffentlichter Texte eine glückliche Hand bewiesen zu haben. Ja, Oliver, du hast eine glückliche Hand bewiesen. Ich bin gespannt auf weitere Veröffentlichungen. 5/5 Sterne für dieses außergewöhnliche Leseerlebnis.

    Samstag, 23. März 2013

    Zum Indiebookday


    Zum Indiebookday:

    Am 23. März 2013 ist Indiebookday!

    Ihr liebt schöne Bücher.
    Am 23.03.2013 könnt Ihr das allen zeigen. Es geht ganz einfach:

    Wie funktioniert's?
    Geht am 23.03.2013 in einen Buchladen Eurer Wahl und kauft Euch ein Buch. Irgendeines, das Ihr sowieso gerade haben möchtet.
    Hauptsache ist: Es stammt aus einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag.
    Danach postet Ihr ein Foto des Covers, des Buches, oder Euch mit dem Buch (oder wie Ihr möchtet) in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Google+) oder einem Blog Eurer Wahl unter dem Stichwort "Indiebookday". Wenn Ihr die Aktion gut findet, erzählt davon.

    Zum Hintergrund
    Es gibt viele kleine tolle Verlage, die mit viel Herzblut und Leidenschaft schöne Bücher machen. Aber nicht immer finden die Bücher ihren Weg zu den Lesern. Der Indiebookday kann da für ein bisschen Aufmerksamkeit sorgen.

    Alle Infos auf http://www.indiebookday.de/


    Da mir Oliver Fehns "Klavierbrücke" außerordentlich gut gefallen hat, habe ich mir zum Indiebookday "Keiner will mehr nach San Francisco bestellt".


    Titel: Keiner will mehr nach San Francisco
    Autor: Oliver Fehn
    Broschiert: 236 Seiten
    Verlag: Pandämonium; Auflage: 1 (Januar 2013)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-13: 978-3981348262
     

    Mittwoch, 2. Januar 2013

    Rezension zu "Die Klavierbrücke" von Oliver Fehn, Pandämonium Verlag


    Titel: Die Klavierbrücke
    Autor: Oliver Fehn
    Seitenzahl: 152 Seiten
    Verlag: Pandämonium
    Isbn Nr. 978-3981348248
     Preis: 11,90 Euro



    Kurze Beschreibung:
    "Ein Dorf, in dem es scheinbar nicht mit rechten Dingen zugeht – und ein 15-jähriger Junge der dort bei seiner verschrobenen Tante Lissi wohnt und nur eins will: Hinaus in die Welt der Städte. Um seiner Langeweile beizukommen, hat er die Gabe entwickelt, sämtliche Dorfbewohner an der „Musik“ zu identifizieren, die ihre Füße auf der Klavierbrücke spielen – einem morschen Holzsteg, der direkt an Lissis Haus vorbeiführt. Als eines Nachts ein Mord geschieht, erkennt er den flüchtenden Täter an seinen Schritten – doch keiner will ihm glauben. Als dann noch sein bester Freund, der freche Rotschopf Wolfi, in Verdacht gerät, spitzen die Dinge sich zu."

    Über den Autor:
    Oliver Fehn veröffentlichte 2002 das erste Buch eines deutschen Autors zum Thema Satanismus - "Satans Handbuch". Er outete sich darin als Anhänger der Philosophie von Anton LaVey und ergänzte sie durch eigene Vorschläge zur praktischen Anwendung. Es folgten mehrere Sachbücher, eine Essaysammlung, zwei Erzählungen, mehrere Romane und seine Autobiographie "Satans Hofnarr".
    Nach abenteuerlichen und oft turbulenten Jahren in Berlin und New York City lebt Oliver Fehn heute wieder in seinem Geburtsort und führt ein eher stilles Leben. Inzwischen sieht er den Schwerpunkt seines Schaffens in der Belletristik.


    Eigene Meinung: 

    Der 15 jährige Junge, der bei seiner Tante Lissi auf dem Dorf wohnt, steckt mitten in der Pubertät. Zusammen mit seinem Freund Wolfi möchte er in Bruderstadt, wo auch seine "Mom" wohnt, 1. Erfahrungen mit Mädchen machen. Doch eigentlich zieht es ihn noch weiter weg - nach Amerika. Als ein Mädchen, das neu ins Dorf kam, ermordet wird und er den Mörder an seinen Schritten erkennt, glaubt ihm keiner. Sein Freund Wolfi gerät in Verdacht und verlässt das Dorf ..

    Ein ungewöhnlicher Krimi, intensiv, fesselnd und spannend, der in der Ich-Perspektive des 15 jährigen Jungen geschrieben ist.

    Die Hauptpersonen Wolfi, Mom, Lissi und der Junge, dessen Namen nicht genannt wird, sind intensiv beschrieben.

    Die Dörfler sprechen in ihrem Dialekt, der gut verstanden wird, Wolfi und der Junge reden in ihrer Jugendsprache miteinander. Das passt zu dieser Geschichte, in der der Mord eher eine Nebenhandlung ist, bzw. der Auslöser für weitere Geschehnisse.

    Eine besondere Geschichte, die den Leser noch lange beschäftigt, wunderbar, poetisch geschrieben. Ein Buch über Freundschaft, Liebe, Abschied, Sehnsucht nach der weiten Welt, Machtmissbrauch, Erwachsen werden und  Geheimnisse, die man leider auch mit in die Ferne trägt ..

    5/5 Sterne  und unbedingte Leseempfehlung für diesen außergewöhnlichen Roman, für alle Leser ab 15 aufwärts. Ein Highlight unter der Bücherflut, der mich irgendwie an den Film "Stand by me" erinnert.

    Rezension zu "Die Familie des Wurdalak - eine alte Vampirgeschichte" von Alexei K. Tolstoi, herausgegeben von Uwe Siebert, illustriert von Daniel Brandt, Pandämonium Verlag, klassischer Schauerroman

    Titel: Die Familie des Wurdalak - eine alte Vampirgeschichte Autor: Alexei K. Tolstoi  Herausgegeben von: Uwe Siebert Illustriert von...