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Mittwoch, 2. Januar 2019

Rezension zu "Blutacker" von Lorenz Stassen, Heyne Verlag, Thriller

Titel: Blutacker
Autor: Lorenz Stassen
Seitenzahl: 352 Seiten, TB, Klappenbroschur (12.11.18)
Isbn Nr. 13-978-453-43944-3
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 12,99 Euro

Verlagsinfo:
Seit der junge Anwalt Nicolas Meller den Angstmörder zur Strecke gebracht hat, geht es für ihn bergauf. Er hat zahlungskräftige Mandanten, ein neues Büro in der Innenstadt von Köln und mehrere Angestellte. Privat ist er mit Nina zusammengezogen, einst seine Referendarin und jetzt Lebenspartnerin. Doch dann bringt Hauptkommissar Rongen eine beunruhigende Nachricht: Ein Paketbote wurde brutal ermordet – und das einzige Paket, das entwendet wurde, war adressiert an: Nicolas Meller. Die Schlinge um den Kopf von Nic und Nina zieht sich erbarmungslos zusammen!"
Über den Autor: 
Lorenz Stassen, geboren 1969, wuchs in Solingen auf und wurde zunächst Chemielaborant. Er wechselte ins Film- und Fernsehgeschäft und arbeitet seit 1997 als freischaffender Drehbuchautor, u. a. für »Alarm für Cobra 11« und »Soko Köln / Soko Stuttgart«. »Angstmörder« ist sein erster Roman. Lorenz Stassen lebt in Köln.

Eigene Meinung:
"Blutacker" ist der 2. Thriller um den Strafverteidiger Nicholas  Meller und seine Lebensgefährtin und Referendarin Nina. Es lohnt sich, den ersten Band "Der Angstmörder" vorher zu lesen, damit man die Entwicklung des Anwaltes mitbekommt (der Thriller ist genauso spannend geschrieben, wie "Blutacker").

Die Geschichte ist von der ersten Seite an spannend und fesselnd geschrieben. Ein Paketbote wird ermordet. Das Päckchen, das er bei sich hatte und für das sich der Mörder interessierte, ist an Nicholas Meller geschickt worden, der es nicht erhalten hat und dem der Absender nichts sagt. Es gibt aber noch mehr mysteriöse Ereignisse in Nicholas Leben. Ein neuer Mandant sagt einen Termin kurzfristig ab und meldet sich nicht mehr. Kurz darauf wird er von einem Baron beauftragt, dessen Freund aus Moskau aus dem Gefängnis zu holen.

Nicholas Meller ist ein sympathischer Strafverteidiger, sehr lebensecht gezeichnet. Seine Lebensgefährtin Nina hat ein Handycap, aber das stört die selbstbewusste junge Frau nicht und das ist gut so.

Die Handlung ist komplex, aus verschiedenen Perspektiven erzählt und lange bleibt im Dunkeln, um was es denn genau geht. Doch nach und nach wird Licht ins Dunkle gebracht. Der Schluss bleibt etwas offen, was aber zu dieser Geschichte passt.

"Blutacker" ist so ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte.
Ich bin schon auf den dritten Band dieser Reihe gespannt.


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