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Samstag, 9. März 2019

Rezension zu "Der Schatten" von Petra Hammesfahr, Diana Verlag, Roman

Titel: Der Schatten
Autorin: Petra Hammesfahr
Seitenzahl: 640 Seiten (TB, Broschur, 14.9.19)
Isbn Nr. 13-978-3-453-36007-5
Verlag: Diana Verlag
Originalverlag: Rowohlt (2005 erschienen)
Preis: 10,99 Euro


Verlagsinfo:

"Die ehrgeizige Filmproduzentin Stella Helling hat den Halt verloren. Sie trinkt zu viel, verzweifelt an der Behinderung ihres Kindes und an der allgegenwärtigen Schwiegermutter. Stellas einziger Halt ist ihr Mann Heiner, ein Polizeikommissar. Als sie sich ihren größten Erfolg  "Der Schatten mit den Mörderaugen" noch einmal anschaut, ist Heiner im Dienst. In der Nacht erwacht sie von einem fürchterlichen Schrei. Am nächsten Morgen ist ihre Schwiegermutter tot und das Baby verschwunden. Und nicht einmal Heiner glaubt seiner Frau, dass in der Nacht ein Filmmonster »der Schatten« leibhaftig im Haus war … "

Über die Autorin:
Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller »Der stille Herr Genardy« bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie aktuell »Die Sünderin«. Der Roman wurde unter dem Titel »The Sinner« mit Jessica Biel in der Hauptrolle als erfolgreiche Netflix-Serie produziert.

Eigene Meinung:


Petra Hammesfahr erzählt diese Geschichte von Stella, der erfolgreichen Filmproduzentin, die durch diverse Vorkommnisse zur Alkoholikerin wird, in ständigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Die Charaktere sind glaubwürdig und werden sehr genau beschrieben. So richtig sympathisch ist allerdings keine der Figuren. Neben Stella ist  Romy, die Autorin des Romanes "Der Schatten" eine sehr wichtige Hauptfigur, deren Leben mit dem Schicksal von Stellas Familie ziemlich stark verknüpft ist.

Aberglaube wirkt in der Geschichte auf alle Bewohner des Dorfes, in dem Stella mit ihrem Mann und ihrer Schwiegermutter lebt.

Als Leser rät man mit, was denn nun genau passiert ist in dieser Nacht, wer den nun der Täter ist, wo das Baby abgeblieben ist. Am Ende wird man dann überrascht mit einer Auflösung, mit der man gar nicht gerechnet hätte.

Petra Hammesfahr schreibt dieses manchmal etwas unheimliche Familiendrama mit Krimielementen gewohnt flüssig, aber auch etwas zu ausführlich für meinen Geschmack. Darunter leidet die Spannung leider etwas.




Familiendrama, ausführlich erzählt, Schicksal versch. Familien hängen zusammen, Aberglauben 


Freitag, 3. August 2018

Rezension zu "Der Schatten" von Melanie Raabe, BTB Verlag, Psychothriller


Titel: Der Schatten
Autorin: Melanie Raabe
Seitenzahl: 416 Seiten, (Paperback, 
Klappenbroschur (23.7.18))
Isbn Nr. 13-978-3-442-75752-7
Verlag: BTB Verlag
Preis: 16.- Euro


Verlagsinfo:
"„Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.“ Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein – bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden?"

Über die Autorin:
Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Nach dem Studium arbeitete sie tagsüber als Journalistin - und schrieb nachts heimlich Bücher. 2015 erschien DIE FALLE, 2016 folgte DIE WAHRHEIT. Melanie Raabes Romane werden in über 20 Ländern veröffentlicht. Die FALLE war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre, TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köl

Eigene Meinung:
Die Journalistin Norah ist von Berlin nach Wien gezogen und möchte dort ein neues Leben beginnen. Eine Bettlerin prophezeit ihr, dass sie in der Nacht des 11. Februars einen Mann namens Arthur Grimm ermorden wird. Diese Prophezeihung verstört Norah sehr, da vor vielen Jahren etwas Schlimmes am 11. Februar passiert ist. Sie beginnt zu recherchieren und stellt fest, dass es einen Arthur Grimm gibt. Sie stoßt sogar zufällig  auf das Büro dieses Mannes. Sie bekommt mysteriöse Textnachrichten und ihre Freunde ziehen sich von ihr zurück.

Melanie Raabe schreibt flüssig, von Anfang an fesselnd und spannend. Die Story ist atmosphärisch dicht und sehr düster.
Die Autorin beschreibt die Geschehnisse sehr detailliert.
Als Leser ist man hin- und hergerissen, stellt Vermutungen an und zweifelt an Norahs Wahrnehmung. Norah taucht immer tiefer in ihre eigene Welt, man weiß nicht, ob ihre Wahrnehmungen trügen oder ob sie das Geschilderte wirklich erlebt hat.
Die Kapitel sind spannend und oft wird der Leser über die Erkenntnisse von Norah erst einmal im Unklaren gelassen, so dass man gezwungen ist, schnell weiterzulesen.

In Rückblicken von Norah erfahren wir, was genau vor vielen Jahren am 11. Februar geschehen ist.
Ab etwas der Hälfte des Buches war mir klar, dass hier irgendetwas gar nicht stimmen kann. Der Spannung tat es keinen Abbruch. Die Auflösung war dann eine Überraschung.

Melanie Raabe ist mit "Der Schatten" ein überaus raffinierter, komplexer Psychothriller gelungen.




Rezension zu "Das Modehaus - Töchter der Freiheit" von Julia Kröhn, Blanvalet Verlag, Roman

Titel: Das Modehaus - Töchter der Freiheit Autorin: Julia Kröhn Seitenzahl: 527 Seiten ( TB, Klappenbroschur, 18.2.19) Isbn Nr. 13-978...