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Mittwoch, 21. November 2018

Rezension zu "Die Melodie der Schatten" von Maria W. Peter, Schottland-Roman, Bastei Lübbe Verlag

Titel: Die Melodie der Schatten
Autorin: Maria W. Peter
Seitenzahl: 672 Seiten ( TB, 26.10.18)
Isbn Nr. 13-978-3-404-17774-5
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Preis: 11,00 Euro

Verlagsinfo:
"Ein verfluchter Flecken Erde, diese Highlands. Ein Land, das von Tränen und Blut getränkt ist."
Schottland, 1837: Die junge Fiona Hemington ist auf dem Weg zu ihrer Tante in den Highlands, als ihre Kutsche in einen Hinterhalt gerät. Halbtot vor Angst und Erschöpfung schlägt sie sich bis zu einem abgelegenen Herrenhaus durch. Doch der Besitzer ist Fiona ebenso unheimlich wie das alte Gemäuer. Nachts quälen sie dunkle Traumbilder und seltsame Geräusche: Schritte, Stimmen, eine wiederkehrende Melodie. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Haus, seit die gälischen Pächter gewaltsam vertrieben wurden? Oder ist Fiona dabei, den Verstand zu verlieren?

Eine junge Frau auf der Flucht, ein Landstrich voller Mythen und Legenden und ein geheimnisumwobenes Herrenhaus. Ein Historischer Roman in der Tradition der Schauerliteratur – unheimlich packend und atmosphärisch.

Über die Autorin:


Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. Peter als Journalistin. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland.
Eigene Meinung: 
Ein historischer Roman, der in Schottland spiel und in der Tradition der Schauerliteratur geschrieben ist, musste ich natürlich unbedingt lesen.

Die junge, sehr unsichere Fiona Hemington wird in ihrer Kutsche auf dem Weg zu ihrer Tante überfallen und kann fliehen. Sie landet in einem abgelegenen, unheimlichen Herrenhaus. Der Besitzer des Herrenhauses, Aidan, scheint viele Geheimnisse zu haben.
Er ist ein Einzelgänger und Fiona fürchtet sich vor ihm. Das junge Mädchen hat schreckliche Träume in diesem Herrenhaus, sie hört Geräusche und eine Melodie, die sie immer wieder hört. Wird sie langsam verrückt oder ist das Herrenhaus und sein Besitzer verflucht, wie im Dorf und unter den wenigen Bediensteten gemunkelt wird? Welche Geheimnisse hütet Aidan?

Maria M. Peter hat hier einen düsteren, sehr atmosphärischen Roman erschaffen. Man ist sofort mitten in der Geschichte und in den Mythen und Legenden Schottlands gefangen. Man hofft für Fiona, dass sich ihre Träume, die Geräusche, die sie nachts hört, aufklären und sie nicht verrückt wird.

Aidan ist ein mysteriöser Herrenhausbesitzer, sehr geheimnisvoll und er hat wohl mit den Menschen keine gute Erfahrungen gemacht, das ahnt man bereits am Anfang der Geschichte. Ob Fiona zum weichen Kern in seinem Inneren, den man vermutet, vordringen kann?

Mir hat diese spannende, unheimliche Schauergeschichte, die in Schottland um 1837 spielt sehr gut gefallen. Auch sprachlich ist diese Geschichte auf sehr hohem Niveau angesiedelt und passt in die Zeit, in der die Geschichte spielt.

Fiona ist eine sympathische Figur, die sich im Laufe der Geschichte entwickelt, mutig wird und über ihren Schatten springt.





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