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Freitag, 21. Dezember 2018

Rezension zu "Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai, Penguin Verlag, Roman

Titel: Die Schokoladenvilla
Autorin: Maria Nikolai
Seitenzahl: 656 Seiten, (TB Klappenbroschur, 8.10.18)
Isbn Nr. 13-978-3-328-10322-6
Verlag: Penguin Verlag
Preis: 10, 00 Euro

Verlagsinfo:
 "Das Schicksal zweier Frauen. Das Erbe einer Familie. Die Geschichte einer Leidenschaft. 

Stuttgart, 1903: Als Tochter eines Schokoladenfabrikanten führt Judith Rothmann ein privilegiertes Leben im Degerlocher Villenviertel. Doch die perfekte Fassade täuscht. Judiths Leidenschaft gehört der Herstellung von Schokolade, jede freie Minute verbringt sie in der Fabrik und entwickelt Ideen für neue Leckereien. Unbedingt möchte sie einmal das Unternehmen leiten. Doch ihr Vater hat andere Pläne und fädelt eine vorteilhafte Heirat für sie ein – noch dazu mit einem Mann, den sie niemals lieben könnte. Da kreuzt ihr Weg den des charismatischen Victor Rheinberger, der sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen will ...

Die neue große Familiensaga in hochwertiger, liebevoller Winter-Romance-Ausstattung."

Über die Autorin:
Maria Nikolai ist die Autorin mehrerer Sachbücher und eines historischen Romans. Mit »Die Schokoladenvilla« verwebt sie nun ihre Leidenschaft für historische Stoffe, zarte Liebesgeschichten und Schokolade zu einer opulenten Familiensaga und erfüllt sich damit einen lang gehegten Traum. Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie rund um die Stuttgarter Fabrikantenfamilie Rothmann.

Eigene Meinung:

Den Auftakt der Reihe um die Fabrikantenfamilie Rothmann, musste ich natürlich lesen, spielt doch hier Schokolade eine große Rolle und die Geschichte spielt in Stuttgart-Degerloch um 1906. 

Judith Rothmann, die Tochter eines Schokoladenfabrikanten, verbringt ihre Zeit am Liebsten in der Fabrik um neue Schokoladensorten zu kreieren. Ihr Vater möchte sie jedoch mit einem furchtbaren Bankiersohn verheiraten und Judith sollte sich lieber auf die Hochzeit vorbereiten. 
Ein zweiter Erzählstrang führt uns an den Gardasee, an dem Judiths Mutter sich in Kur befindet. Die Reformbewegung und viele Begegnungen bewegen sie dazu, dass sie sich der Kunst zu wendet und ihr Leben ändern möchte.

Maria Nikolai hat hier interessante Personen erschaffen. Judith ist eine sympathische junge Frau, die sich nicht so einfach verheiraten lassen möchte. Auch ihre Mutter hat ihren eigenen Kopf. Die beiden Zwillingsbrüder von Judith mit ihren lustigen Streichen bringen den Leser zum Lachen. Victor Rheinberger ist ein sympathischer, junger Mann. Man hofft, dass Judith und Victor zusammen kommen, doch zunächst sieht es überhaupt nicht danach aus. 

Wir erhalten viel Information über das Leben der Frauen zu dieser Zeit, über die Reformbewegung, über die Schokoladenproduktion, natürlich gibt es eine Liebesgeschichte und gefesselt ist man von der Geschichte von Anfang an.

"Die Schokoladenvilla" ist ein gelungenes Debüt und ein fesselnder Schmöker für die Weihnachtswoche. Ich bin schon gespannt, wie es mit der Schokoladenfabrik und Judith weitergehen wird. 





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