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Sonntag, 18. November 2018

Rezension zu "Der Insasse " von Sebastian Fitzek, Droemer Knaur Verlag, Psychothriller

Titel: Der Insasse
Autor: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 384 Seiten (Hardcover, 24.10.18)
Isbn Nr. 13-978-3-426-28153-6
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 22,90 Euro


Verlagsinfo:
"Sebastian Fitzek, Deutschlands prominentester Autor von Psychothrillern, mit seinem neuen Bestseller aus dem Inneren der Psychiatrie!

​Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt der psychisch kranke Häftling Guido T. auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max' Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.

Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mordkommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängniskrankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann.

Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit.
Dachte er.
Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt ..."

Über den Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Eigene Meinung:

Zwar ist "Der Insasse" von Sebastian Fitzek nach Fitzeks altbewährten Schema "Vater versucht sein Kind zu retten und gerät dabei in haarsträubende Situationen" geschrieben, dennoch ist die Story sehr unterhaltsam. Sie bietet viel Action,  hat Tempo, hat vielen Wendungen und Überraschungen und interessante, ziemlich schräge Protagonisten.

Die Psychatrie ist natürlich eine ganz besondere Location und Sebastian Fitzek kann hier den armen Vater nach herzenslust quälen (das macht er ja ganz gerne, seine Protagonisten quälen).

Der Schreibstil ist einfach gehalten, die vielen Cliffhanger am Ende der kurzen Kapitel machen das Buch zu einem Pageturner.

Am Ende des Buches gibt es die übliche Danksagung noch als Kurzthriller verpackt.

Ich mag den schwarzen Humor des Autoren und kann dieses Buch, das sich sehr flüssig lesen lässt, allen Lesern, die Psychothriller mögen, empfehlen.







Sonntag, 12. November 2017

Rezension zu "Flugangst 7a" von Sebastian Fitzek, Droemer Knaur Verlag, Psychothriller

Titel: Flugangst 7a 
Autor: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 400 Seiten (Hardcover, 24.10.17)
Isbn Nr. 13-978-3-426-19921-3
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 22,99 Euro

Verlagsinfo: "Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.

Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet.
Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen.
Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben ...

Der neue Psychothriller von Bestseller-Autor Sebastian Fitzek: In der Tradition von PASSAGIER 23 spielt er mit den menschlichen Urängsten des Eingeschlossenseins und der Hilflosigkeit an Bord eines Flugzeugs."

Über den Autor:

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Eigene Meinung:
Etwas gestört hat mich, dass es auch in diesem Psychothriller von Sebastian Fitzek darum geht, dass ein Vater zu allem bereit ist, seine Tochter zu retten. Natürlich hat die Tochter dann noch ein Problem, was die Rettung nicht so einfach macht. Das kam mir von Achtnacht sehr bekannt vor.

In dieser Story geht es um einen Psychiater, der um seiner Tochter Nele beizustehen, ein Flugzeug besteigt, trotz seiner massiven Flugangst. Der Vater kam auf ziemlich abstruse Ideen, seiner Flugangst zu begegnen, hat auch sämtliche Statistiken über Flugzeugabstürze und über die Überlebensmöglichkeit dabei, studiert.
Doch für den armen Mann kommt es noch dicker, um seine Tochter zu retten, die entführt wurde und kurz vor der Niederkunft steht, soll er einen ehemaligen Patienten so manipulieren, dass das Flugzeug abstürzt. Wie soll das bitteschön gehen, fragt man sich als Leser? Und das macht wiederum die Story sehr spannend und fesselt den Leser, so dass die Buchseiten nur so fliegen.

Fitzek schreibt sprachlich sehr einfach und modern, er arbeitet mit vielen Cliffhangern und Wendungen, auf den Täter komme ich bei Fitzek nie.

Die Story ist ziemlich abgefahren, schon am Anfang war mir klar, um was es sich für eine Person handelt, die Nele entführt hat, als er Nele in einem Gebäude unterbringt und ich musste schmunzeln (ich will hier nicht spoilern). Ich konnte mir gut vorstellen, dass es einen Drahtzieher hinter dem ganzen Szenario gibt.

Manchmal kann ich Herrn Fitzek nicht so richtig ernst nehmen, dazu sind die Figuren einfach etwas zu abgedreht. Aber genau das gefällt mir auch an den Fitzek-Thrillern so gut.

Insgesamt hat mir die Story ganz gut gefallen, ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte bietet viel Tempo und Action.




Samstag, 8. April 2017

Rezension zu Rezension zu "AchtNacht" von Sebastian Fitzek, Droemer Knaur Verlag, Thriller

Titel: AchtNacht
Autor: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 416 Seiten, Klappenbroschur, TB (14.3.17)
Isbn Nr. 13-978-3-426-52108-3
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 12,99 Euro

Verlagsinfo:

"Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Der neue Blockbuster von Sebastian Fitzek, dem „Meister des Wahns“ – exklusiv im Taschenbuch."

Der Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.


Eigene Meinung: 

Auch dieser Thriller von Sebastian Fitzek liest sich flüssig und ist spannend und fesselnd geschrieben. In jedem Kapitel erleben wir eine neue Überraschung. Die Hauptperson des Buches ist ein absoluter Loser, der in immer schlimmere Situationen gerät und doch wieder herausfindet, obwohl man sich das überhaupt nicht vorstellen kann. Sämtliche Figuren im Buch sind ziemlich schräg. Die Story ist richtig abgefahren.

AchtNacht ist ein temporeicher und actionreicher Thriller, bei dem Handlung und Protagonisten ziemlich übertrieben dargestellt sind. Man darf das Buch nicht so ernst nehmen. Ich würde die Story als Satire bezeichnen.
Der Autor hat angegeben, dass er auf die Idee zum Buch kam, nachdem er "The Purge" im Kino angeschaut hatte.

Und trotzdem stimmt dieser Thriller nachdenklich und lässt Gedanken aufkommen, wie z. B.,  wie weit würden Menschen gehen, um 10 Millionen zu erhalten? Ich vermute sehr weit. In unserem Stadtteil wurde um die Weihnachtszeit eine alte Dame mit Gehilfe überfallen und ins Gebüsch geschubst. Dabei wurde ihr die Handtasche geklaut. Viel Geld war nicht drin. Sie lag monatelang im Krankenhaus. Die Täter wurden jetzt erst gefasst.

In manchen Ländern ist ein Leben überhaupt nichts wert und Experimente, die aus dem Ruder laufen, kennen wir auch zur Genüge. Die Geschicht ist leider nicht so weit hergeholt.
 

AchtNacht ist spannende Unterhaltung für Actionfans, die auch gerne Filme wie "The Purge" schauen. Leser, die klassische Psychothriller bevorzugen, werden eher enttäuscht von diesem Buch sein. Mir hat es richtig gut gefallen.







Freitag, 11. November 2016

Rezension zu "Das Paket" von Sebastian Fitzek, Droemer Knaur Verlag, Psychothriller

Titel: Das Paket
Autor: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 368 Seiten, (Hardcover, 26.10.16)
Isbn Nr. 13-978-3-426-19920-6
Verlag: Droemer Knaur
Preis: 19,99 Euro

 Verlagsinfo:
Der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek!
Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...

Über den Autor:
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt...

Eigene Meinung: 

Zur Story an sich mag ich nicht allzuviel sagen, die Verlagsinfo reicht hier aus. Ich möchte der Geschichte nicht die Spannung nehmen.  Emma ist eine Psychiaterin, die unverhofft in Ereignisse hineinstolpert, die eine ganz eigene Dynamik haben.

Dieser Psychothriller von Sebastian Fitzek ist gewohnt flüssig und spannend geschrieben, nach so gut wie jedem Kapitel gibt es einen Cliffhanger und eine Wendung. Man weiß nicht, was sich Emma Stein einbildet oder was tatsächlich passiert ist.

Fitzek setzt ständig falsche Spuren und legt ein enormes Tempo an den Tag, so dass dieser Pageturner ziemlich schnell gelesen ist.

5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung für diesen actionreichen Psychothriller mit ziemlich vielen schrägen Personen.






Mittwoch, 18. November 2015

Rezension zu "Das Joshua-Profil" von Sebastian Fitzek, Lübbe Verlag, Thriller

Titel: Das Joshua-Profil
Autor: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 430 Seiten, Hardcover (26.10.15) ab 16 Jahren
Isbn Nr. 13-978-3-7857-2545-0
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Preis: 19,99 Euro

Verlagsinfo: "Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist."

Über den Autor:
Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur zur Konkurrenz und machte sich danach als Unternehmensberater und Formatentwickler für zahlreiche Medienunternehmen in Europa selbständig. Er lebt in Berlin, wo er derzeit in der Programmdirektion eines großen Hauptstadtsenders tätig ist.
"Mit so einem großem Erfolg hätte ich nie gerechnet", sagt Fitzek zu BILD. "Die Resonanz auf das Buch ist unglaublich. Jeden Tag bekomme ich seitenlange Leserpost."

Eigene Meinung: 
Zur Story reicht es, die Verlagsinfo zu kennen, mehr Infos würden meiner Meinung nach Überraschungseffekte zu nichte machen und die Spannung nehmen.

Sebastian Fitzek hat hier mal wieder zugeschlagen! Von der ersten Seite an war ich von der sehr interessanten Story, den teilweise skurrilen Figuren und dem fesselnden, sehr spannenden Schreibstil des Autoren in den Bann geschlagen.

Der Schriftsteller Max, ein Losertyp, gerät von einer Katastrophe in die nächste.Es ist nicht klar, ob er den Verstand verloren hat, ob er ein gerissener Verbrecher ist, oder einfach nur eine Figur in einem kosmischen Spiel ist. Auch Cosmo, der Bruder von Max, weckt Gefühle. Man findet ihn irgendwie sympathisch, obwohl er ein verurteilter Verbrecher ist. Eine Paketbotin wird durch Zufall in die Geschehnisse gezogen und man fiebert mit, ob die Sache für sie gut ausgehen wird, ebenso für Jola, die Tochter von Max, die entführt wurde.Nur wer steckt dahinter? Max? Cosmo? Die Frau von Max? 

Sebastian Fitzek macht es den Lesern nicht leicht. Er führt uns auf falsche Spuren und lässt uns unsere Annahmen wieder verwerfen. Mir gefällt der schwarze Humor, der an manchen Stellen auftaucht, auch sehr gut.

5/5 Sterne für diese sehr spannende, temporeiche und überaus raffinierte Story mit vielen Verfolgungsjagden, vielen Cliffhangern und einem Thema, das zum Nachdenken anregt. (Sogar die Danksagung in diesem Thriller ist sehr unterhaltsam zu lesen).



Dienstag, 25. November 2014

Rezension zu Passagier 23 von Sebastian Fitzek, Droemer Knaur, Psychothriller

Titel: Passagier 23
Autor: Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 432  spannende Seiten (30.10.14, Hardcover)
Isbn Nr. 13- 978-3-426-19919-0 
Verlag:Droemer Knaur
Preis: 19,99 Euro

Nach dem Besuch einer Lesung mit Sebastian Fitzek am letzten Dienstag, ist dieser Thriller auf meinem Sub hoch gerutscht und ich war am Wochenende einfach weg - auf Kreuzfahrt mit der "Sultan of the Seas" (normalerweise würden mich keine zehn Pferde auf ein Kreuzfahrtschiff bringen. Ich bin heute noch "Traumschiff" geschädigt. Bei Muttern musste man  "Traumschiff" gucken und ich habe eben ab und an mitgeguckt ..

Klappentext:
"Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ...

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm …"

Über den Autor:
Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. "Therapie", erschienen 2006, war sein erstes Werk - und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie - und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender "Mailoholic" ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.

Eigene Meinung:
Sebastian Fitzek hat hier wieder einen richtig fesselnden, reichlich mysteriösen und sehr spannenden Thriller mit interessantem Plot und einer ungewöhnlichen Lokation abgeliefert. So ein Kreuzfahrtschiff bietet unglaubliche Möglichkeiten, Verbrechen zu verüben.

Die Charaktere sind ungewöhnlich und teilweise etwas schräg, z. B. die Rentnerin Gerlinde, die auf dem Schiff wohnt, und einen Thriller schreiben möchte. Die Story ist mehr als raffiniert und mit hintergründigem Humor.

Kaum zu glauben, dass man so viele Überraschungen und Wendungen in eine Geschichte einbauen kann. Einmal angefangen, muss man diese Kreuzfahrt an einem Stück erleben, das Buch ist kaum aus der Hand zu legen.  Allerdings ist davon abzuraten, das Buch vor einer geplanten Kreuzfahrt zu lesen, es sei denn, man ist total abgebrüht oder hat wenig Phantasie.

5/5 Stern und meine absolute Leseempfehlung. Sebastian Fitzek hat sich mit "Passagier 23" wieder einmal selbst übertroffen. 


Montag, 25. März 2013

Rezension zu "Der Nachtwandler" von Sebastian Fitzek, Psychothriller

Titel: Der Nachtwandler
Autor: Sebastian Fitzek
Isbn Nr. 978-3426503744
Seitenzahl: 320 Seiten
Verlag: Knaur TB (14.3.2013)
Preis: 9,99 Euro

Klappentext:
"Wer bist du, wenn du schläfst?
Wegen massiver Schlafstörungen wurde Leon in seiner Jugend psychiatrisch behandelt. Seit langem glaubt er sich geheilt - doch als eines Nachts seine Frau unter mysteriösen Umständen verschwindet, keimt ein schrecklicher Verdacht in ihm: Ist er, wie damals, im Schlaf gewalttätig geworden? Um seinem nächtlichen Treiben auf die Spur zu kommen, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn - und entdeckt beim Betrachten des Videos Unfassbares: Sein schlafwandelndes Ich steigt durch eine ihm unbekannte Tür seines Zimmers hinab in die Dunkelheit."



Über den Autor:


Sebastian Fitzek hat sich mit bislang acht Bestsellern – zuletzt "Abgeschnitten" zusammen mit Michael Tsokos – längst seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers erschrieben. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt; als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans. Sein dritter Roman "Das Kind" wurde mit internationaler Besetzung verfilmt. Hier seine Webseite: http://www.sebastianfitzek.de/ 

Eigene Meinung:

Zur Story ist nur so viel zu sagen, sie ist genial! Schon der Anfang lässt uns ein Schauer über den Rücken laufen. Wer möchte schon im Halbschlaf eine Kakerlake auf seinen Mund zukriechen sehen .. (das Szenario erinnert an eine Statistik, wie viele Spinnen ein Mensch in seinem Leben im Schlaf versehentlich zu sich nimmt ..).   

Dieser Psychothriller verspricht Spannung von der ersten Seite. Die Handlung ist in kurze Kapitel verpackt. Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, der uns vor neue Rätsel stellt und im nächsten Kapitel lässt uns Fitzek dann aufatmen. Sebastian Fitzek bringt Tempo in die Geschichte, in dem er kein Wort zu fiel benutzt.
 
Mit dem Protagonisten Leon hat der Autor eine sympathische, sehr verwirrt wirkende Hauptperson, die versucht, die verstörenden Ereignisse erklärbar zu machen, geschaffen.
 Dieses Buch ist ein  verstörender Pageturner, der uns und Leon vor die Frage stellt, was Alptraum, Wahnsinn und Realität ist.

5/5 Sterne für diese großartige, fesselnde Unterhaltung.  Dem Leser sei anzuraten, genügend Zeit mitzubringen, um das Buch ungestört lesen zu können. Ab und an muss man noch einmal zurückblättern, da sich die Ereignisse überschlagen.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Rezension zu "Abgeschnitten" von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos, Thriller

Titel: Abgeschnitten
Autoren: Sebastian Fitzek und Michael Tsokos
Isbn Nr. 978-3-426-19926-8
Seiten: 395 Seiten
Verlag: www.droemer.de
Preis: 19,99 Euro Hardcover

Klappentext:
 Rechtsmediziner Paul Herzfeld, Spezialist für Gewaltverbrechen, findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter.  Hannah wurde verschleppt - und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd! Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.

Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen und den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter dem wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinem telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. geschweige denn, einen Menschen seziert.
Als sie sich dennoch in die verlassene Pathologie der Inselklinik wagt, erkennt sie sehr schnell, dass das Leben des entführten Mädchens nicht das einzige ist, das auf dem Spiel steht ..

Über das Autorenduo:
Sebastian Fitzek, geboren 1971 in Berlin, hat sich mit bislang sieben Bestsellern - zuletzt "Der Augenjäger" und "Der Augensammler" - längst seinen Ruf als der deutsche Star des Psychothrillers erschrieben, seine Werke werden in 24 Sprachen übersetzt. Sein 3. Roman "Das Kind" wurde mit internationaler Besetzung verfilmt. Kontaktieren Sie den autor unter fitzek@sebastianfitze.de oder www.facebook.com/sebastianfitzek.de

Michael Tsokos, geboren 1967 in Kiel, leitet das Institut für Rechtsmedizin der Charité - und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Er ist der bekannteste deutsche Rechtsmediziner und als Experte im In- und Ausland tätig, beispielsweise für die UN zur Identifierung ziviler Opfer in Kriegsgebieten. Auf dem National Geographic Channel moderiert Michael Tskokos ein Forensik-TV-Format. Seine spektakulären Fallsammlungen "Dem Tod auf der Spur" und "Der Totenleser" wruden zu Bestsellern.

Eigene Meinung:

Mit diesem von der ersten Seite an spannenden Thriller hat sich das Autorenduo wieder einmal selbst übertroffen. Die Story hat interessante Hauptfiguren, die Comic-Zeichnerin Linda, die sich vor ihrem Ex-Freund auf Helgoland versteckt und über ihren Schatten springen muss, um dem Gerichtsmediziner zu helfen. Der Gerichtsmediziner, der seine Tochter retten möchte. Der Leser erfährt einiges über diese beiden Hauptfiguren, jedoch bleibt die eigentliche Story, Hannah zu retten, im Vordergrund.

 Das Thema, um das sich dieser Thriller dreht, ist auch äußerst spannend und wirft Fragen über unser Rechtssystem auf.

Der Leser erhält so nebenbei einen Einblick in die Arbeit des Gerichtsmediziners, allerdings werden dem Kopfkino dabei äußerst brutale und eklige Szenen präsentiert. Da dieses Werk von einem Gerichtsmediziner mitgeschrieben wurde, gehe ich davon aus, dass es möglich ist, eine Leiche per telefonischer Anweisung zu sezieren und manche Person, die anscheinend schwer verletzt wurde, dies überlebt, bzw. noch agieren kann.
Das Autorenduo zerrt an den Nerven des Lesers und lassen ihn erschauern. Kurze Kapitel, viele Perspektivenwechsel - Szenen, in denen das Opfer unaussprechliche Gewalt erlebt -  und Cliffhanger machen diesen Thriller zu einem Pageturner, der nichts für schwache Nerven ist.Manche Fragen, die beim Lesen auftreten, klären sich am Ende und manchmal ist nichts so, wie es scheint ..

Von mir gibt es für diesen superspannenden Thriller 5/5 Sterne!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Rezension zu "der Seelenbrecher" von Sebastian Fitzek

Der Seelenbrecher
Autor: Sebastian Fitzek
ISBN Nr. 978-3426637920
Link368 Seiten
erscheinen im Droemer Knauer Verlag


Klappentext:
Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres ...
Drei Frauen - alle jung, schön und lebenslustig - verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den "Seelenbrecher" nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen - wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt ...

Eigene Meinung:
Sebastian Fitzek liefert wieder einmal Spannung von der ersten Seite an. Dem Leser fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Der Schreibstil von Sebastian Fitzek gefällt mir ausnehmend gut, das fängt schon bei seinen Kapitelüberschriften an z. B. "Heute, 10.14 Uhr - Sehr viel später, vele Jahre nach der Angst".

Interessant ist der Aufbau des Buches. Ein Professor hat 4 Studenten für einen Versuch, die Patientenakte 131071/VL des Seelenbrechers zu lesen, angeheuert. Die Studenten müssen eine Einwilligungserklärung unterschreiben und werden für den Versuch bezahlt. Sie wissen nicht, was passieren wird. Die Akte stammt aus dem Nachlaß eines berühmten Psychaters Victor Larenz. Warum Larenz die Patientenakte zu einem Thriller umgedichtet hat, gilt es in diesem Versuch herauszufinden. 2 Studenten brechen den Versuch ab, übrig bleiben ein Mann und eine Frau, die den Versuch wagen. Die Studenten lesen also quasi zusammen mit dem Leser diese Patientenakte. Sie stellen sich die gleichen Fragen, die der Leser sich stellt, was ist hier Wahrheit, was ist erfunden?

Hauptfigur des Thrillers ist Caspar, ein Patient, der sich nicht mehr daran erinnern kann, wer er ist. Caspar ist eine sehr sympathische Figur und man leidet mit ihm. Er übernimmt im Laufe der Schreckensnacht die Rolle des Anführers der eingeschlossenen Truppe und erinnert sich schrittweise im Laufe der Geschichte, wer er ist und warum er sein Gedächtnis verloren hat. Manch einer glaubt ihm nicht, dass er sein Gedächtnis verloren hat.

Sehr geschickt bringt Fitzek immer neue Wendungen ins Geschehen, so dass der Leser immer wieder eine neue Spur verfolgen kann. Er schaffte es, dass ich teilweise während des Lesens eine Gänsehaut bekam, so fesselnd ist die Schreckensnacht beschrieben. Ich muss gestehen, ich konnte nicht erraten, wer der Täter ist! Gerade das liebe ich an den Thrillern von Fitzek, der Täter ist nicht vorhersehbar. Das Ende ist sehr überraschend, aber auch schlüssig, es wirkt nicht konstruiert.

Von mir bekommt dieser Thriller die absolute Höchstpunktzahl:
5 Sterne

Rezension zu "Gut Greifenau - Abendglanz " von Hanna Caspian, Droemer Knaur Verlag, Roman

Titel: Gut Greifenau - Abendglanz Autorin: Hanna Caspian Seitenzahl: 560 Seiten, (TB 02.11.18) Isbn Nr. 13-978-3-426-52150-2 Verlag: ...