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Samstag, 29. Dezember 2018

Rezension zu "Ein Spiel für Gewinner" von Sarah Wedler und Nadine D'Arachart, Telescope Verlag, Thriller,

Titel: Ein Spiel für Gewinner
Autorinnen: Nadine D'Arachart und Sarah Wedler
Seitenzahl: 480 Seiten (TB, 20.11.18)
Isbn Nr. 13-978-3959150446 
Preis: 12,90 Euro


Verlagsinfo: 
">15 Tage, 15 Aufgaben – doch um zu gewinnen, musst du sterben.
">Wie aus dem Nichts wird Hamburg von einer Suizidwelle überrollt. Auch Kilian Kaisers Freundin nahm sich auf grausame Art das Leben. Er recherchiert und stößt auf das Unfassbare: eine Internet-Challenge, die ihre Teilnehmer in den Selbstmord treibt. Auf seiner Jagd nach Gerechtigkeit wendet er sich an Kommissar Dornfeld. Der erfolgreiche Ermittler schenkt ihm keinen Glauben, bis ein weiterer Selbstmord die Stadt erschüttert. Dieser ist so entsetzlich, dass Dornfeld nicht länger wegsehen kann. Er muss erkennen: Das SPIEL FÜR GEWINNER existiert und es zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Auch Kilian hat bereits eine Einladung erhalten"

Über die Autorinnen:
 Nadine d'Arachart wurde 1985 in Hattingen geboren und schreibt seit vielen Jahren gemeinsam mit Sarah Wedler. Neben diversen Veröffentlichungen in Anthologien und Jahrbüchern erhielten sie gemeinsam verschiedene Preise für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen - u.A. den Ideale Literaturpreis und den Green Me Story Award. 2011 standen die beiden im Finale des Open Mike in Berlin. Zuletzt wurden Nadine und Sarah mit dem Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr 2012 ausgezeichnet. "Die Muse des Mörders" ist ihre erste Romanveröffentlichung. Im April folgte der Thriller "Abgründe" als E-Book.

Sarah Wedler wurde 1986 geboren und lebt in Hattingen. Sie studiert Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität in Bochum und schreibt seit vielen Jahren Kurzgeschichten und Drehbücher. Gemeinsam mit Nadine d'Arachart wurde sie bereits mehrfach mit Literatur- und Drehbuchpreisen ausgezeichnet - u. a. mit dem Kubischu Förderpreis und dem Aachener Drehbuchpreis. 2011 stand sie gemeinsam mit Nadine im Finale des Berliner Open Mike; 2012 wurden beide mit dem Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet. "Die Muse des Mörders" ist der erste Krimi, den die beiden Autorinnen gemeinsam veröffentlicht haben. Später folgte der Thriller "Abgründe" als E-Book.

Eigene Meinung:

Dieser Thriller ist flüssig geschrieben und zu Beginn auch spannend.

Ich bin allerdings mit der Story und den Charakteren nicht warm geworden. Die Protagonisten wirken nicht sehr lebensecht.
Eine spannende, fesselnde Atmosphäre hat mir hier auch total gefehlt. Gegen Mitte des Buches fiel der Spannungsbogen ziemlich ab.

Die beschriebenen Selbstmorde sind zwar ziemlich bizarr und verstörend, aber so richtig mitgefühlt habe ich mit keinem der Selbstmörder, auch nicht mit den Protagonisten Alexander oder Kilian. Die beiden bleiben ziemlich unnahbar, mit Abstand zum Leser.
Viel Ermittlungsarbeit gab es leider auch nicht, bei der ich mitfiebern konnte.


Freitag, 24. November 2017

Rezension zu "Der Schleicher" von Nadine d'Arachart und Sarah Wedler, Telescope Verlag, Thriller







Titel: Der Schleicher 
Autorinnen: Nadine d'Arachart und Sarah Wedler
Seitenzahl: 240 Seiten (TB, 14.11.17)
ISBN Nr. 13-978-3-959150330
Verlag: Telescope Verlag
Preis: 9,99 Euro


Verlagsinfo:
"Ein Mann verstümmelt sich selbst im Drogenwahn. Eine Frau verbrennt in einer Kühlkammer. Immer mehr bizarre Todesfälle häufen sich in ganz Deutschland. Handelt es sich dabei um Unglücke? Oder stimmt, was im Internet spekuliert wird, und es steckt ein Killer dahinter? Dort glaubt man längst an den Schleicher, einen Serienmörder, der seine Taten als groteske Unfälle tarnt. Daria Storm und ihr Team werden auf ihn angesetzt. Sie nimmt die Herausforderung an, obwohl sie mit anderen Dingen zu kämpfen hat: mit den Schatten der Vergangenheit. Mit einem alten Bekannten, der auf der Flucht ist. Und mit dem Verdacht, dass sich ein Verräter in ihren eigenen Reihen befindet. Wird sie den Schleicher bezwingen? Oder wird sie zum Opfer ihrer wachsenden Paranoia?"

Über die Autorinnen:
Nadine d’Arachart und Sarah Wedler, geboren 1985 und 1986 in Hattingen, schreiben seit mehr als 10 Jahren gemeinsam. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien erhielten sie verschiedene Preise für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen. Außerdem nahmen sie am Finale des Open Mike 2011 teil. Zuletzt wurden sie im November 2012 mit dem Förderpreis des Literaturbüro Ruhr ausgezeichnet. Ihr erster Roman „Die Muse des Mörders“ wird für ZDF und ORF verfilmt. „Abgründe“ ist ihre dritte Krimi-Veröffentlichung und zugleich das erste Buch, das sie je schrieben.

Eigene Meinung:
Der dritte Band der Daria Storm Reihe beginnt mit einem total spannenden und blutigen Prolog. In der ein unbekannter Ich-Erzähler die Spuren eines Mordes beseitigt.
In ihrem dritten Fall soll Daria Storm und ihr Team den "Schleicher" fangen. Dazu wird sie an die Ostsee versetzt. Ein Teil ihres Teams unterstützt sie von Berlin aus. Es ist nicht klar, ob es den "Schleicher" überhaupt gibt, oder ob es sich bei den "Morden" um seltsame Unglücksfälle handelt.

Daria Storm hat allerdings ganz andere Probleme. Sie möchte ihre Tochter zurück und ist in Gedanken immer noch bei Maxim, der sich auf der Flucht befindet und den sie eigentlich jagen und finden möchte. Sie sieht ihn und riecht ihn, obwohl er gar nicht da sein kann. Sie weiß nicht mehr, ob sie ihren eigenen Wahrnehmungen trauen kann oder nicht. Ihr Partner und Kollege Martin nimmt sie nicht ernst, er glaubt, dass sie überarbeitet ist und Gespenster sieht. Die Beziehung der beiden scheint etwas problematisch zu sein.

Auch in diesem Thriller gibt es neben alten Bekannten, interessante neue Figuren, spannende Intrigen, ganz viel Action und Tempo.  Teilweise spielt die Story an zwei Lost Places, an einem alten Kulturhaus und einem ehemaligen Waisenhaus. Die unheimliche Stimmung, die dort von den beiden Autorinnen erzeugt wird, gefällt mir total gut. Dieser Thriller ist ziemlich blutig, nichts für Weicheier!

Ich würde die beiden vorherigen Bände dieser Reihe vorher lesen ("Der Schinder" und "Der Scharfrichter"), da sich die Personen im Laufe der Reihe weiterentwickeln.

Zum Ende hin ging mir alles dann etwas zu schnell. Hier hätte ich einige Dinge gerne etwas näher erzählt bekommen (ich möchte nicht spoilern).







Montag, 14. November 2016

Rezension zu "Der Scharfrichter" von Nadine d'Arachart und Sarah Wedler, Thriller, Telescope Verlag

Titel: Der Scharfrichter
Autorinnen: Nadine d'Arachart und Sarah Wedler
Seitenzahl: 280 Seiten (TB, 28.10.16)
Isbn Nr. 13 978-3959150224
Verlag: Telescope Verlag 
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
""Sicher denken Sie, dass das alles nichts Persönliches ist. Aber da täuschen Sie sich, Daria.
Es ist persönlich."

Ein neuer Serienmörder hält Berlin in Atem. Der Scharfrichter ist eiskalt, grausam und hochintelligent. An jedem seiner Tatorte hinterlässt er für Daria Storm und ihr Team Rätsel. Jedes Mal haben sie die Chance ihn zu stoppen – jedes Mal kommen sie zu spät. Daria muss verstehen, dass ihnen jetzt nur noch einer helfen kann. Ihr Erzfeind, ihr Albtraum – der Schinder." 

Über die Autorinnen:
Nadine d’Arachart und Sarah Wedler, geboren 1985 und 1986 in Hattingen, schreiben seit mehr als 10 Jahren gemeinsam. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien erhielten sie verschiedene Preise für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen. Außerdem nahmen sie am Finale des Open Mike 2011 teil. Zuletzt wurden sie im November 2012 mit dem Förderpreis des Literaturbüro Ruhr ausgezeichnet. Ihr erster Roman „Die Muse des Mörders“ wird für ZDF und ORF verfilmt. „Abgründe“ ist ihre dritte Krimi-Veröffentlichung und zugleich das erste Buch, das sie je schrieben.

Eigene Meinung:

Daria Storm und ihr Team haben es im zweiten Teil der Daria Storm-Reihe mit einem kaltblütigen Mörder zu tun, der seine Opfer nach mittelalterlichen Foltermethoden umbringt. Der Mörder hinterlässt nach jedem Mord einen Hinweis auf seinen nächsten Mord am Tatort. Das Ermittlungsteam kann mit den Hinweisen nicht allzuviel anfangen, obwohl Daria zum x-ten Mal das Buch von Maxim Winterberg durchgearbeitet hat. Ihr Freund und Partner Martin ist eifersüchtig auf Maxim, er möchte nicht, dass Daria sich mit dem Experten für mittelalterliche Folter trifft.  "Der Schinder", wie Maxim genannt wird, sitzt in Isolationshaft. Er kann die Morde nicht ausgeführt haben, doch er kann dem Team helfen.

Auch mit ihrem 2. Fall hat es Daria Storm und ihr Team mit einem äußerst intelligenten Mörder zu tun, der bis auf die Hinweise, die an die Kripo gerichtet sind, keinerlei Spuren hinterlässt. Wir begleiten Daria und ihr Team bei der Ermittlungsarbeit, erfahren sehr viel Privates über Daria und ihre Beziehung zu ihrem Partner Martin  und müssen mitansehen, wie der Fall immer persönlicher und gefährlicher für Daria wird.

"Der Scharfrichter" ist gewohnt flüssig und fesselnd geschrieben. Die Kapitel sind kurz und die Spannung wird von Seite zu Seite erhöht. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und der Leser wird mit einer Wendung, mit der kaum zu rechnen war, überrascht.

Auch dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Die Morde sind äußerst kaltblütig und grausam. 

5/5 Sterne für den zweiten hochspannenden Fall von Daria Storm. Ich würde den Lesern empfehlen, den 1. Fall von Daria Storm "Der Schinder" zuerst zu lesen, der lohnt sich auch!

Samstag, 21. November 2015

Rezension zu "Der Schinder" von Nadine d'Arachart und Sarah Wedler, Thriller, Telescope Verlag

Titel: Der Schinder
Autorinnen: Nadine d'Arachart und Sarah Wedler
Seitenzahl: 218 Seiten (broschiert, 16.11.15)
Isbn Nr. 13-978-3959150101
Verlag: telescope Verlag
Preis: 9,99 Euro

 Verlagsinfo:
"Was, wenn jemand eine Rechnung mit dir offen hat? Was, wenn dieser Jemand ein Serienmörder ist? Maxim Winterberg kann sich an nichts mehr erinnern. Der ehemals anerkannte Folterexperte und Mitarbeiter der Polizei ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Dennoch ruft Kommissarin Daria Storm ihn zur Hilfe, als an verlassenen Orten auf einmal grausam zugerichtete Leichen gefunden werden. Die Toten tragen die Handschrift des Schinders, eines Serienmörders, der vor zwei Jahren sein Unwesen trieb und dann spurlos verschwand. Doch jetzt ist er zurück und eine Hetzjagd durch die Ruinen Berlins nimmt ihren Lauf. Zu spät verstehen Maxim und Daria, dass sie absolut niemandem vertrauen dürfen …"

Über die Autorinnen:
Nadine d’Arachart und Sarah Wedler, geboren 1985 und 1986 in Hattingen, schreiben seit mehr als 10 Jahren gemeinsam. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien erhielten sie verschiedene Preise für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen. Außerdem nahmen sie am Finale des Open Mike 2011 teil. Zuletzt wurden sie im November 2012 mit dem Förderpreis des Literaturbüro Ruhr ausgezeichnet. Ihr erster Roman „Die Muse des Mörders“ wird für ZDF und ORF verfilmt. „Abgründe“ ist ihre dritte Krimi-Veröffentlichung und zugleich das erste Buch, das sie je schrieben.

Eigene Meinung: 
Kein leichter Fall für Kommissarin Daria Storm und ihren Kollegen Martin. In Berlin treibt ein Serienmörder, der auch "Der Schinder" genannt wird, weil er seinen Opfern die Haut abzieht, sein Unwesen. Die Ermittlungsarbeit gestaltet sich als sehr schwierig, da der Killer keine Spuren hinterlässt. Etwas ist auffällig, er legt seine Opfer an so genannten "Lost Places" ab. Fast scheint es, als ob er die Polizei an diese Orte führen möchte, damit sie die Leichen oder Leichenteile finden.  Daria braucht die Hilfe des Folterexperten Maxim Winterberg. Doch der hat eine Amnesie, da er selbst ein Opfer des Schinders wurde und als Einziger dessen Folter überlebt hat.

Die beiden Autorinnen haben hier einen Thriller erschaffen, der von der Atmosphäre an den verlassenen Orten, einigen "Lost Places" in Berlin, lebt. Zusammen mit den grausamen Verbrechen des Schinders ist das ziemlich unheimlich und ergibt während des Lesens eine leichte Gänsehaut.

Der Experte für mittelalterliche Foltermethoden Maxim Winterberg, der durch seine Erlebnisse mit dem Schinder traumatisiert wurde und über seinen Schatten springen muss, um Daria zu helfen, ist genauso wie die alleinerziehende Daria, die zu Alleingängen neigt, eine sehr lebendig dargestellte, interessante Figur.

Es stellen sich natürlich Fragen wie, warum hat Maxim die Folter des Schinders überlebt? Hat der Mörder es wieder auf den Folterexperten abgesehen und warum? Da ist es schon vorprogrammiert, dass man unbedingt wissen möchte, wie die ganze Geschichte ausgehen wird.

Die Story ist von Anfang an spannend und fesselnd erzählt und nichts für zartbesaitete Gemüter. Zum Ende hin steigert sich das Tempo noch einmal und man wird so richtig überrascht.

Für diesen Thriller vergebe ich doch gerne 5/5 Sterne. Auch dieses neue Buch der beiden Autorinnen kann ich euch absolut empfehlen.





Samstag, 13. September 2014

Rezension zu "Abgründe"von Nadine d'Arachart und Sarah Wedler, Telescope Verlag, Thriller

Titel: Abgründe
Autorinnen: Nadine dÀrachart und Sarah Wedler
Seitenzahl :230 Seiten (broschiert 11.9.14)
Isbn Nr. 13-978-3941139220
Verlag : Telescope Verlag
Preis: 9,99 Euro

 Klappentext:
"Eine Mordserie erschüttert den amerikanischen Küstenort Virginia Beach. Frauenleichen werden öffentlich zur Schau gestellt. Durch makabre Arrangements offenbart der Killer die dunkelsten Seiten seiner Opfer. An jedem Tatort wird ein ‚A’ gefunden, der einzige Hinweis auf den Täter. Schafft es Detective Ethan Hayes, den Serienmörder zu stoppen oder steht ihm seine eigene finstere Vergangenheit im Weg?"

Über die Autorinnen:

Nadine d’Arachart und Sarah Wedler, geboren 1985 und 1986 in Hattingen, schreiben seit mehr als 10 Jahren gemeinsam. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien erhielten sie verschiedene Preise für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen. Außerdem nahmen sie am Finale des Open Mike 2011 teil. Zuletzt wurden sie im November 2012 mit dem Förderpreis des Literaturbüro Ruhr ausgezeichnet. Ihr erster Roman „Die Muse des Mörders“ wird für ZDF und ORF verfilmt. „Abgründe“ ist ihre dritte Krimi-Veröffentlichung und zugleich das erste Buch, das sie je schrieben. 

Eigene Meinung:

Detective Ethan Hayes und sein Team ermitteln in einer Mordserie, die keinen Hinweis auf den Mörder bietet. Es werden Frauen entführt, gequält und ihre Leichen an verschiedenen Orten makaber inszeniert. Bald ist klar, dass der Mörder irgendetwas mit Ethan zu tun hat.

Dieser Thriller des Autorinnenduos Nadine d'Arachart und Sarah Wedler bietet alles, was sich der geübte Thrillerleser wünscht, eine düstere Mordserie zum Miträtseln, einen interessanten Ermittler mit Ecken und Kanten und einer Vergangenheit, in deren Abgründe er uns blicken lässt. Nicht nur die Vergangenheit des Detectives bietet dunkle Geheimnisse, auch die Opfer haben eine Schattenseite, die der Killer hervorholt.

Die ständigen Perspektivenwechsel innerhalb der kurzen Kapitel lassen uns am Geschehen aus der Sicht des gesuchten Killers teilhaben, mit Ethan Hayes und seinen Team ermitteln und uns mit den Opfern zittern. Die Seiten fliegen dadurch bei diesem Pageturner nur so dahin.

Dafür gibt es von mir 5/5 Sterne und meine absolute Leseempfehlung für diesen fesselnden, von der ersten Seite an spannenden und sehr raffinierten Thriller, der einige Überraschungen parat hält.

Einzig das Schriftbild der Buchausgabe hätte ich mir etwas größer und mit mehr Zeilenabstand gewünscht.

Samstag, 24. August 2013

Rezension für den Krimikiosk "Nebelflut" von Nadine D'Arachart und Sarah Wedler, Telescope Verlag, Krimi, ,

Titel: Nebelflut
Autorinnen: Nadine D'Arachart und Sarah Wedler
Seitenzahl: 219 Seiten
Verlag: 978-3941139527
Preis: 9,99 Euro

Klappentext: 
"Vor neunzehn Jahren verschwand die kleine Amy Namara spurlos - nun werden ihre blutigen Kleider in einem Fluss nahe Dublin entdeckt. Zeitgleich beginnt eine grausame Mordserie. 

Schnell wird Amys Bruder Patrick, ein unbescholtener Arzt, zum Hauptverdächtigen. Was keiner weiß: Auch an Amys Schicksal ist er alles andere als unschuldig." (Verlagsinfo)

Eigene Meinung: 
Detective Brady, der sich lieber in Dublin aufhält und dem Whiskey zugeneigt ist, wird von seinem Partner Sean angerufen. Zwischen Brittas und Corbally wurde ein Körper im Fluss angeschwemmt. Es wird vermutet, dass es sich um eine Kinderleiche handelt. 
Die vermeintliche Leiche entpuppt sich als Nachthemd und ein Teddybär. Schnell ist klar, dass es sich um die Sachen der vor 19 Jahren verschwundenen kleinen Amy Namara handelt.
Durch diesen Fund werden eine Reihe von Ereignisse in Gang gesetzt. Auf einem abgelegenen Hof wird die Leiche eines unbekannten Mannes gefunden, der wohl gefoltert wurde...
Die beiden Detectives Brady und Sean beginnen zu ermitteln, was gar nicht so einfach ist. Die Albträume von Patrick, Amys Bruder kehren zurück, da er sich am Verschwinden von Amy schuldig fühlt.
In einem Erzählstrang wird ein genaues Bild davon vermittelt, wie das Leben von Patrick, Amys Bruder, langsam aber sicher außer Kontrolle gerät. Raffinierterweise lassen uns die beiden Autorinnen   sehr lange im Dunkeln, worin Patricks Schuld genau besteht.
In einem anderen Erzählstrang kommt Amy zu Wort, die den Leser an ihren grauenvollen Erlebnissen kurz nach ihrem Verschwinden teilhaben lässt.
Und in einem weiteren dürfen wir Brady und Kollegen bei den Ermittlungen begleiten. Die beiden Detectives kommen nicht so richtig miteinander klar. Brady scheut sich daher nicht vor Alleingängen.
Dieser Krimi ist sehr fesselnd und spannend erzählt. Die beiden Autorinnen Nadine DArachart und Sarah Wedler haben kurze Kapitel gewählt und führen auch erfahrene Krimileser ganz schön an der Nase herum. 
Glaubt man, eine Spur zu haben, wird im nächsten Augenblick die ganze schöne These wieder über den Haufen geworfen.
Ein Pageturner, der ganz schön in Atem hält, die Spannung bis zum Schluss hält  und mit einem total ungewöhnlichen Schluss aufwartet. Unbedingt lesen! 
(Mein Sohn (14) hat diesen Krimi innerhalb von 2 Tagen verschlungen, er fängt zwar viele Bücher an, legt die dann aber auch gerne wieder weg, wie "Es" zum Beispiel).
 

Rezension zu "Das Modehaus - Töchter der Freiheit" von Julia Kröhn, Blanvalet Verlag, Roman

Titel: Das Modehaus - Töchter der Freiheit Autorin: Julia Kröhn Seitenzahl: 527 Seiten ( TB, Klappenbroschur, 18.2.19) Isbn Nr. 13-978...