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Freitag, 15. November 2019

Rezension zu "In schwarzen Spiegeln" von Stefán Máni, übersetzt von Karl-Ludwig Wetzig, Thriller, Edition M

Titel: In schwarzen Spiegeln
Autor: Stefan Mani
Übersetzt von: Karl-Ludwig Wetzig
Seitenzahl: 393 Seiten, Taschenbuch (8.10.19)
Isbn Nr. 13-978-29-19806096
Verlag: Edition M
Preis: 9,99 Euro 

Verlagsinfo:

"Das Opfer liegt in einer Blutlache: Ein brutaler Mord erschüttert Reykjavík. Der schweigsame Streifenpolizist Grímsson entdeckt eine Verbindung zu einem mysteriösen Fund in einem Lagerhaus: ein schwarzer Spiegel und ein altes Buch, das dem inhaftierten Anarchisten Aron gehört. Der Mord trägt Arons Handschrift, aber das widerspricht jeder Logik: Wie soll der Täter am Tatort und im Gefängnis zugleich gewesen sein? Als ein zweiter Mord geschieht, kommt Grímsson plötzlich einer Lösung auf die Spur, die ihn nicht nur seinen Job kosten könnte, sondern auch seinen Verstand. Ganz zu schweigen vom Leben seiner Freundin ... "

Über den Autor: 
Mit 17 Jahren schmiss Stefán Máni die Schule und bereiste die Welt, immer auf der Suche nach guten Rock-Konzerten und Abenteuern. Schließlich landete er wieder in Island, wo er in der Fischindustrie seiner Heimatstadt Ólafsvík Arbeit fand und 1996 sein erstes Buch veröffentlichte. In seinen Anfangsjahren als Autor verdiente er sich seinen Lebensunterhalt zusätzlich als Bauarbeiter und Geschirrwäscher, in einer Druckerei und in einer Nervenklinik. Inzwischen wurden 13 seiner Bücher für den Skandinavischen Krimipreis nominiert, sein Buch Das Schiff wurde verfilmt und in vier Sprachen übersetzt. 2007 und 2013 erhielt er den renommierten isländischen Krimipreis. Stefán Máni lebt in Reykjavik.

Eigene Meinung:
Grimsson, ein Streifenpolizist, der gerne bei der Kripo arbeiten würde, entdeckt eine Verbindung zwischen einem brutalen Mord und einem mysteriösen Fund im Lagerhaus. Grimsson ist ein schweigsamer Eigenbrötler, der dem zuständigen Kripobeamten ganz schön auf die Nerven geht mit seinen eigenmächtigen Ermittlungen. Doch Grimsson geht seiner Spur nach und wird immer mehr in den Fall verwickelt.

Trotz interessantem Plot und einem urigen Streifenpolizist, der hier ermittelt, hat mir hier die nötige Spannung gefehlt. Der Autor hat es nicht geschafft, mich zu fesseln. Er schreibt viel zu detailliert und der Schreibstil wirkt irgendwie hölzern.

Ein Thriller ist das nicht, eher ein Kriminalroman und mit den Romanen von Stephen King überhaupt nicht zu vergleichen. 

Mittwoch, 13. November 2019

Rezension zu "Zorn - Band 9 - Tod um Tod" von Stephan Ludwig, Fischer Verlag, Thriller

Titel: Zorn Teil 9 Tot um Tot
Autor: Stephan Ludwig
Seitenzahl: 416 Seiten (TB, 23.10.19)
Isbn Nr. 13-978-3596703876
Verlag: Fischer Verlag
Preis: 10,99 Euro

Verlagsinfo:
"Hauptkommissar Claudius Zorn und der dicke Schröder vor der härtesten Bewährungsprobe ihrer Laufbahn – der neunte Band in der Kult-Thriller-Serie von Bestseller-Autor Stephan Ludwig">An einem lauen Sommerabend findet Donald Piral einen qualvollen Tod. Er wird in seinem Auto gefesselt und mit Löschkalk übergossen. Dann wird die Heizung voll aufgedreht. Als Piral zu schwitzen beginnt, entfaltet der Kalk seine tödliche Wirkung.Hauptkommissar Claudius Zorn ist wenig erfreut, als er zum Tatort gerufen wird. Erst seit kurzem ist er wieder der Chef, was bedeutet, dass er zu seinem Leidwesen die Arbeit nicht mehr auf seinen Kollegen Schröder abwälzen kann. Als Zorn dann noch feststellt, dass er das Mordopfer kannte, ist seine schlechte Laune komplett. Die Umstände, unter denen Zorn Donald Piral vor über 25 Jahren traf, waren alles andere als angenehm. Aber wer hasste Piral so sehr, dass er ihn förmlich hinrichtete?Zorn und Schröder haben noch nicht einmal einen Verdächtigen, als bereits der nächste Mord geschieht. Und eine Spur bei beiden Opfern wird zum Prüfstein für ihre langjährige Freundschaft."

 Über den Autor:
Stephan Ludwig arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Rundfunkproduzent. Er hat drei Töchter, einen Sohn und keine Katze. Zum Schreiben kam er durch eine zufällige Verkettung ungeplanter Umstände. Er lebt und raucht in Halle.

Eigene Meinung:
Auch der 9. Band dieser Reihe besticht durch Spannung und Tempo von Anfang an, interessante Figuren, den Schlagabtausch der beiden Kultfiguren Zorn und Schröder und einen raffinierten Fall.

Neben einem spannenden Fall spielen die beiden Kommissare, der unmotivierte Claudius Zorn und der eifrige Schröder eine tragende Rolle, entsprechend erfahren wir wieder sehr viel aus dem Privatleben der beiden.Über Rückblicke erfahren wir, was die Mordopfer gemeinsam haben und was das Motiv des Täters ist.

Mir war zwar schnell klar, um was es hier genau geht, und wer in den Fall noch verwickelt ist, dennoch hielt sich die Spannung bis zum Schluss.

Ich würde auf jeden Fall mit dem ersten Band der Reihe beginnen, da die Bücher aufeinander aufbauen und sich diese Reihe wirklich lohnt.





Mittwoch, 6. November 2019

Rezension zu "So dunkel der Wald" von Michaela Kastel, Emons Verlag, Thriller

Titel: So dunkel der Wald
Autorin: Michaela Kastel
Seitenzahl: 304 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag (15.3.18)
Isbn Nr. 13-978-3-7408-0293-6
Verlag: Emons Verlag
Preis: 18,00 Euro

Verlagsinfo:
"Ronja und Jannik führen ein Leben ohne Zukunft, seit sie als Kinder von einem gewissenlosen Entführer tief in den Wald verschleppt wurden. Eines Tages gerät die Situation außer Kontrolle, und die langersehnte Freiheit ist zum Greifen nahe. Doch was so lange ein Wunschtraum war, erscheint ihnen plötzlich fremd und beängstigend. Und die Jagd auf sie hat bereits begonnen ..."

Über die Autorin:
Michaela Kastel, geboren 1987, studierte sich nach ihrem Schulabschluss an einer katholischen Privatschule quer durch das Angebot der Universität Wien, ehe sie beschloss, Traum in Wirklichkeit zu verwandeln und Schriftstellerin zu werden. Da sie auch abseits des Schreibens von Literatur umgeben sein möchte, arbeitet sie in einer Buchhandlung. Die Filmrechte zu »So dunkel der Wald« wurden vor Erscheinen optioniert.

Eigene Meinung:
Michaela Kastel hat mit "So dunkel der Wald" einen verstörenden, sehr atmosphärischen und von Anfang an fesselnden Thriller geschrieben, der einen nicht mehr los lässt. Erzählt wird über verschiedene Perspektiven, ein Mädchen schildert seine Erlebnisse. Das Mädchen wohnt mit ihrem Papa und weiteren Kindern mitten im Wald. Über ihre Schilderungen erfahren wir andeutungsweise, was in dem Haus im Wald genau passiert. Schon die Andeutungen reichen, das Grauen, das den Kindern widerfährt, entstehen zu lassen..
Ein einem zweiten Handlungsstrang schildert eine Ermittlerin die Suche nach einem vermissten Kind. Sie hat ein Ereignis aus ihrer eigenen Vergangenheit zu bewältigen und ist deshalb sehr einfühlsam.
Tagebucheinträge schildern die Erlebnisse eines Kindes, von dem man raffinierter Weise erst gegen Ende des Buches erfährt, um wen es sich handelt.
Die Story hat mich von Anfang an gefesselt, die Spannung bleibt die ganze Zeit über auf hohem Niveau und auch sprachlich gibt es an dem Buch nichts auszusetzen.  Ein absolutes Lesehighlight, dieses Buch!




Montag, 23. September 2019

Rezension zu "Todesmal" von Andreas Gruber, Goldmann Verlag, Thriller


Titel: Todesmal
Autor: Andreas Gruber
Seitenzahl: 592 Seiten, TB, Klappenbroschur, (19.8.19)
Isbn Nr. 13-978-3-442-48656-4
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 10,99 Euro

Verlagsinfo: 
"Eine geheimnisvolle Nonne betritt das BKA-Gebäude in Wiesbaden und kündigt an, in den nächsten 7 Tagen 7 Morde zu begehen. Über alles Weitere will sie nur mit dem Profiler Maarten S. Sneijder sprechen. Doch der hat gerade gekündigt, und so befragt Sneijders Kollegin Sabine Nemez die Nonne. Aber die schweigt beharrlich – und der erste Mord passiert. Jetzt hat sie auch Sneijders Aufmerksamkeit. Und während die Nonne in U-Haft sitzt, werden Sneijder und Nemez Opfer eines raffinierten Plans, der gnadenlos ein Menschleben nach dem anderen fordert und dessen Ursprung in einer grausamen, dunklen Vergangenheit liegt …"

Über den Autor:
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Mit seinen bereits mehrfach preisgekrönten Romanen steht er regelmäßig auf der Bestellerliste. Weitere Infos auf : www.agruber.com  oder http://www.facebook.com/Gruberthriller.


Eigene Meinung: 
Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder haben es auch diesmal wieder mit einem sehr merkwürdigen Fall zu tun. Eine Nonne taucht im BKA Wiesbaden auf und möchte nur mit Maarten S. Sneijder sprechen, was schwierig ist, weil der gerade gekündigt hat. Das Ermittlungsteam ist zwar immer auf der richtigen Spur und versucht die vermeintlichen Opfer zu retten, kommt aber immer etwas zu spät. 

Auch der 5. Fall von Nemez und Sneijder ist sehr spannend, temporeich und fesselnd geschrieben. Die Morde sind sehr bizarr und der Fall sehr, sehr rätselhaft.

Mir gefällt das ungewöhnliche Ermittlungsteam Nemez und Sneijder. Der Profiler bleibt zwar ein schräger, kauziger Typ, wird jedoch von Fall zu Fall sympathischer. Ich mag die Dialoge, die sich der Profiler mit seinen Vorgesetzten, sowie sämtlichen Figuren in diesem Fall liefert.

Viele Wendungen und Überraschungen machen diesen Thriller zu einem Pageturner. Ich bin schon auf den nächsten Fall von diesem Ermittlungsteam gespannt.



Mittwoch, 18. September 2019

Rezension zu "Freak City Hexenkessel von Martin Krist, Neopubli Verlag, Thriller

Titel: Freak City Hexenkessel
Autor: Martin Krist
Seitenzahl: 222 Seiten, (TB, 3. Auflage, 13.11.18)
Isbn Nr. 13-978-3-746779751
Verlag: Neopubli GmbH
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
"Patsy und Milo wollen an das große Geld. Doch nicht nur der rechtmäßige Besitzer hat was dagegen, sondern auch ein Mörder, der seit Wochen seine blutige Spur durch die Stadt zieht. Pearl, Ermittler wider Willen, muss indes eine Broadway-Diva aufspüren. Doch weder die Cops noch die Familie hegen daran großes Interesse. Schon bald gerät er selbst ins Visier ...

Welcome to FREAK CITY. Noch härter. Noch abgründiger. Die neue Serie von Martin Krist. Jede Episode in sich abgeschlossen."

Über den Autor:
Martin Krist, geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Er arbeitete viele Jahre als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Schriftsteller tätig. Nach mehr als 30 Sachbüchern, darunter die Biografie über die Hamburger Kiez-Ikone Tattoo-Theo, die Punk-Diva Nina Hagen, den Rap-Rüpel Sido und die Grunge-Ikone Kurt Cobain schreibt er seit 2005 Krimis und Thriller.

Eigene Meinung:
Für den Flug nach Seattle war dieses E-book genial und hatte genau die richtige Länge. Es hat mich so richtig auf die USA eingestimmt.

Diese neue Reihe von Martin Krist spielt in New York.

Pearl, ein etwas zwielichtiger, nicht unsympathischer Typ, den ich nicht so recht einzuordnen weiß, ist einer der Protagonisten. Was man über ihn erfährt, macht neugierig auf seine Geschichte.
Sicherlich wird er in den Fortsetzungen auftauchen und wir erfahren mehr über diesen geheimnisvollen Typen.
Eine weitere Hauptfigur ist Patsy, die etwas naiv ist und von einem neuen Leben mit ihrer Tochter träumt. Patsy schlittert von einer ausweglosen Situation in die nächste, so dass ich ihr oft zu Hilfe eilen wollte, mitgefiebert habe, ob sie alles wieder in den Griff bekommen würde und Mitleid mit ihr hatte.
Die Figuren allesamt haben mich vollkommen überzeugt.

Die Story ist action- und temporeich, total spannend und fesselnd geschrieben. Auch der manchmal etwas schwarze Humor in der Story hat mir total gut gefallen. Ich freue mich schon auf die nächste Folge dieser genialen Reihe.

Sonntag, 4. August 2019

Rezension zu "R. I. P. von Yrsa Sigurdardóttir, übersetzt von Anika Wolff, BTB Verlag, Thriller

Titel: R. I. P. 3. Fall von Huldar und Freyja
Autorin: Yrsa Sigurdardóttir 
übersetzt von: Anika Wolff
Seitenzahl: 448 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, (24.6.19)
Isbn Nr. 13-978-3-442-75665-0
Verlag: BTB Verlag
Preis: 20,00 Euro


Verlagsinfo:

"Er mordet kalt und brutal: Zwei Jugendliche sind seine Opfer. Über Social Media müssen Freunde deren letzte qualvolle Minuten mitansehen. Und dieser Mörder ist noch nicht fertig: Ein weiterer Junge wird vermisst. Was verbindet die Jugendlichen? Wer glaubt, sie verdienten den Tod? Und kann der Junge noch gerettet werden?Huldar und sein Team ermitteln. Auch Psychologin Freyja wird wieder in die Untersuchungen einbezogen, trotz anfänglichen Widerwillens. Gemeinsam müssen sie den gnadenlosen Mörder finden, bevor er wieder zuschlägt... "

Über die Autorin: 
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den "besten Kriminalautoren der Welt" (Times). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit "Das letzte Ritual", einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.

Eigene Meinung:

Das Thema, das die Autorin für den dritten Teil der Reihe um den Ermittler Huldar und die Psychologin Freyja ausgesucht hat, Mobbing ist hochaktuell und ich hatte daher einen spannenden Thriller erwartet.

Allerdings würde ich diese Story nicht als Thriller bezeichnen, eher als Krimi.
So richtig gepackt hat mich die Geschichte nicht. Es fehlt an Spannung und ich hatte das Gefühl, dass die Übersetzung nicht so ganz gelungen ist. Manche Sätze klingen hölzern.

Huldars Ermittlungen verlaufen schleppend, Kommissar Zufall kommt dem Team oft zu Hilfe, auch Freyja ist bei den Ermittlungen behilflich. Wir erfahren wieder sehr viel Privates über die beiden. Die Ermittlungen werden von Streitereien zwischen den Teammitgliedern und Machtgerangel behindert.

Die beiden Figuren Huldar und Freyja haben mich in diesem Krimi nicht überzeugen können.

Trotz einiger Überraschungen und Wendungen handelt es sich hier um einen eher durchschnittlichen Krimi.

 

Montag, 8. Juli 2019

Rezension zu "Das Mädchen im Eis" von J. D. Barker, übersetzt von Leena Flegler, Blanvalet Verlag, Thriller

Titel: Das Mädchen im Eis - Teil 2 des Forth Monkey Killers
Autor: J. D. Barker
Übersetzt von: Leena Flegler
Seitenzahl: 688 Seiten (Paperback, 10.6.19)
Isbn Nr. 13-978-3-7645-0692-6
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 15,00 Euro

Verlagsinfo:
"Seit Monaten herrschen in Chicago Minustemperaturen, als die Leiche der jungen Ella Reynolds eingefroren im See gefunden wird. Sie wurde vor drei Wochen vermisst gemeldet – der See ist seit Monaten zugefroren. Die Medien beschuldigen den berüchtigten Four Monkey Killer Anson Bishop, aber Detective Sam Porter will nicht glauben, dass er damit etwas zu tun hat. Er kennt den Serienkiller gut, denn er hat ihn geschnappt und laufen lassen, und er hat noch eine Rechnung mit ihm offen. Porter hat sich auf ein gefährliches Spiel eingelassen, währenddessen verschwindet ein Mädchen nach dem anderen …"

Über den Autor:
J. D. Barker hat bereits einen preisgekrönten Roman veröffentlicht, für den er hochgelobt wurde. "The Fourth Monkey Killer Geboren um zu töten" ist sein erster Thriller und Beginn einer Serie um Detective Sam Porter. Barker lebt in Englewood, Florida und in Pittsburgh, Pennsylvania.

Eigene Meinung:
Ich empfehle euch mit dem 1. Thriller dieser Reihe zu beginnen, es lohnt sich, da sehr viel Bezug auf diese Geschichte genommen wird. Der lohnt sich auf jeden Fall!

"Das Mädchen im Eis" beginnt sehr spannend und ich war sofort im Geschehen und von der Story gefesselt. The Fourth Monkey Killer Anson Bishop scheint wieder zugeschlagen zu haben, als die Leiche der vor drei Wochen verschwundenen Ella Reynolds aufgefunden wird. Sie ist in einem See eingefroren, der seit Monaten zugefroren ist. Das gibt dem Ermittlungsteam um Sam Porter einige Rätsel auf. Bei dieser einen Leiche bleibt es nicht und der Fall wird immer mysteriöser. Sam Porter glaubt nicht daran, dass der Serienkiller dahinter steckt.

J. D. Barker versteht sein Handwerk. Er hat einen komplexen, sehr mysteriösen Plot entwickelt und viele verschiedene Wendungen eingebaut. Berichtet wird aus vielen, verschiedenen Erzählperspektiven. An ungewöhnlichen Mordideen hapert es hier nicht, die Story besitzt viel Tempo und Action und die Dialoge sind teilweise richtig witzig.

Sam Porter ist ein sympathischer Ermittler, der sich gerne in seine Fälle "verbeißt" und zur Not auch vom Dienst suspendiert weiter ermittelt. Aber auch die Ermittler Nash, Clair und Kloz sind tolle Charaktere.

Lieber Autor, der Cliffhanger am Ende ist richtig fies und wird sicher einige Leser sehr stören.

Ich freue mich aber schon auf den 3. Teil dieser außergewöhnlich guten Thrillerreihe!



Mittwoch, 26. Juni 2019

Rezension zu "Die Lieferung" von Andreas Winkelmann, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Thriller

Titel: Die Lieferung
Autor: Andreas Winkelmann
Seitenzahl: 400 Seiten, (TB, 18.6.19)
Isbn Nr. 13-978- 3499275173
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Preis: 9,99 Euro

Verlagsinfo:
"Der neue Thriller von Bestseller-Autor Andreas Winkelmann. Seit Wochen hat Viola das Gefühl, verfolgt zu werden. Es ist, als klebe ein Schatten an ihr - wie immer, wenn sie sich umdreht, ist er verschwunden. Bildet sie sich das nur ein? Ihre Freundin ist die einzige, die ihr glaubt. Doch dann meldet sie sich plötzlich nicht mehr. Die Pizza, die er bringt, wird für immer unangetastet bleiben... Der Hamburger Polizeikommissar Jens Kerner hat einen merkwürdigen Fall auf dem Tisch: Eine bleiche, verstörte und vollkommen unterernährte Frau wurde in den Harburger Bergen aufgegriffen. Als er sie verhören will, stirbt sie. Gemeinsam mit seiner Kollegin Rebecca kommt er einem Täter auf die Spur, der so perfide ist, dass es alle Vorstellungen übersteigt. Als die beiden begreifen, mit wem sie es da zu tun haben, ist es schon fast zu spät..."

Über den Autor: 
Andreas Winkelmann wurde im Dezember 1968 in Niedersachsen geboren. Er arbeitete als Soldat, Sportlehrer, freier Redakteur und Taxifahrer, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er veröffentlicht beim Rowohlt Verlag und ist einer der erfolgreichsten deutschen Thriller-Autoren, seine Bücher werden in bis zu dreizehn Sprachen übersetzt. Er lebt mit seiner Frau und zwei Hunden in einem einsamen Haus am Waldrand in der Nähe von Bremen, und wenn er nicht in menschliche Abgründe abtaucht, überquert er zu Fuß die Alpen, steigt dort auf die höchsten Berge, wandert am Polarkreis oder fischt und jagd mit Pfeil und Bogen in der Wildnis Kanadas. Mehr über Andreas Winkelmann erfahren Sie auf: www.andreaswinkelmann.com.

Eigene Meinung:
Auch der zweite Band der Thriller-Reihe über den Kommissar Jens Kerner und sein Team fängt spannend und fesselnd an. Die Spannung hält sich auch durchweg und es herrscht eine beklemmende Atmosphäre.

Dieser Thriller spielt mit unseren Urängsten. Die Opfer fühlen sich verfolgt, sie werden jedoch von ihrem Umfeld nicht so richtig ernst genommen. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig als sich abzukapseln. Sie gehen kaum mehr aus ihrer Wohnung und doch verschwinden sie spurlos.

Das sympathische Ermittlerteam tappt bei ihrer Tätersuche ziemlich im Dunkeln. In den Wohnungen der Opfer finden sich nur Pizzen, die derselbe Lieferdienst ausgeliefert hat. Ob sie durch diese Spur wohl zum Täter gelangen werden?

Der Ermittler Jens Kerner und seine im Rollstuhl sitzende Kollegin Rebecca haben auf jeden Fall alle Hände voll zu tun, um den Täter schnell finden zu können.

"Die Lieferung" ist so ein actionreicher Thriller mit viel Tempo und überraschenden Wendungen, den man in einem Rutsch durchlesen möchte.

Erzählt wird über verschiedene Sichtweisen, unter anderem der Opfer, der Ermittler, der Freundin eines Opfers und auch des Täters.

Auf den Täter wäre ich nicht gekommen.

Ich bin schon sehr gespannt auf den 3. Band dieser Reihe.







Donnerstag, 20. Juni 2019

Rezension zu "Westwall" von Benedikt Gollhardt, Penguin Verlag, Thriller

Titel: Westwall
Autor: Benedikt Gollhardt
Seitenzahl: 496 Seiten, (Paperback, Klappenbroschur, 25.3.19)
Isbn Nr. 13-978-3-328-10412-4
Verlag: Penguin Verlag
Preis: 15,00 Euro

Verlagsinfo:

Manche Spuren führen tiefer in die Vergangenheit, als uns lieb ist …
Scheinbar zufällig lernt Polizeischülerin Julia den attraktiven Nick kennen. Doch nach der ersten gemeinsamen Nacht entdeckt sie, dass er ihr einen falschen Namen genannt hat und ein riesiges Hakenkreuz-Tattoo auf dem Rücken trägt. Julia ist geschockt – warum hat Nick sie angelogen? Mit einem Mal gerät ihr Leben in einen alptraumhaften Strudel, der droht, ihr alles zu nehmen, was ihr lieb ist. Die Suche nach der Wahrheit führt Julia in die menschenleeren Wälder der Eifel bis hin zum Westwall, einem alten Verteidigungssystem aus dem Zweiten Weltkrieg. Und damit zurück in ihre eigene Vergangenheit ...Mit seinem Debüt »Westwall« beweist Benedikt Gollhardt auf überzeugende und mitreißende Weise, dass ein Thriller erschreckend aktuell und gleichzeitig hochspannend sein kann.

Über den Autor:
Benedikt Gollhardt, Jahrgang 1966, ist Drehbuchautor. Bekannt wurde er unter anderem durch preisgekrönte Serien wie »Türkisch für Anfänger« und »Danni Lowinski«. Mit seinem Thrillerdebüt »Westwall« greift Benedikt Gollhardt das aktuelle Gefühl unserer Zeit auf, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse zunehmend zu verschwimmen scheinen. Der Autor lebt mit seiner Familie in Köln.

Eigene Meinung:
Der Klappentext verrät ja schon sehr viel. Das möchte ich nicht wiederholen und ich möchte auch nicht mehr verraten, das würde dieser richtig guten Geschichte die Spannung nehmen.

Die Story fängt auf jeden Fall sehr spannend an und die Spannung fällt auch überhaupt nicht ab.

Die Charaktere sind durchweg interessant und sehr lebendig. Natürlich gibt es sehr sympathische Figuren, wie die Hauptfigur Polizeischülerin Julia, die nicht weiß, wie ihr geschieht und bald nicht mehr, wem sie vertrauen kann und wem nicht.
Die junge Frau ist aufgewachsen bei ihrem Vater, der mit ihr in einer Bauwagensiedlung lebte. Julias Kindheit war sehr behütet und idyllisch. Ihre Mutter hat sie nicht kennengelernt. Bei manchen Figuren, wie z. B. Nick schwappt man hin und her, da bei ihm gut und böse dann doch etwas verschwimmt, wie bei einigen weiteren Figuren, z. B. Julias Ausbilder.

Natürlich gibt es auch so richtige Bösewichte, wie die charismatische Ira oder Karl, der Ira schon fast hörig zu sein scheint.

Die Story ist aktuell und ziemlich realistisch, voller Action und sehr fesselnd geschrieben.
Mit Wendungen und Überraschungen hat der Autor nicht gespart. Ich kann euch dieses grandiose Debüt nur empfehlen.

Ich freue mich schon auf einen neuen Fall mit Julia.

 

Donnerstag, 13. Juni 2019

Rezension zu "Löwenzahnkind" von Lina Bengtsdotter, übersetzt von Sabine Thiele, Penguin Verlag, Thriller

Titel: Löwenzahnkind
Autorin: Lina Bengstdotter
Übersetzt von : Sabine Thiele
Seitenzahl: 448 Seiten (Klappenbroschur, 13.5.19)
Isbn Nr. 13-978-3-328-10381-3
Verlag: Penguin Verlag
Preis: 13,00 Euro

Verlagsinfo:
"Sie ist Stockholms beste Ermittlerin – doch sie hat Leichen im Keller ..
 Gullspång, eine Kleinstadt in Westschweden. Als in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwindet, ist schnell klar, dass Verstärkung angefordert werden muss. Mit Charlie Lager schickt die Stockholmer Polizei ihre fähigste Ermittlerin – doch was die Kollegen nicht wissen dürfen: Die brillante Kommissarin ist selbst in Gullspång aufgewachsen. Je tiefer Charlie nach der Wahrheit hinter Annabelles Verschwinden gräbt, desto mehr droht das Netz aus Lügen zu reißen, das sie um ihre eigene, dunkle Vergangenheit gesponnen hat. Doch die Zeit drängt – sie muss Annabelle finden, bevor es für sie beide zu spät ist …"

Über die Autorin:
Lina Bengtsdotter wuchs in der schwedischen Kleinstadt Gullspång auf, die sie zum Setting ihrer Thriller-Serie um die Ermittlerin Charlie Lager machte. »Löwenzahnkind«, der erste Teil der Reihe, wurde zu einem Sensationserfolg: Es war das bestverkaufte Debüt des Jahres in Schweden und erscheint in 20 Ländern. Lina Bengtsdotter lebt heute in Stockholm.

Eigene Meinung: "Löwenzahnkind" ist der erste Krimi einer Reihe um die Ermittlerin Charlie Lager und beginnt von der ersten Seite an spannend.

Charlie ist eine eigenwillige, brillante Ermittlerin, die gerne etwas zu viel trinkt und ein Beziehungsproblem zu haben scheint.

Erzählt wird über verschiedene Personen und verschiedene Zeitebenen. Bei einem Handlungsstrang ist anfangs noch gar nicht klar, wie die Personen in Zusammenhang zu der Story stehen. Das wird allerdings am Ende der Geschichte aufgeklärt.

Wir nehmen teil an der Ermittlungsarbeit von Charlie und ihrem Team, erfahren sehr viel über Charlies Vergangenheit und erleben in einem Handlungsstrang mit, was mit Annabelle passiert ist.

Die Geschichte ist fesselnd und spannend geschrieben, mit sehr viel Atmosphäre. Die Charaktere sind sehr interessant und lebendig dargestellt.

Ein richtig starkes Krimidebüt hat Lina Bengtsdotter da hingelegt. Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Charlie Lager.


Mittwoch, 15. Mai 2019

Rezension zu "Auris" von Vincent Kliesch nach einer Idee von Sebastian Fitzek, Droemer Knaur Verlag, Thriller

Titel: Auris
Autor: Vincent Kliesch nach einer Idee von Sebastian Fitzek
Seitenzahl: 345 Seiten (TB, Klappenbroschur, 3.5.19)
Isbn Nr. 13-978-3-426-30718-2
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Preis: 12,99 Euro

Verlagsinfo: 
 "Rasant und ungewöhnlich: Thriller-Spannung aus der Zusammenarbeit zweier Bestseller-Autoren!

Vincent Kliesch schrieb diesen Roman nach einer Idee von Sebastian Fitzek. Die kleinste Abweichung im Klang einer Stimme genügt dem berühmten forensischen Phonetiker Matthias Hegel, um Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Zahlreiche Kriminelle konnten mit seiner Hilfe bereits überführt werden. Hat der Berliner Forensiker nun selbst gelogen? Allzu freimütig scheint sein Geständnis, eine Obdachlose in einem heftigen Streit ermordet zu haben. Die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, darauf spezialisiert, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren, will unbedingt die Wahrheit herausfinden. Doch als sie zu tief in Hegels Fall gräbt, bringt sie nicht nur sich selbst in größte Gefahr …

Der Start einer neuen Thriller-Reihe von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek - rund um die junge True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge und das faszinierende Thema forensische Phonetik.

Über den Autor:
Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahre 2010 startete er mit dem Bestseller »Die Reinheit des Todes« seine erste erfolgreiche Thriller-Serie, weitere folgten. Mit »Auris« schrieb er den Roman zu einer Hörspiel-Idee seines Freundes Sebastian Fitzek.

Eigene Meinung:
Der Klappentext klang sehr spannend. Da ich Sebastians Fitzeks Bücher sehr mag, musste ich diesen Thriller natürlich lesen.

Die Story liest sich wie ein Fitzek-Thriller. Rasant, spannend, kurze Kapitel, ungewöhnliche Protagonisten, ein leichter Anflug von schwarzem Humor und Überraschungseffekte, alles ist vorhanden. Man könnte meinen, Herr Fitzek hätte diesen Thriller geschrieben.

Die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge ist eine interessante Figur, die sich in den Fall des unschuldig verurteilten Phonetikers Matthias Hegel verbeißt und diesen unbedingt aus dem Gefängnis holen will. Dazu bringt sie sich und ihr Umfeld in Gefahr.

Sie hat ihre ganz eigenen Gründe dafür, die in ihrer Vergangenheit und in einem Erlebnis in Buenos Aires zwei Jahre davor liegt. Auch der forensische Phonetiker Matthias Hegel ist ein interessanter Charakter.

Auch das ist typisch Fitzek: Ein Protagonist soll an Ermittlungen gehindert werden. Als Druckmittel nimmt der unbekannte Gegenspieler Familienmitglieder oder ein Kind, um den "Guten" daran zu hindern, ihm auf die Schliche zu kommen.

Das Buch ist schnell gelesen, es ist ein richtiger Pageturner.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung dieses rasanten, actionreichen Thrillers.



Sonntag, 31. März 2019

Rezension zu "Liebes Kind" von Romy Hausmann, DTV-Verlag, Thriller

Titel: Liebes Kind
Autorin: Romy Hausmann
Seitenzahl: 432 Seiten, TB Klappenbroschur (28.2.19)
Isbn Nr. 13-978-3423262293
Verlag: DTV Verlag
Preis: 15,90 Euro 

Verlagsinfo: 
In einer fensterlosen Hütte im Wald folgt Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten – der Zeitplan muss minutiös eingehalten werden. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los."

Über die Autorin:
Romy Hausmann wurde 1981 geboren und war bereits mit 24 Jahren Redaktionsleiterin bei einer Münchner Fernsehproduktion. Dort hat sie mit hunderten von Protagonisten gearbeitet und von deren Leben erzählt. Seit der Geburt ihres Sohnes arbeitet sie frei fürs Fernsehen, seit 2016 schreibt sie regelmäßig für den blog www.mymonk.de. ›Liebes Kind‹ ist ihr Thrillerdebüt. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart.
 
Eigene Meinung:
Auf das Debüt von Romy Hausmann war ich sehr gespannt, da es gerade in aller Munde ist.

Zur  Story an sich möchte ich nichts verraten, um nicht zu spoilern. Da verrät die Verlagsinfo schon fast etwas zu viel.

Von der ersten Seite an war ich gefesselt. Sofort hat mich der Erzählstil der Autorin völlig fasziniert. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Bei diesem Buch muss man wirklich die Nächte durchlesen, das kann ich bestätigen.

Erzählt wird abwechselnd über verschiedene Perspektiven. "Lena", die Mutter, erzählt von ihrem Martyrium in der Hütte. Die dreizehnjährige Tochter Hannah berichtet in einem weiteren Strang. Sie hat die Zeit in der Hütte, total anders wahrgenommen als ihre Mutter und berichtet sehr sachlich nüchtern darüber. Ein weitere Erzählperspektive übernimmt Matthias, der Vater von Lena, der seine Tochter verzweifelt gesucht hat und sich von der Polizei im Stich gelassen fühlt.

"Lena" war mir sofort sympathisch und hatte mein volles Mitgefühl. Man kann verstehen, dass sie nach den Erlebnissen in der Hütte nicht in der Psychiatrie bleiben möchte, schließlich ist sie da genauso eingesperrt, wie sie vorher in der Hütte im Wald war.

Romy Hausmann gibt neben den Erlebnissen der Familie in der Hütte einen Einblick in die überall lauernde Presse, die vor Opfern überhaupt keinen Halt machen und kein Verständnis hat für die Angehörigen der Opfer. Ab und an dürfen wir Zeitungsberichte über die Ereignisse in der Hütte und über die Opfer lesen, die sich nicht immer mit der Wahrheit decken.

Für mich ist dieser Thriller ein absolutes Highlight, den ich sehr gerne empfehle. Mit einigen Wendungen habe ich überhaupt nicht gerechnet und auf den Täter wäre ich nicht gekommen.


Samstag, 2. März 2019

Rezension zu "Lazarus" von Lars Kepler, übersetzt von Thorsten Alms und Susanne Dahmann, Bastei Lübbe Verlag, Thriller

Titel: Lazarus
Autoren: Lars Kepler
Übersetzt von: Thorsten Alms und Susanne Dahmann
Seitenzahl: 637 Seiten, (Hardcover, 28.2.19)
Isbn Nr. 13-978-3-7857-2650-1
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Preis: 22,00 Euro
Altersempfehlung: ab 16 Jahren


Verlagsinfo:
"Hat Jurek Walter überlebt? Der gefährlichste Serienmörder Schwedens wurde vor Jahren für tot erklärt. Er war bei einem dramatischen Polizeieinsatz von mehreren Kugeln getroffen in den Fluss gestürzt. Seine Leiche wurde jedoch niemals gefunden. Als nun der Schädel von Joonna Linnas toter Ehefrau in der Wohnung eines Grabschänders entdeckt und eine perfide Mordserie aus ganz Europa gemeldet wird, ahnt Joona Linna das Unvorstellbare: Der Albtraum ist nicht zu Ende, und der grausame Serienmörder droht, alle lebendig zu begraben, die Joona lieb sind. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ..."


Über die Autoren: 
Lars Kepler ist das Pseudonym der Eheleute Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Jeder für sich hat bereits erfolgreich eigene Romane veröffentlicht, bis sie sich entschieden haben ihre ganze Energie und Kreativität in ein gemeinsames Schreibprojekt zu stecken. Der Hypnotiseur, ihr Krimidebüt, war sensationell erfolgreich und wurde in über 30 Sprachen übersetzt. Die folgenden Kriminalromane mit dem Ermittler Joona Linna (Paganinis Fluch, Flammenkinder, Der Sandmann und Ich jage Dich) setzten die Erfolgsgeschichte fort und standen allesamt auf Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. Allein in Schweden sind inzwischen über zwei Millionen Bücher des Autorenpaars verkauft. 2012 wurde Der Hypnotiseur von Lasse Hallström für das internationale Kino verfilmt. Das Ehepaar lebt mit seinen drei Töchtern in Stockholm, nur einen Steinwurf vom schwedischen „Scotland Yard“ entfernt.

Eigene Meinung: 
Der siebte Fall für Joonna Linna, beginnt von Anfang an spannend und fesselnd, man ist sofort mitten im Geschehen.
Joonna Linna wurde aus dem Gefängnis entlassen und soll in Oslo seinen Dienst antreten. Als im Haus eines Mordopfers neben zahlreichen Leichenteilen der Kopf von Joonas Frau gefunden wird, ist Joonna felsenfest davon überzeugt, dass Jurek Walter noch lebt. Der Ermittler denkt, dass sein alter Gegenspieler Jagd auf ihn uns seine Lieben macht. Er kann allerdings das ermittelnde Team nicht davon überzeugen. Auch Saga ist sich sicher, dass Jurek Walter tot ist. Bald wird es jedoch für sie persönlich. Als in Europa immer mehr seltsame Morde geschehen, die Joona als Zeichen sieht, beschließt er, seine Tochter zu schützen und unterzutauchen.

Dieser Thriller lebt von starken Charakteren, Perspektivenwechseln, einer düsteren Atmosphäre, vielen bizarren Mordfällen, viel Action und Tempo. Ständig erlebt man neue Wendungen und Überraschungen, mit denen man nicht gerechnet hätte. Man fragt sich, ob Jurek Walter noch am Leben sein kann oder ob es sich um einen Nachfolger des Serienmörders handelt, der die Morde begeht und hinter Saga und Joona her ist. Man leidet mit den beiden Ermittlern und mit ihren Familienangehörigen.

"Lazarus" kann man lesen, ohne die vorherigen Bände der Reihe zu kennen. Ich würde euch dennoch raten, die ganze Reihe zu lesen, da sich die Ermittler Joona Linna und Saga, weiterentwickeln. Da es in diesem Band darum geht, ob Jurek Walter noch am Leben ist, der Gegenspieler von Joona in "Der Sandmann", macht es noch mehr Sinn,  zumindest diesen Band der Reihe vorher zu lesen.

5/5  Sterne für diesen temporeichen, blutigen, sehr atmosphärischen und düsteren Pageturner.




Montag, 25. Februar 2019

Rezension zu "Das glühende Grab" von Yrsa Sigurdardóttir, übersetzt von Tina Flecken, Thriller, BTB Verlag

Titel: Das glühende Grab
Autorin: Yrsa Sigurdardóttir
Übersetzt von: Tina Flecken
Seitenzahl: 368 Seiten (TB Broschur, 14.1.19)
Isbn Nr. 13-978-3-442-71837-5
Verlag: BTB Verlag
Preis: 10,00 Euro

Verlagsinfo:

"Auf den isländischen Westmännerinseln werden bei Ausgrabungen drei Leichen und ein abgetrennter Kopf gefunden. Sie liegen im Keller des Elternhauses von Markús Magnússon, das bei einem Vulkanausbruch vor mehr als dreißig Jahren verschüttet wurde. Da Markús die Ausgrabung vorher unbedingt verhindern wollte, steht er plötzlich unter Mordverdacht: Hat er als Jugendlicher drei Menschen getötet und verstümmelt? Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir glaubt an seine Unschuld. Doch dann wird eine weitere Leiche entdeckt ... "
Über die Autorin:
 Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Thriller in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den »besten Kriminalautorinnen der Welt« (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit »Das letzte Ritual«, der Erfolgs-Serie von Thrillern um die junge Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. Bei btb erscheint mit dem Spiegel-Bestseller »DNA« und »SOG« außerdem die Serie um Kommissar Huldar und Kinderpsychologin Freyja.

Eigene Meinung:
Schon der Prolog fängt spannend an und man kann noch nicht einordnen, wer die Person ist, die hier ermordet wird.
Die Autorin schreibt von Anfang an spannend und fesselnd über viele, verschiedene Handlungsstränge, die sich zum Ende der Geschichte hin zusammenfügen und schlüssig sind.

Viele Cliffhanger lassen den Leser ganz schön lange im Dunkeln, um was es eigentlich überhaupt geht.

Die Anwältin Dóra Gudmundsdóttir ermittelt hier in ihrem dritten Fall zusammen mit ihrer Sekretärin. Sie führt Gespräche mit Zeugen, mit Familienangehörigen ihres Mandanten, mit Freunden der Familie und mit Bewohnern der Westmännerinseln.

Die Story ist atmosphärisch, spannend und temporeich und hält am Ende noch eine Überraschung parat. Man kann diesen Band problemlos lesen, ohne die vorherigen Bände der Reihe zu kennen.



Mittwoch, 2. Januar 2019

Rezension zu "Blutacker" von Lorenz Stassen, Heyne Verlag, Thriller

Titel: Blutacker
Autor: Lorenz Stassen
Seitenzahl: 352 Seiten, TB, Klappenbroschur (12.11.18)
Isbn Nr. 13-978-453-43944-3
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 12,99 Euro

Verlagsinfo:
Seit der junge Anwalt Nicolas Meller den Angstmörder zur Strecke gebracht hat, geht es für ihn bergauf. Er hat zahlungskräftige Mandanten, ein neues Büro in der Innenstadt von Köln und mehrere Angestellte. Privat ist er mit Nina zusammengezogen, einst seine Referendarin und jetzt Lebenspartnerin. Doch dann bringt Hauptkommissar Rongen eine beunruhigende Nachricht: Ein Paketbote wurde brutal ermordet – und das einzige Paket, das entwendet wurde, war adressiert an: Nicolas Meller. Die Schlinge um den Kopf von Nic und Nina zieht sich erbarmungslos zusammen!"
Über den Autor: 
Lorenz Stassen, geboren 1969, wuchs in Solingen auf und wurde zunächst Chemielaborant. Er wechselte ins Film- und Fernsehgeschäft und arbeitet seit 1997 als freischaffender Drehbuchautor, u. a. für »Alarm für Cobra 11« und »Soko Köln / Soko Stuttgart«. »Angstmörder« ist sein erster Roman. Lorenz Stassen lebt in Köln.

Eigene Meinung:
"Blutacker" ist der 2. Thriller um den Strafverteidiger Nicholas  Meller und seine Lebensgefährtin und Referendarin Nina. Es lohnt sich, den ersten Band "Der Angstmörder" vorher zu lesen, damit man die Entwicklung des Anwaltes mitbekommt (der Thriller ist genauso spannend geschrieben, wie "Blutacker").

Die Geschichte ist von der ersten Seite an spannend und fesselnd geschrieben. Ein Paketbote wird ermordet. Das Päckchen, das er bei sich hatte und für das sich der Mörder interessierte, ist an Nicholas Meller geschickt worden, der es nicht erhalten hat und dem der Absender nichts sagt. Es gibt aber noch mehr mysteriöse Ereignisse in Nicholas Leben. Ein neuer Mandant sagt einen Termin kurzfristig ab und meldet sich nicht mehr. Kurz darauf wird er von einem Baron beauftragt, dessen Freund aus Moskau aus dem Gefängnis zu holen.

Nicholas Meller ist ein sympathischer Strafverteidiger, sehr lebensecht gezeichnet. Seine Lebensgefährtin Nina hat ein Handycap, aber das stört die selbstbewusste junge Frau nicht und das ist gut so.

Die Handlung ist komplex, aus verschiedenen Perspektiven erzählt und lange bleibt im Dunkeln, um was es denn genau geht. Doch nach und nach wird Licht ins Dunkle gebracht. Der Schluss bleibt etwas offen, was aber zu dieser Geschichte passt.

"Blutacker" ist so ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte.
Ich bin schon auf den dritten Band dieser Reihe gespannt.


Samstag, 29. Dezember 2018

Rezension zu "Ein Spiel für Gewinner" von Sarah Wedler und Nadine D'Arachart, Telescope Verlag, Thriller,

Titel: Ein Spiel für Gewinner
Autorinnen: Nadine D'Arachart und Sarah Wedler
Seitenzahl: 480 Seiten (TB, 20.11.18)
Isbn Nr. 13-978-3959150446 
Preis: 12,90 Euro


Verlagsinfo: 
">15 Tage, 15 Aufgaben – doch um zu gewinnen, musst du sterben.
">Wie aus dem Nichts wird Hamburg von einer Suizidwelle überrollt. Auch Kilian Kaisers Freundin nahm sich auf grausame Art das Leben. Er recherchiert und stößt auf das Unfassbare: eine Internet-Challenge, die ihre Teilnehmer in den Selbstmord treibt. Auf seiner Jagd nach Gerechtigkeit wendet er sich an Kommissar Dornfeld. Der erfolgreiche Ermittler schenkt ihm keinen Glauben, bis ein weiterer Selbstmord die Stadt erschüttert. Dieser ist so entsetzlich, dass Dornfeld nicht länger wegsehen kann. Er muss erkennen: Das SPIEL FÜR GEWINNER existiert und es zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Auch Kilian hat bereits eine Einladung erhalten"

Über die Autorinnen:
 Nadine d'Arachart wurde 1985 in Hattingen geboren und schreibt seit vielen Jahren gemeinsam mit Sarah Wedler. Neben diversen Veröffentlichungen in Anthologien und Jahrbüchern erhielten sie gemeinsam verschiedene Preise für ihre Kurzgeschichten und Drehbuchideen - u.A. den Ideale Literaturpreis und den Green Me Story Award. 2011 standen die beiden im Finale des Open Mike in Berlin. Zuletzt wurden Nadine und Sarah mit dem Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr 2012 ausgezeichnet. "Die Muse des Mörders" ist ihre erste Romanveröffentlichung. Im April folgte der Thriller "Abgründe" als E-Book.

Sarah Wedler wurde 1986 geboren und lebt in Hattingen. Sie studiert Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität in Bochum und schreibt seit vielen Jahren Kurzgeschichten und Drehbücher. Gemeinsam mit Nadine d'Arachart wurde sie bereits mehrfach mit Literatur- und Drehbuchpreisen ausgezeichnet - u. a. mit dem Kubischu Förderpreis und dem Aachener Drehbuchpreis. 2011 stand sie gemeinsam mit Nadine im Finale des Berliner Open Mike; 2012 wurden beide mit dem Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet. "Die Muse des Mörders" ist der erste Krimi, den die beiden Autorinnen gemeinsam veröffentlicht haben. Später folgte der Thriller "Abgründe" als E-Book.

Eigene Meinung:

Dieser Thriller ist flüssig geschrieben und zu Beginn auch spannend.

Ich bin allerdings mit der Story und den Charakteren nicht warm geworden. Die Protagonisten wirken nicht sehr lebensecht.
Eine spannende, fesselnde Atmosphäre hat mir hier auch total gefehlt. Gegen Mitte des Buches fiel der Spannungsbogen ziemlich ab.

Die beschriebenen Selbstmorde sind zwar ziemlich bizarr und verstörend, aber so richtig mitgefühlt habe ich mit keinem der Selbstmörder, auch nicht mit den Protagonisten Alexander oder Kilian. Die beiden bleiben ziemlich unnahbar, mit Abstand zum Leser.
Viel Ermittlungsarbeit gab es leider auch nicht, bei der ich mitfiebern konnte.


Sonntag, 11. November 2018

Rezension zu "Tattoo" Von Ashley Dyer, übersetzt von Bettina Spangler, Thriller, Blanvalet Verlag

Titel: Tattoo
Autorin: Ashley Dyer
Übersetzt von Bettina Spangler
Seitenzahl: 560 Seiten (Paperback, Klappenbroschur 15.10.18)
Isbn Nr. 13-978-3-7341-0651-4
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 12,99 Euro

Verlagsinfo: "

Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch

Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn …"

Über die Autorin:
Hinter dem Pseudonym Ashley Dyer verbergen sich die englische Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper.
Margaret Murphy, geboren und aufgewachsen in Liverpool, ist Autorin zahlreicher hochgelobter Kriminalromane, die international veröffentlicht wurden. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit engagiert sie sich seit vielen Jahren für die Förderung der Kriminalliteratur. Sie war Vorsitzende der britischen Crime Writers‘ Association und ist als Schreibtutorin und Dozentin für den Royal Literary Fund tätig.
Helen Pepper hat als Tatortermittlerin und Leiterin der Spurensicherung mehr als dreitausend Tatorte untersucht. Sie hat zahlreiche Beiträge zur kriminalistischen Fachliteratur verfasst, hält Vorlesungen und Vorträge und engagiert sich in der Crime Writers‘ Association als Jurorin. Ihr Fachwissen ist sehr gefragt, so ist sie u.a. als Beraterin für die britischen TV-Serien »Vera« und »Mord auf Shetland« tätig.

Eigene Meinung: 

Der Klappentext klang spannend, auch die Pressestimmen machten Lust auf diesen Thriller.
Anfangs war noch eine Grundspannung vorhanden, da Detective Greg Carver von seiner Kollegin Ruth Lake völlig betrunken und angeschossen in seiner Wohnung entdeckt wird. Es ist nicht klar, ob der Detective einen Selbstmordversuch unternommen hat, ob der Dornenkiller ihn angeschossen hat oder sogar Ruth Lake, denn auch sie versucht etwas zu verbergen.

Dann dümpelt dieser Krimi - einen Thriller würde ich diese Story nicht nennen - so dahin. Die Ermittlungen stocken. Der Detective Greg Carver liegt im Krankenhaus und kann sich an nichts erinnern.
Die Personen in diesem Krimi bieten nichts Neues. Detective Carver hat Eheprobleme und Alkoholprobleme, Ruth Lake hat Geheimnisse und unternimmt Alleingänge.

Ermittelt wird im Bekanntenkreis des letzten Opfers, es gibt viele Zeugenbefragungen, Auswertungen von Kameras und ein Anthropologe wird dem Fall hinzugezogen, der sich mit Tätowierungen auskennt. 

Spannend wird es noch einmal gegen Schluss, auch da gibt es noch eine Wendung, da der Täter, den man ziemlich schnell in Verdacht hatte, dann doch nicht der Täter ist, dafür eine Person, auf die der geübte Krimileser nicht kommen kann.

Diese Reihe werde ich definitiv nicht weiterverfolgen, da ich diesen Thriller sehr langatmig fand und die Ermittler mich überhaupt nicht überzeugt haben. 






Sonntag, 28. Oktober 2018

Rezension zu "Zorn Band 8 - Blut und Strafe" von Stephan Ludwig, Fischer Taschenbuchverlag, Thriller

Titel: Zorn Band 8 - Blut und Strafe
Autor: Stephan Ludwig
Seitenzahl: 432 Seiten (TB, 24.10.18)
Isbn Nr. 13-978-3596701391
Verlag: Fischer Taschenbuch
Preis: 10,99 Euro

Verlagsinfo: 
"Hauptkommissar Claudius Zorn und der dicke Schröder geraten ins Zentrum einer grausamen Mordserie – werden sie die schützen können, die sie am meisten lieben?

Als Hauptkommissar Claudius Zorn an einem gewöhnlichen Mittwochabend im Dezember pflichtschuldigst seinen wöchentlichen Besuch bei einem älteren Herrn machen will, findet er sich plötzlich in dessen Villa mitten in einem Tatort wieder. Die Tür steht offen, in der Eingangshalle herrscht beklemmende Stille und im Salon bietet sich Zorn ein grauenvolles Bild. Der alte Mann wurde ermordet, und Zorn weiß, dass er nun den schwersten Gang seiner ganzen Laufbahn verrichten und der einzigen Angehörigen die traurige Nachricht überbringen muss. Etwas, vor dem er sich lieber drücken würde, denn diese Frau ist ihm alles andere als egal.

Als bald darauf ein weiterer Mord geschieht, stecken Zorn und Schröder bereits bis zum Hals in schleppenden Ermittlungen. Nichts ergibt einen Sinn, doch alle Indizien sprechen in beiden Fällen für den gleichen Täter. Beiden Opfern wurde eine Zahlenfolge in die Haut gebrannt, ansonsten scheint es keinerlei Verbindung zu geben, die Opfer kannten sich nicht.

Das erste Mal in seinem Leben gibt Zorn alles bei der Arbeit, um endlich eine konkreterkennen, dass eindeutig Schröder der geeignetere Kandidat für so etwas ist. Und dann gerät der wichtigste Mensch in Zorns Leben in Gefahr, und er ist kurz davor, den Verstand zu verlieren …
Der achte Fall für Hauptkommissar Claudius Zorn und den dicken Schröder der Kult-Thriller-Serie von Bestsellerautor Stephan Ludwig

Zorn und Schröder sind auch Fernsehstars. Die Bände 1 bis 5 der Zorn-Reihe sind mit Stephan Luca und Axel Ranisch in den Hauptrollen verfilmt."


Über den Autor:

Stephan Ludwig arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Rundfunkproduzent. Er hat drei Töchter, einen Sohn und keine Katze.
Zum Schreiben kam er durch eine zufällige Verkettung ungeplanter Umstände. Er lebt und raucht in Halle.

Eigene Meinung: 

Im 8. Fall von Zorn und Schröder stimmt einfach alles. Von der ersten Seite an ist man von diesem sehr atmosphärischen Thriller gefesselt.

Stephan Ludwig arbeitet mit verschiedenen Handlungssträngen, die sich abwechseln. Neben den Hauptfiguren Zorn und Schröder hat er weitere, sehr interessante Charaktere und unsympathische Gegenspieler erschaffen und präsentiert uns einen rätselhaften Fall, der immer mysteriöser wird.

Bizarre Mordfälle und die humorvollen Dialoge zwischen Zorn und Schröder lassen die Seiten nur so fliegen. Zorn und "Ögi" sind in Hochform und Schröder kann sogar das Gesetz übertreten, wenn er das Leben eines nahestehenden Menschen retten möchte. Das hätte man von Schröder nicht erwartet.

Stephan Ludwig ist immer für eine Überraschung gut. Ich bin schon gespannt, was uns in Band 9 erwartet.


Dienstag, 18. September 2018

Rezension zu "Dark Lake" von Sarah Bailey, übersetzt von Astrid Arz, Bertelsmann Verlag, Thriller

Titel: Dark Lake
Autorin: Sarah Bailey
Übersetzt von: Astrid Arz
Seitenzahl: 512 Seiten, Paperback (27.8.18)
Isbn Nr. 13-978-3-570-10356-2
Verlag: Bertelsmann Verlag
Preis: 15,00 Euro

Verlagsinfo:
"Sie war so schön. Jetzt ist sie tot.
In einem Badesee bei einer australischen Kleinstadt wird die Leiche einer wunderschönen Frau gefunden. Der Tatort ist mit Rosenblättern geschmückt. Für Detective Gemma Woodstock und ihren Partner Felix McKinnon ein komplexer Fall. Denn die Tote, Rosalind Ryan, war Gemmas Klassenkameradin und immer von Geheimnissen umgeben. Alle behaupten, Rosalind geliebt und bewundert zu haben: der Direktor der Schule, an der sie unterrichtete; die Schüler, denen sie den Kopf verdrehte; ihr wohlhabender Vater und ihre drei Brüder.

Stück für Stück entfaltet Sarah Bailey in ihrem packenden Thriller die Abgründe ihrer Figuren, jede auf ihre Weise gefangen in einem Netz aus Lügen und verdrängter Schuld."

Über die Autorin:

Sarah Bailey lebt mit ihren zwei Kindern in Melbourne und leitet dort eine Agentur für Kommunikation. »Dark Lake« ist ihr erstes Buch, das begeistert von der Presse und den Lesern gefeiert wurde.


Eigene Meinung:

Der Klappentext klang nach einem spannenden Thriller, wenn er dann auch noch in Australien spielt und sich die Pressestimmen überschlagen, muss ich ihn natürlich lesen.

Die wunderschöne und unnahbare Lehrerin Rosalind Ryan wird tot am Badesee einer Kleinstadt in Australien gefunden. Sie war an ihrem College beliebt bei ihren Schülern und bei ihren Kollegen. Detective Gemma Woodstock und ihr Kollege Felix McKinnon nehmen die Ermittlungen auf. Ihre Arbeit gestaltet sich schwierig, da Rose niemand richtig kannte. Gemma kennt Rosalind von früher.

Leider handelt es sich bei dieser Story überhaupt nicht um einen Thriller. Die Geschichte ist sehr langatmig geschrieben, die Figuren bleiben blass und ich habe keine sympathische Figur in diesem "Thriller" entdecken können. Zwar ist die Ermittlungsarbeit der Detectives solide geschildert, sie steht leider eher im Hintergrund. Im Vordergrund steht Gemmas Privatleben. Sie betrügt ihren Partner und denkt ständig darüber nach, wie sie ihren Kollegen zu einem Schäferstündchen treffen könnte.

Neben dem Haupthandlungsstrang gibt es noch Rückblicke in die Vergangenheit von Gemma. Man erfährt dadurch auch einiges über Rose und die Ereignisse, die zum Tod der Lehrerin führten.

Diesen Thriller kann ich nicht empfehlen. Es fehlt hier total an Spannung und die Charaktere konnten mich auch nicht überzeugen.



Samstag, 11. August 2018

Rezension zu "schwarzer Engel" von Sandrone Dazieri, übersetzt von Claudia Franz, Piper Verlag, Thriller

Titel: Schwarzer Engel
Autor: Sandrone Dazieri
übersetzt von: Claudia Franz
Seitenzahl: 480 Seiten, Klappenbroschur (1.6.18)
Isbn Nr: 13-978-3-492-06114-8
Verlag: Piper Verlag
Preis: 16,99 Euro

Verlagsinfo: 
 "Panik auf dem Hauptbahnhof in Rom: Im Luxusabteil des Schnellzugs aus Mailand werden alle Passagiere tot aufgefunden: auf mysteriöse Weise ermordet, hinter verschlossenen Türen, lautlos und rasend schnell. Colomba Caselli, die gerade wieder in den Polizeidienst zurückgekehrt ist, ist ratlos. Handelt es sich hier etwa um den Terroranschlag, den Rom schon so lange befürchtet? Doch der so geniale wie traumatisierte Dante Torre glaubt nicht an diese Theorie. Da stoßen Dante und Colomba auf die Spur eines Menschen, der jahrzehntelang unsichtbar geblieben ist – obwohl das Blut Hunderter Menschen an seinen Fingern klebt. Hat er auch die Toten aus dem Schnellzug auf dem Gewissen?"

Über den Autor:
Sandrone Dazieri, geboren 1964 in Cremona, ist einer der erfolgreichsten Krimi-Drehbuchautoren Italiens. Er arbeitete als Programmmacher im größten Verlagshaus Italiens und gründete einen eigenen Verlag für Kriminalromane. Mit »In der Finsternis«, dem ersten Fall für Dante Torre und Colomba Caselli, eroberte er die internationalen Bestsellerlisten und avancierte zu einem der erfolgreichsten Spannungsautoren Europas. Mit »Schwarzer Engel« setzt er die Serie fort.

Eigene Meinung: 

Mit dem 2. Band rund um das ungewöhnliche Ermittlerteam Dante Torre und Colomba Caselli hat Sandrone Dazieri erneut einen erstklassigen Thriller geschrieben.

Diese Story ist von der ersten Seite an spannend und fesselnd geschrieben.Viel Action und Tempo, pfiffige Dialoge, Verschwörungstheorien und Schießereien lassen das Leserherz höher schlagen. Ein ganz fieser Cliffhanger am Ende lassen auf einen dritten Teil dieser Reihe hoffen.


Ich bin absoluter Fan dieser beiden schrulligen Ermittler. Colomba Caselli ist in diesem Fall auf die Hilfe von Dante Torre angewiesen. Der völlig traumatisierte, hochbegabte Mann hat so seine Eigenheiten, mit denen Colomba klar kommen muss. Doch nicht nur das Ermittlerteam ist hier außergewöhnlich, auch der Antigonist ist alles andere als normal.







Rezension zu "Das Erbe" von Ellen Sandberg, Penguin Verlag, psychologischer Spannungsroman

Titel: Das Erbe Autorin: Ellen Sandberg Seitenzahl: 512 Seiten , Paperback, Klappenbroschur (28.10.19) Isbn Nr. 13-978-3-328-10402-5 V...