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Mittwoch, 4. Dezember 2019

Rezension zu "Das Erbe" von Ellen Sandberg, Penguin Verlag, psychologischer Spannungsroman

Titel: Das Erbe
Autorin: Ellen Sandberg
Seitenzahl: 512 Seiten, Paperback, Klappenbroschur (28.10.19)
Isbn Nr. 13-978-3-328-10402-5
Verlag: Penguin Verlag
Preis: 15,00 Euro


Verlagsinfo:
"Der neue große Roman der Bestsellerautorin Spätsommer 2018. Über Nacht ist Mona Lang reich. Ihre Großtante Klara hat ihr ein großes Haus in München-Schwabing vermacht, denn sie war sich sicher: »Mona wird das Richtige tun.« Was damit gemeint ist, versteht Mona nicht. Doch kaum hat sie Klaras Erbe angetreten, kommt sie einer Intrige auf die Spur, die sich um die Vergangenheit des Hauses rankt – und um ihre Familie, München 1938. Die junge Klara belauscht an der Salontür ein Gespräch zwischen ihrem Vater und ihrem Vermieter, dem jüdischen Unternehmer Jakob Roth. Es geht um die bevorstehende Auswanderung der Roths – und ein geheimes Abkommen ..."

Über die Autorin:
Ellen Sandberg ist das Pseudonym der erfolgreichen Münchner Autorin Inge Löhnig. Ihre Krimis und Romane stehen regelmäßig in den Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste. Sie arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Nach dem sensationellen Erfolg von »Die Vergessenen« wurde auch ihr neuer groß angelegter Spannungs- und Familienroman »Das Erbe« sofort zu einem Bestseller. Darin befasst sich Ellen Sandberg mit einem Thema, das ihr ein persönliches Anliegen ist: den Verbrechen der NS-Zeit und der Notwendigkeit, diese nicht zu vergessen.

Eigene Meinung:
Ellen Sandberg hat einen psychologischen Spannungsroman erschaffen, bei dem wirklich alles passt.

Spannung ist von der ersten Seite an vorhanden und bleibt durchgehend erhalten.

Die Figuren sind sehr lebendig und Klara und Mona Lang sind sehr sympathische, interessante Figuren, so dass man mitfiebert, dass die ganze Geschichte gut ausgeht. Auch die anderen Protagonisten des Romans sind interessant, natürlich gibt es den ein oder anderen Widerling in der Geschichte.

 Durch die Perspektiven- und Zeitenwechsel wird die Story zu einem Pageturner. Das Thema ist interessant und gut recherchiert und es gibt einige Wendungen und Überraschungen in der Geschichte. Meine absolute Leseempfehlung für diesen fesselnden, psychologischen Spannungsroman.



Donnerstag, 2. März 2017

Rezension zu "Der gläserne Himmel" von Petra Hammesfahr, Diana Verlag, psychologischer Spannungsroman

Titel: Der gläserne Himmel
Autorin: Petra Hammesfahr
Seitenzahl: 448 Seiten, (TB, Broschur, 9.1.17)
Isbn Nr. 13-978-3-453-35920-8
Verlag: Diana Verlag
Preis: 9,99 Euro

 Verlagsinfo: 
"Christian ist Mitte dreißig und Lehrer, als er in das Dorf zurückkehrt, in dem er als Kind eine unbeschwerte Zeit verbrachte. Hier begegnet er Sina. Gebannt von ihrer Anziehungskraft macht er ihr bald einen Heiratsantrag. Doch wer ist diese rätselhafte junge Frau, die oft nicht sie selbst zu sein scheint? Und was bedeuten die Träume, in denen Sina blutüberströmt in einem Graben liegt? Christian stellt Nachforschungen an und erkennt, dass in diesem idyllischen Ort vor vielen Jahren ein schreckliches Verbrechen geschah ..."

Über die Autorin:
Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller "Der stille Herr Genardy" bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie "Die Lüge" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: "Die Frau, die Männer mochte" und "Der gläserne Himmel".

Eigene Meinung:
Christian Hochstedt, der in seiner Kindheit oft in Kirchfelden bei seiner Tante. war, ist von diesem Dorf so fasziniert, dass er als Lehramtsanwärter dahin zurückkehrt und zu seiner Tante zieht. Erst genießt er das idyllische Leben im Dorf, fängt eine Beziehung zu einer Kollegin an,   doch dann bekommt er die Macht zweier Kinder zu spüren, die sich gegen ihn stellen und macht Bekanntschaft mit der jungen Sina, der "Herrin über gut und böse", wie sie von den Dorfbewohnern genannt wird. Christian fühlt sich magisch angezogen von dieser jungen Frau und verstrickt sich in Wunschphantasien, die jedoch überschattet sind von einem rätselhaften Ereignis in der Vergangenheit, in das auch seine Eltern verstrickt zu sein scheinen.

Wir nehmen Anteil an Christians Leben, an seinen Träumen und an seinen Gefühlen. Das Mädchen Sina bleibt eine etwas geheimnisvolle Figur mit Hang zum Mystischen.

Ganz langsam erfährt Christian und damit auch der Leser, was in der Vergangenheit tatsächlich geschah.

Mich hat dieser psychologische Spannungsroman von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Der Roman ist sehr atmosphärisch geschrieben und hat einen leichten mystischen Touch. Menschliche Gefühle wie Liebe, Hass, Eifersucht, Neid und die  Erwartungshaltung an den Partner, die nicht erfüllt werden kann, und entsprechend für Frust sorgt, werden detailliert und glaubhaft wiedergegeben.

Petra Hammesfahr zeigt auf, wie aus einer verträumten, den Partner glorifizierenden Liebe ein Beziehungsdrama entsteht. "Der gläserne Himmel" ist ein überzeugender psychologischer Spannungsroman, der mich vollkommen in seinen Bann gezogen hat.




Montag, 7. September 2015

Rezension zu "Ich lass dich nicht los" von Madeleine Reiss, übersetzt von Karin Diemerling, Goldmann Verlag, psychologischer Spannungsroman

Titel: Herzenskalt
Originaltitel: Someone to watch over me
Autorin: Madeleine Reiss
Übersetzt von:Karin Diemerling
Seitenzahl: 350 Seiten, TB 20.7.15
Isbn Nr. 13-978-3-442-48098-2
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: 9,99 Euro

Klappentext: "„Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird ..."

Über die Autorin:
Das Schreiben wurde Madeleine Reiss gewissermaßen in die Wiege gelegt, denn sie ist die älteste Tochter des 2012 verstorbenen Schriftstellers und Booker-Preis-Gewinners Barry Unsworth. Madeleine Reiss arbeitete viele Jahre als Journalistin, bevor sie mit »Ich lass dich nicht los« ihren ersten Roman vorlegte, der aus über 1000 Einsendungen einen Buchwettbewerb des bekannten englischen TV-Talks »The Alan Titchmarsh Show« gewann. Derzeit arbeitet Madeleine Reiss an ihrem nächsten Roman, sie hat zwei Söhne und lebt mit ihrer Familie in Cambridge.

Eigene Meinung:
Die Autorin bringt uns die Geschichte in zwei Erzählsträngen nahe. Einmal ist da Carrie, die ihren Sohn Charlie verloren hat. Durch Rückblicke erfahren wir, was genau geschah und wie Ehemann Damian und Carrie mit diesem Verlust versucht haben, fertig zu werden.

Ein weiterer Erzählstrang gibt uns einen Einblick in das Familienleben von Max und seiner Mutter Molly. Wir erfahren, wie Molly ihren Ehemann Ruppert kennengelernt hat und wie sich ihr Leben dadurch verändert hat.

Beide Erzählstränge kreuzen sich erst einmal kurz an einem Tag am Strand, an dem sich Max und Charlie kennengelernt haben.

Dieser Roman erzählt von zwei Tragödien, die sich in zwei verschiedenen Familien abspielten. Sind die Geschichten von Molly und Carrie schon ziemlich interessant, so bekommt die Story jedoch nach ca. 200 Seiten eine total überraschende Wendung. Von da an ist das Buch kaum mehr aus der Hand zu legen.
Zur Spannung kommt eine übersinnliche Komponente hinzu, die mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen ließ.

Madeleine Reiss hat die Personen in ihrem Roman sehr genau charakterisiert. Es sind liebeswerte Charaktere dabei und auch etwas schrille Persönlichkeiten. Die Emotionen der Figuren sind durchaus nachvollziehbar, auch wie sie handeln.

Das Buch kann ich euch nur empfehlen. 5/5 Sterne für diese außergewöhnliche, raffinierte Geschichte.



Montag, 27. Juli 2015

Rezension zu "Girl on the train" von Paula Hawkins, übersetzt von Christoph Göhler, Blanvalet Verlag, psychologischer Spannungsroman

Titel: Girl on the Train
Autorin: Paula Hawkins
Übersetzt von: Christoph Göhler
Seitenzahl: 448 Seiten, Paperback, Klappenbroschur (15.6.15)
Isbn Nr. 13-978-3-7645-0522-6
Verlag: Blanvalet Verlag
Preis: 12,99 Euro

Klappentext:"Der Nr.-1-Bestseller aus England und den USA!
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ..."

Über die Autorin:
Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« eroberte in England und den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten, und noch vor Erscheinen sicherte sich DreamWorks die Filmrechte.

Eigene Meinung: 
Schon von der ersten Seite an ist eine unterschwellige Spannung zu spüren und man meint zu wissen, dass mit Rachel irgendetwas nicht stimmt.

Paula Hawkins erzählt jeweils abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Rachel, Megan und Anna, den Hauptfiguren dieses psychologischen Spannungsromans, so dass wir tief in die Gedankenwelt und die Gefühle der drei Protagonisten blicken dürfen.

Zu den einzelnen Protagonisten möchte ich nichts verraten, denn die Autorin erzählt ganz langsam Stück für Stück von den drei Frauen, ihren Charaktereigenschaften und ihren Problemen. Ich würde euch hier die Spannung nehmen.

Mir hat Paula Hawkins Debütroman ganz gut gefallen. Man ist hin- und hergerissen, ob Rachel mit der ganzen Sache etwas zu tun hat, oder ob jemand anderes hinter der Sache steckt. Daher gibt es von mir 4/5 Sterne für diesen sehr atmosphärischen, psychologischen Spannungsroman, der von den Psychogrammen der Personen lebt und Einblick in ihre gescheiterte Lebensplanung, in Beziehungen und Beziehungkrisen, sowie Familiendramen, die sich zu wiederholen scheinen, gibt.

Er erinnert etwas an "Gone Girl" von Gillian Flynn oder "Die Falle" von Melanie Raabe und er ist deshalb auch sehr geeignet für Leser, denen diese Bücher gefallen haben.




Rezension zu "Das Erbe" von Ellen Sandberg, Penguin Verlag, psychologischer Spannungsroman

Titel: Das Erbe Autorin: Ellen Sandberg Seitenzahl: 512 Seiten , Paperback, Klappenbroschur (28.10.19) Isbn Nr. 13-978-3-328-10402-5 V...